bor  dortmundAlles rund um den BVB

Letztes Testspiel gegeneinander:

Freitag, 8. Juli 2016, 19 Uhr (H) 2:5 

 

Navigationsadresse: Strobelalle 50, 44139 Dortmund

 

bvb kommtIm Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Spvgg Erkenschwick kommt auch Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zum gratulieren.


Nach dem Trainingsauftakt am 4. Juli ist dies das erste Testspiel für die Mannschaft von Thomas Tuchel. Der Champions-League-Teilnehmer wird mit all seinen zur Verfügung stehenden Stars, wie Marcel Schmelzer, Pierre-Emerick Aubameyang, Adrian Ramos oder Ousmane Dembele auflaufen.

 

Dieses Spiel, gut zwei Wochen vor der 100 Jahr-Feier am 23.07.2016, ist natürlich das High Light der Saisonvorbereitung und findet am Freitag 08.07.2016 um 19 Uhr im Stimberg-Stadion statt. Die Spvgg ist dem BVB sehr dankbar, dass der große Nachbar an den Stimberg kommt.

 

Und so lief die vorletzte Begegnung vor über acht Jahren im Detail:

  • Spvgg.: Kurz (46. Görrissen) - Allali, Kasperidus (53. Brüggenkamp), Maccauro (60. Pelka), Eisen (53. Ostdorf), Sawatzki (46. Warncke), Setzke (46. Wood), Grieß (46. Seidel), Bugri, Höhle (57. Kaczmarek), Kiral
  • Borussia Dortmund: Weidenfeller - Amedick, Njambe, Degen, Ocislawski (46. Bittgereit), Großkreuz, Buckley (74. Schneider), Öztekin (46. Boztepe), Alexandrov (46. Rummenigge), Frei (74. Piossek), Nöthe
  • Schiedsrichter: Lars Bremkes (Recklinghausen)
  • Zuschauer: 3.500
  • Tore: 0:1 Buckley (65.), 0:2 Boztepe (67.), 0:3 Nöthe (68.), 0:4 Nöthe (75.)

3.500 Zuschauer sorgten für eine prächtige Kulisse. Erst als Erkenschwicks Teamchef Holger Flossbach die Stammformation ausgetauscht hatte, kam der BVB zu seinen Toren. Nöthe (2), Buckley und Boztepe trafen für die Gäste, bei denen Torwart Roman Weidenfeller mehr zu tun hatte, als ihm eigentlich lieb sein konnte.

Hier weitere Informationen zu unseren prominenten Gast:

Der Verein
 Gegründet: 19.12.1909   Vereinsfarben: schwarz-gelb

Zur Homepage des BVB

Derzeitige Ligazugehörigkeit:logo bundesliga 2010

bor. dortmund 1945

Borussia Dortmund ist im Männerfußball einer der erfolgreichsten Klubs Deutschlands; neben acht Deutschen Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiegen gewann der BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger (und damit als erster deutscher Verein überhaupt einen Europapokal) und 1997 die Champions League sowie im selben Jahr den Weltpokal.

 

Größte Erfolge:
meisterschaleDeutsche Meisterschaften: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012 
dfbpokal Deutscher Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
weltpokalWeltpokalsieger: 1997
championsleaguepokalChampions-League-Sieger: 1997
pokal der pokalsiegerSieger Pokal der Pokalsieger: 1966

Die Anfangsjahre:

Tumultartige Szenen spielten sich am 19. Dezember 1909, dem vierten Adventssonntag, anläßlich der Gründung des "Ballspiel-Vereins Borussia 1909" im Dortmunder Nordosten ab. Über 40 Mitglieder der Jugendgruppe der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde, Flurstraße, trafen im Restaurant "Zum Wildschütz", um aus Liebe zum Fußballsport und aus Verärgerung über Kaplan Hubert Dewald, bei "Dreifaltig" für die Jugendarbeit zuständig, den "BVB" zu gründen.

Übrigens: Der Name "Borussia" leitet sich von der Borussia Brauerei in der Steiger-Straße her. Die Vereinsfarben zunächst: Blau-weiß gestreift (!) mit einer roten Schärpe (Trikot), schwarze Hose.

Obwohl der Hauptgrund für die Gründung des Vereins die fehlende Erlaubnis des Kaplans zur Ausübung des Fußballsports war, besaß die Borussia zu Beginn nicht nur eine Fußball-, sondern auch eine Leichtathletikabteilung. Diese wurde am 19. Juni 1910 in den Westdeutschen Spielverband (WSV) aufgenommen, am 3. Dezember folgte ihr die Fußballabteilung.

