sawatzki30Die 3:6-Niederlage in Lennestadt wurmt Spvgg. Erkenschwicks Trainer David Sawatzki noch immer. Das sind die Gründe.

Das 3:6 bedeutet die höchste Saisonniederlage für die Schwarz-Roten. Bislang war die Abwehr stets das Prunkstück.

In der Westfalenliga-Tabelle rutscht die Spvgg. ab auf Platz 10, weist jetzt ein negatives Torverhältnis von 27:28 auf. Am Samstag (22. Februar) kommt es zum Nachholspiel auf eigenem Platz gegen FC Brünninghausen (15 Uhr).

Am Tag nach der Niederlage von Lennestadt ist Trainer David Sawatzki noch immer nicht gut auf seine Mannschaft zu sprechen:  „Ich habe mir alle Tore noch einmal auf Video angeschaut. Wir haben uns da einfach dumm angestellt und schlecht verteidigt. Alle Gegentore waren vermeidbar.“

Die Entstehung des 0:1 (9. Minute) hatte der Trainer in der Kabine noch im Vorfeld angesprochen, es war ein typischer langer Ball auf Lennestadts "Elfer" Christian Schmidt, der zum Torschützen Florian Friedrichs ablegte. Obwohl der Spielzug deroffensivstarken Sauerländer thematisiert worden war, wurde er nicht unterbunden.

Beim 0:2 kurz vor der Pause ließ sich Danny Tottmann überlaufen, die Innenverteidiger standen Spalier, erneut traf Friedrichs (43.).

"Absoluter Wille" zur Verteidigung fehlte

Die Fehlerkette setzte sich nach dem Seitenwechsel fort: Erst wurden die Gäste bei einem eigenen Eckball ausgekontert (58.), dann traf auch noch Andreas Ovelhey ins eigene Tor – nach 67 Minuten lagen die Gäste mit 0:4 hinten.

Zwar startete die Spvgg. eine Aufholjagd: Behnan Sarikiz (78.) und Bernad Gllogjani (80., Foulelfmeter und 85.) erzielten binnen sieben Minuten drei Treffer. In der Nachspielzeit konterte Lennestadt die Spvgg. aber aus und traf noch zweimal.

Lennestadt habe die Spvgg. keinesfalls an die Wand gespielt, aber sei eben mental stärker gewesen, findet der Trainer: „Wenn man die verteidigen will, kann man die verteidigen. Aber der absolute Wille zur Verteidigung war nicht da“, hadert David Sawatzki.

von Olaf Krimpmann / Medienhaus Bauer

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