1fc bocholtAlles rund um den 1. FC Bocholt

Letztes Testspiel gegeneinander:

Samstag, 25. Februar 2017, 14 Uhr (A) 2:5

 

Navigationsadresse: Am Hünting 19, 46399 Bocholt

 

Bloß nicht aus dem Spielrhythmus kommen. Nach dieser Devise hat die Spvgg. Erkenschwick am (punktspielfreien) Karnevalswochenende ein Testspiel vereinbart. Am Samstag geht es zum 1. FC Bocholt, Tabellenvierter der Niederrheinliga. Gespielt wird um 14 Uhr im Stadion "Am Hünting".

 

Letztes Testspiel gegeneinander:

Mittwoch, 9. September 2015 (auf dem KR TuB Bocholt) 2:0   

Homepage vom 1. FC Bocholt
Der Verein
 Gegründet: 21.08.1900   Vereinsfarben: schwarz-weiß

Derzeitige Ligazugehörigkeit:Logo Oberliga Niederrhein svgOberliga Niederrhein

Der Verein wurde am 21. August 1900 unter dem Namen „Bocholter Fußballclub 1900“ gegründet und wurde ein knappes halbes Jahr später in den Rheinisch-Westfälischen Fußballverband aufgenommen. 1937 schloss sich der Verein mit dem „Ballspielverein 1909 Bocholt“ zusammen und gab sich fortan den Namen „Ballspielverein 1900 Bocholt“. Nach einer Satzungsänderung im Jahr 1946 wurde dann der Name des Vereins in „1. Fußballclub Bocholt“ geändert, der bis heute seine Gültigkeit behalten hat.

Sportlicher Verlauf:

In der Nachkriegszeit erlebte der 1. FC Bocholt eine sportliche Blütezeit, die am 18. Juni 1950 nach dem 6:1 gegen Rheingold Emmerich durch den Aufstieg in die höchste Amateurklasse einen ersten Höhepunkt fand.

Im Jahr 1977 gelang dem Verein zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Sprung in den bezahlten Fußball. Zwar hatte der 1. FC Bocholt nur den zweiten Platz der abgelaufenen Saison errungen, profitierte jedoch von der Tatsache, dass der Verbandsligameister, die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf, nicht aufsteigen durfte. In der darauffolgenden Saison konnte der Verein nicht den Klassenerhalt in der damaligen 2. Bundesliga Nord sichern, so dass Bocholt in die neu gegründete Oberliga Nordrhein abstieg.

Nach einer weiteren Saison, in der der Wiederaufstieg als Zweitplatzierter nur knapp verfehlt wurde, stieg Bocholt im Jahr 1980 als Meister der Oberliga Nordrhein erneut in die 2. Bundesliga Nord auf. Dort konnte Bocholt im Vergleich zu seiner ersten Zweitligasaison größere Erfolge erzielen und erreichte zum Abschluss den 12. Tabellenplatz. Da jedoch in dieser Saison eine Zusammenlegung der beiden zweiten Ligen zu einer nun eingleisigen 2. Bundesliga beschlossen wurde, reichte dieser Tabellenplatz nicht zum Klassenerhalt und hatte 1981 wieder den Abstieg in die Oberliga Nordrhein zur Folge.

In der Oberligasaison 1983/84 erreichte der 1. FC Bocholt letztmals den Meistertitel, scheiterte jedoch in der Aufstiegsrunde zur 2. Fußball-Bundesliga an Blau-Weiß 90 Berlin und FC St. Pauli. Nach weiteren zehn Jahren in der Oberliga Nordrhein mit wechselhaftem Erfolg errang der Verein im Jahr 1993 die Vizemeisterschaft und in dem darauf folgenden Jahr 1994 gelang der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga West/Südwest.

Dort konnte sich Bocholt bis 1997 behaupten, stieg dann aber in der Saison 1996/97 wieder in die Oberliga Nordrhein ab. Am letzten Spieltag der Saison 2006/07 rutschte der Verein nach einer 0:2-Niederlage gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SV Straelen auf einen Abstiegsrang und spielte in der Saison 2007/08 in der Verbandsliga Niederrhein. Nach einer desaströs verlaufenen Saison stand bereits drei Spieltage vor Saisonende der zweite Abstieg in Folge in die Landesliga Niederrhein fest. In der Saison 2008/09 belegte der Club dort den fünften Tabellenplatz, ein Jahr darauf wurde man Vizemeister. In der folgenden Relegationsrunde der Landesliga-Zweiten gelang dem 1. FC Bocholt am 9. Juni 2010 unter Trainer Ralf Bugla die Rückkehr in die Niederrheinliga, indem man sich gegen Union Nettetal (1:1) und SSV Sudberg-Wuppertal (3:1) durchsetzte.

Nach zwei Jahren in der Niederrheinliga stieg der Verein am Ende der Spielzeit 2011/12 erneut in die Landesliga ab. Mit Ende der Spielzeit 2013/14 stieg die erste Mannschaft als Meister der Landesliga wieder in die Oberliga Niederrhein auf.

