sawatzki_davidMan mag es kaum glauben, aber selbst bei der Spvgg. Erkenschwick, ein steter Quell neuer Nachrichten und Gerüchte, wird hinter den Kulissen in Ruhe und mit Akribie gearbeitet. Für diese Ruhe steht der neue Trainer des kommenden Westfalenligisten, Magnus Niemöller.


    Bald wieder ein »Schwicker«: David Sawatzki. Foto: Krimpmann
Der tingelt seit Wochen durchs Revier, beobachtet potenzielle Gegner wie neue Spieler. Aber auch mit dem aktuellen Personal ist der Waltroper schon weit fortgeschritten. Und das mit durchaus beachtlichem Erfolg. „Wir haben einige feste Zusagen für die neue Saison und viele Signale von Spielern, die gerne bei uns weiterspielen wollen“, sagt Niemöller.

Von einem drohenden Ausverkauf kann am Stimberg jedenfalls wohl kaum jemand sprechen. Mit Marcel Müller, Kevin Kokot, Thorben Menne, Tim Brüggenkamp, Timo Ostdorf und Alexander Glembotzki sowie A-Junior Davide Basile besteht bereits Einigkeit. Zudem kann sich der Trainer über die ersten beiden externen Neuzugänge freuen, wobei es sich bei denen um zwei alte Bekannte handelt: Vom BV Brambauer kehren David Sawatzki und Philipp Rosenkranz zurück an den Stimberg.

Sawatzki gehörte bereits unter Trainer Manfred Wölpper in der damaligen Erkenschwicker Oberliga-Mannschaft zum Stamm der Schwarz-Roten und dürfte nun, da auch „Sawa“ mittlerweile an Erfahrung gewonnen hat, einer der Eckpfeiler in den Personalplanungen sein. Die Zusagen für einen Verbleib gibt es auch bei den Torhütern Christian Götz und Kevin van Holt.

Den Verein verlassen werden Jan Schmidt, Mirko Talaga (wechselt zum SC Hassel) und Maurice Herold (TuS Haltern). Ob Daniel Opitz noch eine Zukunft am Stimberg besitzt, bleibt fraglich. Dafür bemüht sich Niemöller und sein Trainer-Team Andreas Letzner und Klaus Maaßmann um den Verbleib weiterer Spieler aus dem NRW-Liga-Kader.
„Und da sieht es ganz gut aus“, meint Magnus Niemöller. Ob Kapitän Thomas Falkowski, Mittelfeldspieler Mikola Makarchuk oder Dennis Warncke. „Hier suchen wir nach Lösungen. Sportlich haben wir sie überzeugen können“, so der Trainer. Auch mit weiteren Neuzugängen stehe er im Gespräch.

Wie so oft am Stimberg, kann auch in der neuen Spielzeit nur „eine kleine Mark“ ausgegeben werden. Was also zählt, ist die sportliche Perspektive, in der Westfalenliga eine gute Rolle zu spielen. Sogar der Verbleib von Torjäger Stefan Oerterer scheint nicht ausgeschlossen.

Von Olaf Krimpmann

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