tsv marl-huelsAlles rund um den TSV Marl-Hüls

Hinspiel: Sonntag, 21.08.2016 (H) 1:1

Rückspiel: Sonntag 12.02.2017 (A) 1:1

 

Navigationsadresse: Loekampstraße 3645770 Marl

 

 
Der Verein
zur Homepage des TSV Marl-Hüls
Gegründet: 30.04.1912    Vereinsfarben: blau-weiß

oberliga westfalenOberliga Kompakt

TSV Marl-Hüls 

 Oberligajahre: 2
 Debüt: 2015/2016
 Bester Platz: 9 (2015/2016)

Im Jahre 1912 bildeten sich die beiden Stammvereine des heutigen TSV Marl-Hüls. Am 30. April 1912 wurde der Turnverein Hüls gegründet. Der zweite Stammverein war der am 1. August 1912 gegründete SuS Drewer-Süd. Letzterer wurde von Kumpeln der Zeche Auguste Victoria gegründet, die gerade streikten. Im Jahre 1920 fusionierten beide Vereine zum TSV Hüls-Drewer, der sich ab Juli 1922 schlicht TSV Hüls nannte. Am 5. November 1922 spaltete sich dieser Verein im Rahmen der Reinlichen Scheidung in SuS Hüls und TV Hüls. Beide Clubs fusionierten wiederum am 29. September 1946 zum TSV Hüls. 

1954 bot die Stadt Marl den TSV ein Darlehen über 30.000 DM an. Bedingung: Eine Namensänderung in "TSV Marl-Hüls". Die Hülser Vereinsmitglieder stimmten zögernd zu. So entstand der heutige Name. 

Sportlicher Verlauf seit 2010:

Zur Saison 2010/11 übernahm Holger Flossbach das Traineramt beim TSV Marl-Hüls. Gleich in seiner ersten Spielzeit konnte Flossbach seine Mannschaft zur Meisterschaft führen, nachdem der TSV am letzten Spieltag vor etwa 1.800 Zuschauern zu einem 3:2-Sieg beim Verfolger SV Vestia Disteln bezwang. In der Landesligasaison 2011/12 erreichte die Mannschaft auf Anhieb den vierten Platz und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga. Dort besiegte der TSV zunächst im Elfmeterschießen den SV Rothemühle, wobei TSV-Torwart Marwin Gedenk drei Elfmeter hielt. Nach einem 2:0-Sieg im Endspiel gegen den SC Herford im neutralen Ahlen machten die Hülser den Durchmarsch in die Westfalenliga perfekt.

schrank michaelNach einem sechsten Platz in der Aufstiegssaison 2012/13 wechselte der TSV zur folgenden Spielzeit die Staffel und ging als Tabellenführer in die Winterpause der Saison 2013/14, aber im Frühjahr kam der sportliche Einbruch und es langte nur zu Platz 4.

Im Oktober 2014 wurde Trainer Holger Flossbach auf Platz 2 stehend entlassen. Michael Schrank übernahm die Mannschaft und führte die Hülser zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen.  

Größte Erfolge:
  • Deutscher Amateurmeister 1954
  • Deutscher-Amateur-Vizemeister 1972
  • Westfalenmeister 1954
  • Aufstieg Oberliga West 1960 (seinerzeit erstklassig)
  • Aufstieg Oberliga Westfalen 2015
 
 Die letzten Jahre in Zahlen:
Saison Liga Platz  Sp. Pkt. 
2004/2005 Bezirksliga 12 9 30 39
2005/2006 Bezirksliga 12 7 28 39
2006/2007 Bezirksliga 12 3 30 54
2007/2008 Bezirksliga 12 5 30 51
2008/2009 Bezirksliga 12 5 28 45
2009/2010 Bezirksliga 12 4 30 62
2010/2011 Bezirksliga 12 1pfeil-steigend 29 66
2011/2012 Landesliga 4 4pfeil-steigend 30 51
2012/2013 Westfalenliga 1 6 30 41
2013/2014 Westfalenliga 2 4 30 55
2014/2015 Westfalenliga 1 1pfeil-steigend 30 69
2015/2016 Oberliga Westfalen 9 34 48
 
Die aktuelle Saison im Detail (Stand 01.02.2017):
Saison Liga Platz  Sp. S-U-N Tore Diff. Pkt. 
2016/2017 Ol-Westfalen 3 18 10-2-6 43:31 +16 32
Mit 32 Punkten hat der TSV Marl-Hüls eine starke Hinrunde hingelegt und bleibt der Hammer Spielvereinigung in der Oberliga Westfalen, die den zweiten Aufstiegsplatz belegt, dicht auf den Fersen.
Die heutige Heimstätte: Loekampstadion
Kapazität: 2.000

Kaum ein Verein in Marl und Umgebung durfte im Laufe seiner Vereinsgeschichte so viele Sportstätten genutzt und besesen haben. Der TSV Marl-Hüls trug am längsten seine Meisterschaftsspiele von 1936 bis zum Jahr 2005 (mit kurzer Unterbrechung zwischen 1962 bis 1964) im Jahnstadion aus, das in Regionalligazeiten bis zu 35.000 Zuschauer fasste. Da der Rasenplatz durch hohe Beanspruchung fast immer in einen schlechten Zustand war, wurde im Herbst 1955 ein "Ausweichplatz" am Loekamp errichtet, die heutige Heimstätte. 

2005 verließ der der TSV das Jahnstadion, das er am Schluß nur noch für seine Heimspiele der ersten Mannschaft und deren Training während der "hellen" Monaten nutzte.   

Der Ausbau des Ausweichplatz:

loekampstadionAb Mitte der "50er-Jahre" wurde das Loekampgelände weiter ausgebaut. 1967 wurde ein zweiter Platz mit Rasenfläche eingerichtet und das alte Spielfeld in einen Tennenplatz umgewandelt. 1971 wurde das heutige noch bestehende zweistöckige Kabinen- und Gerätegebäude sowie ein Wohnhaus für den Platzwart errichtet.

Nach dem Umzug 2005 stellte die Stadt Marl eine modernisierte Sportstätte am Loekamp zur Verfügung. Modernisiert heißt in diesem Fall die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz. Weitere kleinere und größere Baumaßnahmen wie die kleine Tribüne und ein "Container-Vereinsheim" konnten ohne städtische Mittel durchgeführt werden.

Weitere Umbaumaßnahmen 2016:

Durch neue Ränge neben der Sitztribüne haben mit Beginn der Spielzeit 2016/17 nun deutlich mehr Zuschauer als in der Vergangenheit freie Sicht.

Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Loekampstraße 3645770 Marl
anfahrt tsv marl-huels
AutobahnA43 Abfahrt (10) Marl-Sinsen, Rechts abbiegen Richtung Marl, bis zum Ende des Autobahnzubringers. Rechts abbiegen in Straße "Auf Höwings Feld". Danach links in die "Breddenkampstraße" abbiegen. Folgen Sie dieser Straße vorbei am Hotel Loemühle bis zur "Loekampstraße", dort biegen Sie rechts ab. Die Sportanlage liegt nach ca. 200 m auf der rechten Seite.
Unsere Bilanz gegen den TSV Marl-Hüls 
 icon bilanzDie Bilanz im Detail
 
 Quellenverzeichnis
 
Zum Seitenanfang