fc_guetersloh2000_ab_2010Rund um den FC Gütersloh

Hinspiel: So 11.09.2016 (H) 0:0

Rückspiel: So 12.03.2017 (A) 0:4

 

Navigationsadresse: Heidewaldstraße 27, 33332 Gütersloh 


 Ergebnisse der Vorsaison: 

Hinspiel: So 13.12.2015 (H) 1:3

Rückspiel: So 22.05.2016 (A) 3:1 


  

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Der Verein
Gegründet: 23.02.2000   Vereinsfarben: grün-weiß-blau   Mitglieder: 880

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oberliga westfalenOberliga Kompakt

FC (2000) Gütersloh

 Oberligajahre: 28
 Debüt: 1978/1979
 Bester Platz: 1 (zweimal 1983/1984 und 1995/1996)
 Ewige Tabelle: Platz 1

Der FC Gütersloh entstand 1978 aus der Fusion der DJK Gütersloh ("Deutsche Jugendkraft", Die Blauen) und SVA Gütersloh ("Sportvereinigung Arminia", Die Grünen), da beide einsahen, zusammen für Gütersloh mehr erreichen zu können. Dem FC Gütersloh gelang durch erhebliche Investitionen 1995 der Aufstieg in die Regionalliga, und direkt im Anschluss (1996) der Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison 1997/98 stand der FCG sogar kurz vor dem Aufstieg in die Bundesliga, wurde letztlich aber nur Fünfter. In der folgenden Saison konnte man nach zahlreichen Abgängen das Niveau jedoch nicht halten und der Verein stieg in die Regionalliga West/Südwest ab. In der Folge musste der Verein am 14. Februar 2000 während der laufenden Regionalliga-Saison Insolvenz anmelden.

fc guetersloh2000Der anschließend am 23. Februar 2000 neu gegründete FC Gütersloh 2000 fusionierte (unter Ausnutzung einer Lücke in der Verbandssatzung) mit dem FC Gütersloh von 1978 und übernahm sämtliche Aktivposten (insbesondere die Spielklassen) des FCG von 1978, allerdings nicht dessen Verbindlichkeiten. Der Verein wurde in die Oberliga Westfalen eingruppiert, in der er bis 2008. In der Saison 2008/2009 belegte der FCG in der NRW-Liga einen Abstiegsplatz und spielt somit in der Saison 2009/2010 in der Westfalenliga. Zwei Jahre später qualifizierte sich der FC für die wieder eingeführte Oberliga Westfalen. 

Seit 2012 kickt der FC Gütersloh nun in dieser Liga.

Größte Erfolge:
  • Westfalenmeister 1984
  • Aufstieg in die 2 Bundesliga
  • 3 Jahre Klassenerhalt in der 2. Liga
 
Die letzten Jahre in Zahlen:
 Saison  Liga Platz   Sp.  Pkt. 
2001/2002 Oberliga Westfalen 9   34 43
2002/2003 Oberliga Westfalen 3   34 69
2003/2004 Oberliga Westfalen 8   34 49
2004/2005 Oberliga Westfalen 10   34 44
2005/2006 Oberliga Westfalen 3   34 59
2006/2007 Oberliga Westfalen 5   34 60
2007/2008 Oberliga Westfalen 10 pfeil-steigend 34 46
2008/2009 NRW-Liga 17 pfeil-fallend 34 37
2009/2010 Westfalenliga 1 7   34 54
2010/2011 Westfalenliga 1 6   32 53
 2011/2012 Westfalenliga 1 3 pfeil-steigend 34 75
2012/2013 Oberliga Westfalen 8   34 46
2013/2014 Oberliga Westfalen 10   34 45
2014/2015 Oberliga Westfalen 13   34 35*
2015/2016 Oberliga Westfalen 12   34 42
*Dem FC Gütersloh wurden in der Saison 2014/2015 drei Punkte abgezogen, weil Sozialabgaben für 23 Vertragsspieler nicht entrichtet und Außenstände zu spät beglichen wurden. 

DER FC GÜTERSLOH STEHT MAL WIEDER VOR DEM AUS

Der FC Gütersloh bangt mal wieder um seine Existenz! Ende des vergangenen Jahres stellte der inzwischen von seinem Amt zurückgetretene Vereinsvorsitzende André Niermann wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Bielefeld einen Antrag auf Insolvenz. Das Insolvenzverfahren wird voraussichtlich am 1. März eröffnet, womit dem Oberligisten der Zwangsabstieg in die Westfalenliga droht.

Für die laufende Saison hatte sich eine Unterdeckung in Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro aufgetan, darunter aktuelle Forderungen von 20.000 Euro bis zum 31. Dezember 2016. Zwar schwappte im neuen Jahr eine Welle der Hilfsbereitschaft über die Ostwestfalen, aber es sieht so aus, als ob die schönen Solidaraktionen zu spät kommen. Zunächst sammelte ein ehrenamtliches Helferteam, die sogenannte „3. ManSchaf t“ insgesamt 17.000 Euro an privaten Spendengeldern, womit zunächst die Spieler- und Trainergehälter vom vorigen November bezahlt werden konnten. Kurz darauf machte sich Coach Fatmir Vata selbst zum Vater der guten Sache und nahm in seinem Freundesund Bekanntenkreis 20.000 Euro für den i nanziell schwer angeschlagenen FCG ein.