Das erste reguläre Spiel fand am 15. Januar 1911 gegen den VfB Dortmund statt und wurde mit 9:3 gewonnen. Das erste Meisterschaftsspiel bestritt die Borussia am 10. September 1911 in Rauxel gegen die Spielabteilung des Turnerbundes Rauxel und sie gewann es ebenfalls, diesmal mit 1:0.

Der Verein startete zur Saison 1911/12 in der C-Klasse, der dritten und untersten Spielklasse. Dort belegte die Mannschaft zum Saisonende den ersten Platz und stieg in die B-Klasse auf. Da der Aufnahmestopp des Westdeutschen Spielverbandes weiterhin Gültigkeit besaß, schlossen sich im Sommer 1912 die drei Dortmunder Vereine Rhenania, Britannia und Deutsche Flagge der Borussia an. Zugleich übernahm der BVB, mit Billigung der WSV am 14. Februar 1913, die Vereinsfarben und das zitronengelbe Hemd mit dem schwarzen „B“ als Spielkleidung der Borussia.

Der sportliche Verlauf seit 2008:

klopp juergenMit dem Pokalendspiel 2008 gegen Bayern München, in dem Borussia Dortmund mit 1:2 in der Verlängerung unterliegt, beginnt die Zukunft von Schwarzgelb. Berlin 2008 ist der erste sportliche Achtungserfolg nach sechs Jahren Dürre. Und der Auftakt zu einem Fußballmärchen. Wenige Wochen später kommt Jürgen Klopp, und Borussia Dortmund erwacht aus dem Dornröschenschlaf.

Über Borussia Dortmund, das die Liga und die Herzen der Fans im Sturm erobert, 2011 mit der jüngsten Mannschaft aller Zeiten zur Deutschen Meisterschaft stürmt und im Jahr darauf mit der bis dato höchsten Punktzahl aller Zeiten den Titel verteidigt und erstmals in der Vereinsgeschichte das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal (5:2 im Finale gegen Bayern München) gewinnt, wird geschrieben, dass es „Europa nicht kann“.

Die Kritik ist Ansporn zugleich. In der bestbesetzten Champions-League-Vorrundengruppe aller Zeiten mit den amtierenden Landesmeistern aus Spanien (Real Madrid), England (Manchester City) und Holland (Ajax Amsterdam) setzt sich Borussia Dortmund unangefochten durch, eliminiert im Achtelfinale den Mitfavoriten auf den Titel, das millionenschwere Shakhtar Donetsk (2:2, 3:0), und im Halbfinale die „Galaktischen“ von Real Madrid (4:1, 0:2). Erst im Endspiel wird der BVB gestoppt: nach grandioser Leistung mit 1:2 gegen den FC Bayern München durch ein Tor von Arjen Robben in der 89. Spielminute.

Die Saison 2014/15 lief für den BVB – nach vier Jahren als Meister oder Vizemeister – weniger erfolgreich. Die Hinrunde schloss das Team nach zehn Niederlagen mit 15 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz ab. In der Rückrunde konnte sich der BVB schnell von den unteren Plätzen absetzen. Im Saisonendspurt zog die Mannschaft nach einem 2:0-Auswärtssieg im Elfmeterschießen gegen den FC Bayern München ins DFB-Pokal-Finale ein und erreichte in der Liga noch den 7. Tabellenplatz. In Klopps letztem Spiel verlor der BVB das 72. DFB-Pokalfinale gegen den Vizemeister VfL Wolfsburg mit 1:3, zog dennoch über die Liga in die 3. Qualifikationsrunde der Europa League ein.

Zur Saison 2015/16 übernahm Thomas Tuchel die Mannschaft. Mit 78 Punkten belegte man am Saisonende als bis dahin bester Vizemeister den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bayern München. Im DFB-Pokal zog die Mannschaft ins Pokalfinale ein, in dem man dem FC Bayern München mit 3:4 im Elfmeterschießen unterlag, nachdem das Spiel zuvor torlos geblieben war.