Größte Erfolge:
  •  Aufstieg in die 2. Liga Nord (1977 und 1980)
Die letzten Jahre in Zahlen:
Saison Liga Platz  Sp. Pkt. 
2005/2006  Oberliga Nordrhein  5 32 48
2006/2007  Oberliga Nordrhein 16 34 40
2007/2008  Verbandsliga Niederrhein 15 30 24
2008/2009  Landesliga Niederrhein 5 30 44
2009/2010  Landesliga Niederrhein 2 30 62
2010/2011 Niederrheinliga 15 36 36
2011/2012 Niederrheinliga 16 34 30
2012/2013 Landesliga Niederrhein 8 30 43
2013/2014  Landesliga Niederrhein 1 30 64
2014/2015 Oberliga Niederrhein 6 34 51
2015/2016 Oberliga Niederrhein 12 34 45
 
Die aktuelle Saison im Detail:
Saison Liga Platz  Sp. S-U-N Tore Diff. Pkt. 
2016/2017 OL-Niederrhein 4 19 10-5-4 32:22 +9 35
 Für den 1. FC Bocholt war es, trotz vieler personeller Probleme, eine durchaus solide Hinrunde, die den Verantwortlichen am Hünting Planungssicherheit verschafft.
Stölting Arena (bis 2015 Stadion am Hünting)
Kapazität: 4.999 (davon 2.300 Sitzplätze und 2.699 Stehplätze)

stadion bocholtSeit dem Jahre 1904 ist der Klub am Gut Hünting beheimatet, die Platzanlage wurde im Jahr 1920 zu einem der größten Sportgelände am Niederrhein ausgebaut. Das reine Fußballstadion bot einmal 18.000 Zuschauern Platz. Seit 2012 beträgt die Kapazität bei Fußballspielen aus Sicherheitsgründen nur noch 5.000. Die 1980 anlässlich des Aufstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga errichtete Haupttribüne stellte 2.230 überdachte Sitz- und 3.120 überdachte Stehplätze zur Verfügung. Im Juli 2012 wurde aufgrund statischer Mängel mit dem Abriss der Tribüne begonnen. Im 2013 wurde der Neubau eröffnet. Das Besondere an dem 1948 erbauten Stadion sind die drei anderen Tribünen. Diese sind nicht befestigt und als Rasenwälle ausgelegt. Nur vereinzelt befinden sich hier Wellenbrecher. Auf diesen grünen Tribünen können gut 12.000 Zuschauer Platz finden.

Die Heimfans stehen grundsätzlich auf den Betonstufen der Hauptgerade, während sich Gästefans ihren Platz irgendwo im Stadion suchen können. Einen extra ausgewiesenen Bereich gibt es nicht. Bei Spielen mit hohem gegnerischen Fananteil, zum Beispiel gegen Fortuna Düsseldorf, hat dies schon das ein oder andere mal zu brenzligen Situationen geführt.

Neuer Name für Bocholter Stadion      

Das Stadion am Hünting bekam im November 2015 einen neuen Namen: Ab sofort heißt die Spielstätte des 1. FC Bocholt "Stölting Arena".                                       

Dieser beinhaltet auch den Neubau einer Sitzplatz-Tribüne, mit dem im Frühjahr 2016 begonnen werden soll.

Zuschauerrekord:

Einen Zuschauerrekord gab es im Jahr 1984, als der deutsche Rekordmeister FC Bayern München im DFB-Pokalviertelfinale zum Hünting reisen musste. Die geschätzte Zuschauerzahl betrug 23.000 Fans. Zudem war das Stadion mehrmals ausgelastet, als der Verein noch in der 2. Fußball-Bundesliga spielte.

Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Am Hünting 19, 46399 Bocholt
AutobahnA2 Richtung Oberhausen. Am Autobahnkreuz 1-Oberhausen Kreuz den rechten Fahrstreifen benutzen, um den Schildern auf A3 Richtung Arnheim/Emmerich zu folgen (29,3 km). Bei Ausfahrt 5-Hamminkeln auf B473 in Richtung Hamminkeln/Bocholt fahren. Nach ca. 8 km an der ersten Ampel in Bocholt geradeaus   weiterfahren auf den Westring. Nach der zweiten Ampel den Westring-Tunnel durchfahren. An der folgenden Ampel links abbiegen (Richtung Winterwijk, Aalten, Dinxperlo). Nach ca. 500m rechts abbiegen auf die Baustraße. Dieser bis zum Ende folgen und dann gerade aus auf  die Zielstraße "Am Hünting" fahren.
 Wegstrecke: 83 km   Fahrzeit: ca. 1 Stunde 4 Minuten
Unsere Bilanz gegen 1. FC Bocholt
icon bilanzDie Bilanz im Detail
 
 Quellenverzeichnis
 
 
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