amft philippEin parierter Handelfmeter, ein Klasse-Reflex kurz danach: Philipp Amft war bei der Spvgg. Erkenschwick einer der Matchwinner beim 3:0-Erfolg über FSV Gerlingen. Der Torhüter hat sich nicht nur mit seinen Paraden einen Platz im Team erkämpft. Als Philipp Amft im vergangenen Winter vom SV Horst-Emscher 08 zur Spvgg. Erkenschwick wechselte, war der Auftrag klar: Die Schwarz-Roten brauchten eine zuverlässige Nummer zwei hinter der Nummer eins. Die hieß damals Philipp Kunz und war im Tor gesetzt.

 

Hat sich einen kräftigen Schluck aus der Pulle verdient: Philipp Amft zeigte im Trikot der Spvgg. Erkenschwick erneut eine starke Leistung. © Olaf Krimpmann

Eine klare Nummer eins gibt es im Moment nicht

Nun ist Kunz, ehemals Stammkraft bei ETB SW Essen, mittlerweile berufsbedingt fort. Die Spvgg. verpflichtete im Sommer Sören Stauder, einen routinierten „Schnapper“ ebenfalls mit Oberliga-Erfahrung. Amft schien erneut nur die Rolle der Nummer zwei zu bleiben. Nicht erst seit diesen Sonntag aber ist das Rennen um den Platz im Erkenschwicker Tor offener denn je. Schon in Finnentrop überzeugte "Amfi" mit einer tadellosen Leistung.

Trainer David Sawatzki will sich nicht festlegen – eine klare Nummer eins gibt es für den 32-Jährigen im Moment nicht: „Philipp und Sören liefern sich einen absolut offenen Konkurrenzkampf gerade. Am Ende zählen die Trainingseindrücke, wer am Sonntag im Tor stehen wird.“

Schon vor dem Spiel legt Amft Hand an

Sören Stauder hatte zu Saisonbeginn geurlaubt und jüngst berufsbedingt gefehlt, sein Torwartkollege Philipp Amft hat die Chance eindrucksvoll genutzt. „Es läuft gerade, aber das trifft insgesamt aufs Team zu. Wir spielen überragend“, sagt der.

Aber nicht nur wegen seiner Reflexe ist Amft angesehen in der Mannschaft: Der Schlussmann absolviert eine Ausbildung zum Physiotherapeuten, daher legt "Amfi" schon vor Anpfiff erfolgreich Hand an. "Vor dem Spiel bandagiert er die Jungs dann schon mal", sagt sein Trainer. Vielseitig ist der Mann zwischen den Pfosten damit auch noch...

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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