kunstrasenplatz zerstörtDie Spielvereinigung ärgert sich über Vandalismus auf dem Kunstrasenplatz in Oer-Erkenschwick. Der Bauhof muss die Schäden "ausbürsten".

Andreas Giehl, ist stinksauer: „Vandalen haben den Kunstrasenplatz im Stimbergstadion mit einem Auto malträtiert.“ Giehl macht sich jetzt Sorgen, dass sein Verein nicht wie geplant am 6. Januar den Trainingsbetrieb auf dieser Spielfläche in Oer-Erkenschwick wieder aufnehmen kann. „Wir sind ohnehin schon dadurch beeinträchtigt, dass wegen der Erneuerung der Flutlichtanlage der Platz abends nicht genutzt werden kann.“

 

 

 

Vandalen am 23. Dezember in Oer-Erkenschwick aktiv

Aufgefallen sind die Reifenspuren bereits Heiligabend. „Wir gehen davon aus, dass die Vandalen am 23. Dezember auf dem Platz waren“, meint der Geschäftsführer der Spielvereinigung in Oer-Erkenschwick. Bauhof-Leiter Gerold Schmelter und Gärtnermeister Thomas Wozniak schauen sich das Schlachtfeld an. „Nach unserer ersten Sichtung gibt es zwar reichlich Reifen- und Bremsspuren auf der Mitte des Spielfeldes, aber keine größeren Beschädigungen“, sagt Schmelter. Auf jeden Fall muss der Kunstrasen komplett neu gebürstet werden. Der zuständige Bauhof-Mitarbeiter soll das in den nächsten Tagen erledigen und noch mal gezielt nach Schäden suchen. „Einmal Rasenfegen kostet etwa 500 Euro. Diese Behandlung braucht der Kunstrasen bei laufendem Spielbetrieb ohnehin alle zwei Wochen“, sagt Wozniak. Hereingekommen sein müssen die ungebeten Gäste über ein nicht verschlossenes Flügeltor.

von Michael Dittrich / Stimberg-Zeitung

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