sv sodingenAlles rund um den SV Sodingen

Hinspiel: So 10. August 2019 (H) 1:1

Rückspiel: So 15. Dezember 2019 (A)

 

Navigationsadresse: Hännes Adamik Straße 1 44627 Herne 

Der Verein
gegründet: 14. September 1912    Vereinfarben: grün-weiß

Derzeitige Ligazugehörigkeit:westfalenliga 2(seit 2019)

Gegründet wurde der Verein am 14. September 1912 in dem Bergbaustädtchen Sodingen, das 1928 nach Herne eingemeindet wurde. Er gehörte insbesondere in den 1950er Jahren (wie z.B. auch die SpVgg Erkenschwick, die Sportfreunde Katernberg oder die SpVgg Herten) zu den Bergarbeitervereinen, denen man nachsagte, beim reputierlichen DFB nicht sonderlich wohl gelitten zu sein. Das Stadion Glück-Auf mit 30.000 Plätzen wurde 1928 auf dem Gelände der Zeche Mont Cenis errichtet und 1975 abgerissen.

Sportlicher Verlauf:

Der SV Sodingen spielte jahrelang nur in unteren Ligen, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrmals in Folge aufstieg, so dass er 1950 in der 2. Liga West und ab 1952 in der Oberliga West spielte. Am Ende der Saison 1954/55 belegten die Schützlinge von Trainer Ludwig Tretter den 2. Platz in der Oberliga West und qualifizierten sich damit für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo sie zunächst den SSV Reutlingen 05 in einem Ausscheidungsspiel mit 3:0 besiegten und dann in den Gruppenspielen auf den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV und den zweifachen Deutschen Meister Viktoria 89 Berlin trafen.

In der höchsten Spielklasse, der Oberliga West, spielte der SV Sodingen 9 Jahre, und zwar: 1952–1959 (Plätze: 11, 14, 2, 9, 14, 13, 15) 1960–1962 (Plätze 14 und 15)

In der 2. Liga West war der Klub von 1950 bis 1952, 1959/60 und 1962/63 vertreten. Seither spielte der Verein nur noch im Amateurbereich. Nach dem Abstieg 2007 aus der Verbandsliga spielte der SVS zwölf Jahre in der Landesliga.

In der Saison 2018/2019 schien spätestens nach der deutlichen Niederlage gegen Brakel der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Doch diese Niederlage wirkte wie eine Initialzündung! Ab sofort sah man eine andere Sodinger Mannschaft, die Sieg um Sieg holte. Am Ende stand der nicht mehr für möglich gehaltene Aufstieg als Meister der Landesliga Gruppe 3. 

Größte Erfolge:
  • Aufstieg in die Oberliga West 1952 und 1960
Die letzten Jahre in Zahlen:
Saison Liga Platz  Sp. Pkt. 
2004/2005 Verbandsliga 2 10 30 36
2005/2006 Verbandsliga 2 13 30 29
2006/2007 Verbandsliga 2 14 30 30
2007/2008 Landesliga 3 8 30 39
2008/2009 Landesliga 3 12 32 42
2009/2010 Landesliga 5 8 26 44
2010/2011 Landesliga 3 8 30 36
2011/2012 Landesliga 3 7 30 43
2012/2013 Landesliga 3 10 30 40
2013/2014 Landesliga 3 5 28 42
2014/2015 Landesliga 3 3 30 58
2015/2016 Landesliga 3 5 30 47
2016/2017 Landesliga 3 2 28 55
2017/2018 Landesliga 3 5 30 54
2018/2019 Landesliga 3 1 32 62
Saison 2019/2020: 

konarski dennis 13Bei Aufsteiger SV Sodingen, der erst am letzten Spieltag die Tabellenführung in der Landesliga 3 übernommen hatte und folglich erst auf den letzten Metern Meister wurde, hat es eine große Flukuation gegeben.

