Bereits am Freitag 19 Uhr (Stimberg-Stadion) bestreitet die Spvgg. Erkenschwick ihr erstes Heimspiel in der Westfalenliga 2 gegen TuS Ennepetal. Warum der TuS Ennepetal als Aufsteiger von den Gegnern als gefährliches Team eingeschätzt wird:  .
  
 
Das Team: Beim TuS Ennepetal fand vor der letzten Saison ein Umbruch statt, 13 neue Spieler kamen zum Bremenstadion. Sicher waren viele gute Fußballer dabei, aber dass die Spieler so schnell zu einer Einheit zusammenwachsen und auch noch ungeschlagen aufsteigen, damit hatte man wohl selbst mitten in Ennepetal nicht gerechnet.

Der Trainer: Gleich im ersten Jahr als Trainer in Ennepetal schaffte Helge Martin den Aufstieg. Er führte bereits den SV Herbede in die Westfalenliga und trainierte auch Vorwärts Kornharpen in jener Spielklasse, die ihm deshalb so bekannt ist. Seine Erfahrung dürfte dem Neuling helfen, sich schnell in der Liga zurecht zufinden.

Die Vorsaison: Fast konnte man schon das Gefühl bekommen, der TuS Ennepetal sei in der Landesliga mehr als unterfordert gewesen. 24 Siege, sechs Unentschieden und keine Niederlage bei einem Torverhältnis von 90:20 – die Bilanz des Aufsteigers spricht für sich. Ganze 19 Zähler betrug der Vorsprung auf die Verfolger Werdohl und Hohenlimburg.

Die Zugänge: Die Erfolgsmannschaft wurde nur punktuell verstärkt. Stürmer Christoph Pajdzik kommt vom SV Hohenlimburg 10. Michael Bindsteiner kommt vom SSV Hagen und ist in der Defensive variabel einsetzbar. Christian Drewermann (FSV Witten A-Jgd), Kevin Hagemann und Armin Ahakamp (beide eigene Jugend) sind Spieler mit Perspektive.

Die Abgänge: Die Abgänge von Ediz Bas (SV Hohenlimburg 10), Leonardo Lombardi (Türk Gücü Ennepetal), Igor Grbavac-Montag (TuRu Düsseldorf), Erdal Tekin (SSV Hagen) und Gaetano Salvo (BW Voerde) wird der TuS verschmerzen können.

Das Saisonziel: Nach der erfolgreichen Vorsaison wurde der TuS Ennepetal gleich von vielen als Geheimfavorit auf den Aufstieg ausgemacht. Davon will sich Helge Martin aber nicht blenden lassen: „Da fehlt uns noch die Cleverness und die Abgezocktheit. Wir wollen eine gute Rolle spielen.“ Spätestens im nächsten Jahr soll der Aufstieg aber das Ziel sein. 
 
Von Marcel Kling

Zum Seitenanfang