Grosse Puppendahl lukas 6Neun Jahre ist es her, dass eine Mannschaft aus Herne den Cranger-Kirmes-Cup des SV Sodingen gewinnen konnte. Nach acht Erfolgen von Klubs aus dem Fußballkreis Recklinghausen in Serie wird diese Durststrecke an diesem Samstag zu Ende gehen.

Um 18 Uhr treffen im Stadion am Schloss Strünkede Oberligist Westfalia Herne und Westfalenligist DSC Wanne-Eickel aufeinander. Für Ausrichter Sodingen ein Traumfinale, das für eine volle Tribüne sorgen sollte.

Westfalia hat etwas gutzumachen

Ein Traumfinale ist es auch für Westfalia Herne, das sich in der Vorrunde bei der 1:6-Pleite gegen den Lokalrivalen bis auf die Kochen blamierte und etwas gutzumachen hat.

Zuvor muss die Spvgg. Erkenschwick noch einmal ran: Im Spiel um den dritten Platz treffen die Schwarz-Roten um 16 Uhr auf den FC Altenbochum – und dabei geht es immerhin noch um 750 Euro Preisgeld.

Damit planen kann die Spvgg. noch nicht, auch wenn der Westfalenligist auf dem Papier Favorit ist. Schon in der Vorrunde machte der Bezirksligist den „Schwickern“ das Leben schwer. Und auch bei der 0:2-Niederlage gegen den DSC Wanne-Eickel im Halbfinale bereiteten sie der Mannschaft von Sebastian Westerhoff viel Mühe.

"Altenbochum ist kein gewöhnlicher Bezirksligist"

„Altenbochum ist kein gewöhnlicher Bezirksligist, das ist eine richtig gute Truppe“, sagt Spvgg.-Trainer Ahmet Inal, der das Turnier mit einer vernünftigen Leistung abschließen will.

Wie immer die Partie ausgeht: Beim 1:2 gegen Westfalia Herne im Halbfinale deutete der Westfalenligist mehr als nur an, dass er auf dem richtigen Weg ist.

Derweil scheint der Klub auf der Suche nach einer Verstärkung für den Angriff fündig geworden zu sein – und das quasi vor der Haustür: Die Spvgg. will den erst 20-jährigen Oer-Erkenschwicker Timur Umar verpflichten.

Umar soll den Angriff verstärken

Der spielte in der abgelaufenen Saison für die Oberligisten ASC 09 Dortmund und VfB Speldorf. Zuvor war er für den MSV Duisburg in der U17- und U19-Bundesliga am Ball.

Einziges Problem: Umar laboriert noch an der Verletzung. „Ich kenne ihn, würde ihn gern in den Kader nehmen“, sagt Trainer Ahmet Inal. „Wenn klar ist, dass er wieder fit wird, ist er eine Verstärkung.“ Mit Timur Umar würde der Erkenschwicker Kader dann 22 Spieler umfassen, die Personalplanung der Schwarz-Roten wäre in diesem Fall abgeschlossen.

von Thomas Braucks / Medienhaus Bauer

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