Grosse Puppendahl lukas 7Jetzt läuft es für die Spvgg. Erkenschwick endlich auch am Stimberg. Beim 3:0 (2:0) gegen den FSV Gerlingen feiert der Westfalenligist vor 200 Zuschauern den zweiten Heimerfolg in Serie. Und der war verdient, auch wenn der Aufsteiger aus dem Sauerland die Schwarz-Roten im Verlauf der zweiten Hälfte gehörig ins Schwitzen brachte und Spvgg.-Torhüter Philipp Amft zwei Mal alles abverlangte. Halbzeit eins gehörte aber eindeutig den "Schwickern", bei denen Kapitän Lukas Große-Puppendahl für den gesperrten Dzenan Pilica als "Sechser" ins defensive Mittelfeld vorrückte.

 Die Innenverteidigung vertraute Trainer David Sawatzki zwei Jungspunden an: Andreas Ovelhey und Steffen Heine. Beide erledigten ihre Aufgabe souverän und fanden darüber auch noch Zeit, sich in die Offensive einzuschalten. Und das mit durchschlagen dem Erfolg.

In der achten Minute servierte Skandar Soltane einen Eckball vor das Gerlinger Tor. Andreas Ovelhey stieg am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf zum 1:0 ins Tor. Der erste Westfalenliga-Treffer des Marlers für die Spielvereinigung.

Auch Steffen Heine war vor dem Gäste-Tor zur Stelle: Dennis Weßendorf (dem man seine Blessur am Hüftbeuger nicht sonderlich anmerkte) flankte, Heine köpfte aufs Tor, wo Schlussmann Christoph Sauermann rettete. Ob der Ball schon hinter der Torlinie war? Lukas Große- Puppendahl reagierte schnell und beförderte den Ball endgültig ins Netz (29.). Die Spvgg. kontrollierte auf der ]ule-Ludorf-Sportanlage Ball und Gegner, ließ keine echten Chancen für den FSV Gerlingen zu und hätte zur Pause sogar höher führen können als 2:0. Timo Conde erzielte ein Abseitstor, das zurecht aberkannt wurde (30.), ]ulian Stöhr prüfte mit einem strammen Schuss Torhüter Sauermann (39.).

Aufsteiger kämpft sich nach der Pause ins Spiel

So ging es in der zweiten Halbzeit zunächst auch weiter - bis sich die Gäste dann doch noch das Lob von Erkenschwicks Trainer David Sawatzki verdienten, der vor der Partie von einer kampfstarken Truppe mit vorzüglicher Einstellung gesprochen hatte.

Tatsächlich arbeitete sich der FSV Gerlingen immer besser in die Partie hinein, hatte Mitte der zweiten Hälfte mehr vom Spier und schließlich sogar eine kapitale Chance zum Anschlusstreffer. In der 72. Minute flog dem gerade eingewechselten Behnan Sarikiz nach einem Eckball der Ball im Erkenschwicker Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Tim Zahnhausen hatte keinen großen Spielraum und pfiff Elfmeter. Gerlingens Marcel Laube trat an und visierte aus seiner Sicht das linke untere Eck an - Torhüter Philipp Amft tauchte ab und parierte. In der Folge ging es hin und her. Skandar Soltane hätte bei einem Konter schon alles klar machen können (77.). Auf der anderen Seite reagierte Amft gegen Gerlingens Maximilian Humberg erneut fabelhaft (80.). Die Gäste wehrten sich bis in die Nachspielzeit. Erst als Behnan Sarikiz einen Erkenschwicker Konter zum 3:0 abschloss (90.+5), war die Sache durch.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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