Grosse Puppendahl lukas 7Nach dem erleichternden 1:0-Erfolg der Spvgg. Erkenschwick über den FC Brünninghausen, schleichen sich wieder kleine Sorgenfalten auf die Stirn von Trainer David Sawatzki. Es lief im Heimspiel gerade die 77. Spielminute, als sich ausgerechnet Kapitän Lukas Große-Puppendahl nach einem Sprintduell an den hinteren Oberschenkel fasste und verletzt ausgewechselt werden musste. „Es war sofort klar, dass es nicht mehr weitergeht“, sagte sein Trainer.

 

Nur sechs Minuten nach der Gelb-Roten Karte gegen Dzenan Pilica, der damit im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Concordia Wiemelhausen zuschauen muss, gab es also den nächsten Schockmoment für die Schwarz-Roten. Zwar erlöste Skander Soltane seine Truppe in der Nachspielzeit und erzielte den 1:0-Siegtreffer, doch falls Große-Puppendahl nun länger ausfallen würde, wäre dieser Sieg teuer erkauft worden.

Der Dauerbrenner im Team

Mit 18 Einsätzen und 1585 gespielten Minuten ist er der Dauerbrenner im Team des Westfalenligisten. Kein Spieler stand in dieser Saison länger auf dem Feld als der Kapitän. „Er ist unser Kapitän und Leader auf dem Feld, den wir nicht so leicht ersetzen können. Ein Ausfall würde uns schon wehtun.“

Schauen, wie es sich entwickelt

Eine genauere Diagnose steht derweil noch aus. Sein Trainer Sawatzki hofft, dass es nur eine leichte Zerrung ist, die Große-Puppendahl nicht längerfristig außer Gefecht setzt. „Ein Riss oder etwas ähnliches wäre natürlich sehr bescheiden für uns. In den nächsten Tagen werden wir zusammen mit unseren Physios schauen, wie es sich entwickelt. Danach entscheiden wir, was wir machen und wie wir damit umgehen. Das kommt aber auch natürlich darauf an, ob er sich fit fühlt.“

von Thorben Oberhag / Medienhaus Bauer

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