oberliga westfalenVfB Hüls und Spvgg. Erkenschwick ziehen ihr Oberliga-Duell am 32. Spieltag vor. Statt am Sonntag, 25. Mai, treffen die Vest-Rivalen bereits am Freitag, 23. Mai, aufeinander. Anstoß im Stadion am Badeweiher ist um 19.30 Uhr. Derweil ist eine weitere Vorverlegung bei den Schwarz-Roten „amtlich“ geworden: Das letzte Heimspiel gegen Rot-Weiß Ahlen wird nun bereits am Samstag, den 31. Mai, um 18 Uhr im Stimberg-Stadion angepfiffen.

 

Der Sportliche Leiter Michael Bröhl: „Wir wollen uns angemessen von den Spielern verabschieden, die uns am Saisonende verlassen werden. Im Anschluss dann wollen wir mit den Fans im Vereinsheim die Saison feiern.“

1 euro muenzeDer Clou: Getränke werden zum Preis von einem Euro ausgeschenkt.

Unter welchem Motto die Party stehen wird, ist noch ungewiss. Nächsten Donnerstag steht um 18 Uhr beim SV Vestia Disteln das Kreispokalfinale an, zudem besitzt die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller gute Chancen, die Saison als Vizemeister und damit als sportlicher Aufsteiger in die Regionalliga zu beenden.

Sollte es so kommen, steht der Titel der Festivität am 31. Mai schon fest: „(Nicht-)Aufstiegsparty“, da die Spvgg. bekanntermaßen gar nicht erst fürs Lizensierungsverfahren zur Regionalliga West gemeldet hat.

Damit befinden sich die Schwarz-Roten in bester Gesellschaft. Wobei ein Blick über die Landesgrenzen des westfälischen Fußball hinaus zeigt: Das Beispiel Erkenschwick ist noch zu toppen – wenn auch auf eine für den beteiligten Verein recht traurige Art und Weise.

So hat die TGM SV Jügesheim angekündigt, am Saisonende ihre Mannschaft aus der Hessenliga abzumelden und in einer unteren Liga (etwa der Kreisoberliga, vergleichbar der westfälischen Bezirksliga) neu anzufangen.

Kuriosum: Bei Jügesheim handelt es sich um den souveränen Tabellenführer der Hessenliga und damit dem sportlichen Anwärter auf die Regionalliga! Die Anforderungen an die Regionalliga, heißt es dort, seien nicht zu erfüllen, zumal schon die Hessenliga nicht zu finanzieren sei. Zu Heimspielen des Fusionsklubs finden sich selten mehr als 100 Zuschauer ein.

Neben Jügesheim haben auch FSV Fernwald und die U23 des FSV Frankfurt ihren Verzicht kundgetan.

von Olaf Krimpmann

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