Dennoch scheint der Kader gut aufgestellt für die Westfalenliga. Als spielender Co-Trainer wurde Dennis Konarski verpflichtet, der nach drei Jahren ESV eine neue sportliche Herausforderung sucht. 

  •  Zugänge: Sascha Drepper, Dennis Konarski (beide Spvgg. Erkenschwick) Joel Küpper, Stephen Fahrenstich (beide Westfalia Herne U19), Moritz Felber (Concordia Wiemelhausen), Maurice Post (DJK TuS Hordel), Jan Lukas Wilczienski (Mengede 08/20), Ali Yilmaz (Spvgg. Horsthausen), Lucas Keysberg, Daniel Bertram (beide SSV Buer), Robin (BSV Schüren), Sebastian Kniza (TSV Marl-Hüls), Kai Engelbracht (Viktoria Resse), Maximilian WIlk (FC 96 Recklinghausen).
  • Abgänge: David Menke (unbekannt), Tim Kilian (Spvgg. Horsthausen), Max Slaby (TW/DJK Wattenscheid), Nico Brehm (Wacker Obercastrop), Marco Bakenecker, Marc Kaulitzky (beide SG Welper), Stephan Hornberger (SG Herne 70), Christian Mengert, Henrik Weber (beide Phönix Bochum), Kahled El-Hamad (unbekann).
  • Trainer: Timo Erkenberg
  • Saisonziel: Klassenerhalt.
Die Heimstätte: Glück-Auf-Stadion
Kapazität: 7.000

stadion sodingenDas Glück-Auf-Stadion, gelegentlich auch Stadion am Holzplatz genannt, wurde 1953 errichtet. Das Gelände stellte die in Sodingen beheimatete Zeche Mont-Cenis zur Verfügung. Vorher spielte der Verein auf einem Ascheplatz („Aschekippe“) mit einem damaligen Fassungsvermögen von ca. 15.000 Zuschauern. Dieser Platz wurde allerdings 1975 eingeebnet. Offiziell fasst die „neue“ Anlage nur 7.000 (davon 800 unüberdachte Sitzplätze).

Das Stadion am Holzplatz verfügt über einen reinen Fußballplatz, der auf allen Seiten von Graswällen umgeben ist. Auf der Gegenseite findet sich ein Ausbau in Form von Stehplatzstufen, während es gegenüber Sitzplätze in Form von Holzbänken gibt. Diese sind recht originell gestaltet, handelt es sich doch um zahlreiche kurze Bänke - vielleicht je zwei Meter lange, die quasi in “Zeilen und Spalten” angeordnet sind. Dazu kommt eine Flutlichtanlage, die originellerweise über eine ungerade Anzahl von Masten verfügt, denn zu den je sechs Masten auf beiden Längsseiten mit je zwei Strahlern kommt alleine hinter einen Tor ein weiterer Mast dazu, der seinerseits drei Strahler trägt. Hinter einem Tor - gegenüber dem Flutlichtmast - gibt es noch eine kleine Tribüne ohne erkennbare Funktion.

Zuschauerrekord:

1fc koelnZum Oberliga-West-Spiel am 11. April 1954 kamen 30.000 Zuschauer und sahen eine 1:2 Niederlage.

 
Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Hännes Adamik Straße 1 44627 Herne (früherere Adresse: Am Holzplatz 1a)

AutobahnVon der A 43: Autobahnkreuz Herne-Baukau, auf die A 42 Richtung Dortmund, Abfahrt Herne-Börnig, rechts auf die "Sodinger Straße", an der 4. Ampel nach dem Kreisverkehr links in die "Mont-Cenis-Straße", nach ca. 300 m links in die Straße "Am Holzplatz" (Hinweisschilder SVS-Stadion) einbiegen. 

Wegstrecke: 26 km    Fahrzeit: ca. 29 Minuten

  
Unsere Bilanz gegen Sodingen
icon bilanzDie Bilanz im Detail
 

Quellenverzeichnis:

Zum Seitenanfang