Ritt auf der Rasierklinge Auch die Zuschauer und die Stadtwerke Gütersloh halfen dem Verein. Während die Stadtwerke das Flutlicht als Sponsorenleistung zur Verfügung stellten, sorgten die Zuschauer dafür, dass die Schiedsrichter bezahlt werden konnten. Nun sind auch die Aufwandsentschädigungen für Dezember beglichen, doch die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bleibt für die Gütersloher wirtschaftlich vorerst

ein Ritt auf der Rasierklinge. 220.000 Euro sollen dafür bis zum Saisonende nötig sein. Bis auf drei Abgänge blieb die Mannschaft von Ex-Proi Vata zusammen. Rein sportlich stünde dem Verbleib in der Oberliga Westfalen nichts im Wege, mit neun Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist der FC Gütersloh als Tabellenzwölfter in die Winterpause gegangen. Allerdings ging das erste Match im neuen Jahr gleich recht sang- und klanglos mit 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten Hammer Spielvereinigung verloren. „Was können wir auch erwarten?“, meinte Vata achselzuckend gegenüber dem „Westfalen-Blatt“. Um sich weiter dringend benötigtes Geld zu beschaf en, plant man im Heidewaldstadion einen „Club 50“ oder sogar „Club 100“ aus lokalen und überregionalen Sponsoren einzurichten, wie es ihn auch bei anderen Vereinen gibt. Die gröbsten Sorgen könnte indes ein betuchter Gönner nehmen, den Trainer Vata angeblich an der Hand hat. Der Albaner will einen türkischen Großinvestor aus Ostwestfalen-Lippe für den Verein begeistern, doch bisher ist der in Gütersloh noch nicht vorstellig geworden. Finanzielle Nöte sind in Gütersloh derweil nichts Neues. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 1999 drückten den FC gar millionenschwere Schulden. Der Verein musste Insolvenz anmelden und wurde schließlich aus dem Vereinsregister getilgt – und als „FC Gütersloh 2000“ neu gegründet. Zuletzt musste im Herbst 2014 ein drohendes Insolvenzverfahren abgewehrt werden, damals ging es um Nachforderungen aus Sozialversicherungsbeiträgen. Ein Jahr später, im Herbst 2015, stand der FC Gütersloh erneut vor dem Aus, als eine hohe fünfstellige Summe fehlte. |

Die Heimstätte: Heidewaldstadion
Kapazität: 12.500 (davon 1.146 überdachte Sitzplätze und 11.354 nicht überdachte Stehplätze.)

heidewaldstadionDas Stadion wurde im Jahre 1933 eröffnet und hieß bis 1945 Adolf-Hitler-Kampfbahn. 1972 wurde das Heidewaldstadion für zwei Millionen Mark in ein reines Fußballstadion mit 15.000 Plätzen umgebaut. Die letzte Renovierung fand im Jahre 1997 statt. 1998 wurde die Flutlichanlage errichtet. 

Hier war schon mehrmals die 2. Bundesliga zu Gast und das sieht man auch. Flutlichtmasten und eine recht schmucke Haupttribüne zeugen von der Vergangenheit. Das Stadion besitzt noch leicht abgerundete Hintertorränge und außerdem eine Schießbahn unter den nördlichen Stehrängen. Einmalig in Deutschland.

Ein klassisches Fußball-Stadion mit einer Besonderheit: Es gibt keine Laufbahnen, dafür aber deutliche Hintertor-Kurven. Grund: Hier wurden einst Radsportveranstaltungen durchgeführt. Das ist allerdings länger her - die Kurven gibt es immer noch. Die Gegengerade ist steil gebaut, man steht nah am Geschehen. Die Heimfans stehen in der Kurve zur Brunnenstraße, die Gästefans ihnen gegenüber.

8 5 in gueterslohIm Grunde ist der Heidewald eines dieser schlichten alten Stadien ohne Schnickschnack, dafür aber auch mit begrenztem Komfort. Logen sucht man hier vergeblich und auch Business- oder VIP-Seats gibt es nicht. In Gütersloh sitzen alle Zuschauer demokratisch auf Holzplanken.

Im Jahr 2001 wurde eine manuell zu bedienenden Anzeigetafel installiert.

 Eintrittspreise
 
  Stehplatz unüberdacht Sitzplatz überdacht    
 Erwachsene 6 € 11 €
 Schüler, Stutenden, Azubis 4 € 9 €
 Rentner, Schwerbehinderte, Arbeitslose 4 € 9 €
 Kinder (bei Vorlage eines Ausweises) frei (bis 14 Jahre) frei (bis 6 Jahre)
 
Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Heidewaldstraße 27, 33332 Gütersloh 

AutobahnA2 Abfahrt Gütersloh/Verl in Richtung Gütersloh (Verlerstr.) 3.Ampelkreuzung links in den Stadtring Sundern (Heidewaldstadion ausgeschildert) 3. Ampel rechts in die Neuenkirchener Str.

A2 Abfahrt Gütersloh-Süd in Richtung Gütersloh Wiedenbrücker Str. (B61), an der Ampelkreuzung am Ortseingang rechts in den Stadtring Kattenstroth (Heidewaldstadion ausgeschildert), 4. Ampel links in die Neuenkirchener Straße. Nach ca. 300 mtr. Parkplätze links, Heidewaldstadion an der Tankstelle rechts zu Fuß zu erreichen. An der Neuenkirchener Straße sind Parkplätze ausgeschildert. Außerdem kann an der Buschstr. geparkt werden. 

Wegstrecke: ca. 100 km   Fahrzeit: 1 Stunde 11 Minuten
Unsere Bilanz gegen den FC Gütersloh

icon bilanzDie Bilanz im Detail

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