 
Die letzten Jahre in Zahlen:
Saison Liga Platz  Sp. Pkt. 
2006/2007 Bundesliga 9 34 44
2007/2008  Bundesliga 13 34 40
2008/2009  Bundesliga 6 34 59
2009/2010  Bundesliga 5 34 57
2010/2011  Bundesliga 1 34 75
2011/2012  Bundesliga 1 34 81
2012/2013  Bundesliga 2 34 66
2013/2014  Bundesliga 2 34 71
2014/2015  Bundesliga 7 34 46
2015/2016  Bundesliga 2 34 78
2016/2017 Bundesliga 3 34 64
 
 
Das Stadion: Signal Iduna Park (Westfalenstadion)
Kapazität: 81.359
signal iduna parkDie Stadion-Story beginnt vor über 40 Jahren, genauer gesagt am 5. April 1965. Nach vier langen Jahren der Diskussionen um Erweiterung und Modernisierung der in die Jahre gekommenen Kampfbahn "Roten Erde" nimmt der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt "die Anregung zur Kenntnis, nicht das Stadion Rote Erde auszubauen, sondern ein neues Fußballstadion zu errichten". Den entscheidenden Impuls erfährt das Projekt jedoch erst, als die Stadt Köln Anfang der 1970-er Jahre auf einen Stadionneubau verzichtet, damit erst den Weg frei macht für eine Bewerbung Dortmunds für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 - und damit für den Bau eines neuen Stadions. Ohne die zu diesem Anlass bereit gestellten Bundes- und Landesmittel wäre das Westfalenstadion nicht zu finanzieren gewesen.   

Am 2. April 1974 - neun Jahre nach dem Beschluss der städtischen Gremien - ist es dann endlich so weit: 54.000 überwiegend stehenden Besuchern bietet das Westfalenstadion im Ursprungszustand Platz. Bis 1992 erleben die Besucher das Westfalenstadion 18 Jahre lang weitgehend im Originalzustand. In den folgenden 14 Jahren gibt es immer wieder einschneidende Veränderungen, fünf insgesamt.

1992 wird das Fassungsvermögen durch die Umrüstung von Steh- in Sitzplätze auf der Nordtribüne auf 42.800 Zuschauer reduziert. Im Rahmen der "Ausbaustufe eins" werden schon drei Jahre später West- und Osttribüne um einen Oberrang mit jeweils 6.000 Sitzplätzen aufgestockt. In einer zweiten Ausbaustufe kann die Kapazität 1999 auf 68.600 erhöht werden. Dabei wird die Südtribüne, das Epizentrum Dortmunder Fußballbegeisterung, auf 24.454 Plätze und somit zu Europas größter Stehplatztribüne ausgebaut. Für internationale Spiele lassen sich die Stehplätze in Sitzplätze umwandeln.   

Am 6. Mai 2002 beginnen schließlich die Arbeiten an der Schließung und dem Ausbau der Eckbereiche. Die am 13. September 2003 abgeschlossene dritte Ausbaustufe beschert nicht nur eine Erhöhung des Fassungsvermögens um rund 14.000 Zuschauer. 

Ein atemberaubendes Bauwerk und phänomenale Fans - das sind die besten Voraussetzungen für viele begeisternde Fußball-Feste in der tollsten (und größten) Bude der Bundesliga, die nach WM-bedingten Umbaumaßnahmen (u.a. Entfernung der letzten Sitzschalen aus dem Jahre 1974, Rückbau der "Vortribünen") und Modernisierungen ab der Saison 2015/2016 nunmehr exakt 81.359 Zuschauern Platz bietet.

Am 1. Dezember 2005 wurde aus dem Westfalenstadion der Signal Iduna Park. Für die Namensrechte des Stadions erlöst Borussia Dortmund bei optimalem sportlichem Erfolg aktuell jährlich geschätzte 5 Millionen Euro. Der Vertrag über die Umbenennung zwischen Borussia Dortmund und der Signal Iduna Gruppe gilt bis 2021.

 
Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Strobelalle 50, 44139 Dortmund

AutobahnA2 bis Kreuz Dortmund-Nordost, B236 Richtung Schwerte, B1 Richtung Dortmund

 


Parkmöglichkeiten:

Rund um den SIGNAL IDUNA PARK und die Westfalenhalle stehen über 10.000 gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Alternative: Nutzen Sie unseren Shuttle-Service ab Uni-Gelände vom Parkplatz Otto-Hahn-Straße (A45 Ausfahrt Eichlinghofen bzw. B1 Ausfahrt Barop). Weitere Informationen über P&R Möglichkeiten gibt es hier (Quelle: Stadt Dortmund).

 
Unsere Bilanz gegen Borussia Dortmund
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 Quellenverzeichnis
 
 
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