Atus 05 sinsenlles rund um den TuS 05 Sinsen

Hinspiel: So 12. November 2017 (A)

Rückspiel: Mo 21. Mai 2018 (H)

 

 Navigationsadresse: Schulstr. 49, 45772 Marl

 Letztes Testspiel gegeneinander: Sonntag, 15. Januar 2017, 13 Uhr (H) 3:0

 
Der Verein
zur Homepage vom TuS 05 Sinsen
 Gegründet: 1905   Vereinsfarben: schwarz/weiß

Derzeitige Ligazugehörigkeit:logo westfalenliga

Westfalenliga 2

Der Verein ist augenblicklich der älteste Fußballklub in Marl. Im August 1905 trafen sich sieben Sportfreunde aus der Bauernschaft Sinsen, um einen Verein für Turnen, Kraftsport und Leichtathletik zu gründen. Der Verein wurde auf den Namen 'Kaiser Wilhelm 05' getauft.

In den Wirren des ersten Weltkrieges lag der Verein brach. 1919 wurde der Verein durch Johannes Grotheer, Robert Tenten und Wilhelm Bohnenkamp wiederbelebt. Der Verein bekam einen neuen Namen: Turnverein 1919 Sinsen. Erstmals entstand eine Fußballmannschaft unter dem Vorsitzenden Josef Schreiner.

1921 nannte sich der Verein in TuS 05 Sinsen um. Die Fußballabteilung spaltete sich ab. Aufgrund der Lage im Vest Recklinghausen führte man den Zusatz "Nordvesta 1919". Unter H. Lechner startet die erste Fußballmannschaft in der C-Liga. 1926 erreichte der TuS 05 Sinsen in einem Entscheidungsspiel gegen den SuS Hüls vor sagenhaften 1.000 Zuschauern die Meisterschaft in der B-Klasse.

Eine Vereinskrise in Sinsen führte 1929 zu einer Fusion der Turner und Leichtatleten mit dem TV 12 Hüls. Die Fußballer gingen eine "Ehe" mit SuS Hüls ein und nannten sich fortan "SuS Hüls-Sinsen". Die Fusion hatte aber nicht lange Bestand. Auf einer Versammlung wurde im März 1933 die Wiederausstehung des TV Sinsen 05 beschlossen.

1949 spalteten sich die Fußballer vom TV 05 ab und firmierten von nun an wieder unter den Namen "SV Nordvesta Sinsen 1919". Die Wiedervereinigung von TV 05 und dem SV Nordvesta erfolgte 1974. Einstimmig schloss man sich zum "TuS 05 Nordvesta Sinsen 1919" zusammen.

Sportlicher Verlauf seit 1946:

  • Nach einer kriegsbedingten Pause gingen die Fußballer 1946 wieder an den Start. Ohne Niederlage stieg die erste Mannschaft in die Kreisliga A auf.
  • 1990 stiegen die Fußballer unter Trainer Hubert Poloczek in die Bezirksliga auf, jedoch bereits 1991 wieder ab.
  • 1996 gab es unter Thomas Lorenz den Wiederaufstieg. Nach vier Jahren in der Bezirksliga folgte leider wiederum der Abstieg.
  • 2003 gelang dann ein Doppelaufstieg: die erste Mannschaft schaffte erneut den Sprung in die Bezirkliga, und die zweite Mannschaft in die Kreisliga A. Während sich die zweite Mannschaft in der Kreisliga A zumindest zwei Jahre hielt, stieg die erste Mannschaft sofort wieder ab.
  • 2009 gelang dann der erneute Aufstieg der ersten Mannschaft unter Norbert Sander.
  • 2012 stieg dann die erste Mannschaft unter Christoph Maziarz erstmalig in die Landesliga auf.
  • 2015 entschied erst Yannick Goeckes Last-Minute-Tor gegen den BV Brambauer-Lünen das Fernduell um die Westfalenligaaufstieg zu Gunsten für den TuS 05 Sinsen gegenüber SF Stuckenbusch. Coach Martin Schmidt dachte nach Spielschluss dabei auch an einen Oberliga-Absteiger: „TuS 05 Sinsen gegen Westfalia Herne – das klingt irgendwie nicht schlecht.“
Größte Erfolge:
  • Aufstieg in die Landesliga 2012
  • Aufstieg in die Westfalenliga 2015
 
 Die letzten Jahre in Zahlen:
Saison Liga Platz  Sp. Pkt. 
2002/2003 Kreisliga Recklinghausen A-West 1 30 72
2003/2004 Bezirksliga 12 16 30 27
2004/2005 Kreisliga Recklinghausen A-West 4 30 53
2005/2006 Kreisliga Recklinghausen A-West 4 30 53
2006/2007 Kreisliga Recklinghausen A-West 3 30 51
2007/2008 Kreisliga Recklinghausen A-West 12 30 36
2008/2009 Kreisliga Recklinghausen A-West 1 30 77
2009/2010 Bezirksliga 12 7 30 46
2010/2011 Bezirksliga 12 3 29 28
2011/2012 Bezirksliga 12 1 30 78
2012/2013 Landesliga Staffel 4 5 30 51
2013/2014 Landesliga Staffel 4 9 30 43
2014/2015 Landesliga Staffel 4 2 30 54
2015/2016 Westfalenliga 1* 9 30 37
2016/2017 Westfalenliga 2 3 30 50
 *TuS 05 Sinsen wurde zur Spielzeit 2016/17 in die Westfalenliga 2 umgruppiert!  
Die aktuelle Heimstätte: Bezirkssportanlage Obersinsen
Kapazität: 1.000

Im Jahr 1984 zug der Verein auf die Bezirkssportanlage Obersinsen an der Schulstaße um. Dort standen den Fußballern zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Rasenplatz und ein Ascheplatz mit Flutlichtanlage zur Verfügung.

Aber die neue Umgebung hatte auch ihre Tücken. Es gab dort noch keine Umkleide- und Unterstellmöglichkeiten. Spieler wie Zuschauer waren schutzlos des Wettergottes ausgesetzt. Umziehen musste man sich in der gut 100 Meter entfernten Turnhalle der Haardtschule.

sportplatz sinsenSechs Jahre lang trotzten die Sinsenser allen Wiedrigkeiten. In Eigeninitiative wurde ein Unterstand für die Besucher erstellt. 1990 wurde ein Gebäude mit Umkleidekabinen, Duschräumen, Versammlungsraum, Schiedsrichterkabine und Geschäftszimmer feierlich eingeweiht.  

Der Hauptplatz bietet Naturrasen, hatte früher eine Laufbahn, die mittlerweile mit Gras bewachsen ist. Der Ausbau der Bezirssportanlage, die seit Anfang der 1990er Jahre Heimat des TuS 05 Sinsen ist, beschränkt sich auf ein paar Stühle und Tische, die auf einer Seite direkt an die Bande aufgestellt sind. Verpflegung und Vereinsheim sind direkt am Platz mit reichhaltigem Angebot. Eine Flutlichtanlage, existiert auf der Bezirkssportanlage Obersinsen nicht. So musste z.B. das Westfalenpokalspiel im Jahr 2012 gegen Gievenbeck während der Verlängerung wegen Dunkelheit abgebrochen werden.

Neubau Kunstrasenplatz

Seit den Sommer 2015 gibt es einen neuen Kunstrasenplatz. Der Umbau und die Erweiterung war auch ein Teil des Marler Sportstättenkonzepts, das eine Zusammenlegung und Konzentration der Sportanlagen und damit auch der Vereine vorsieht. So wurde auch der Ascheplatz in Obersinsen durch Kunstrasen ersetzt. Germania Lenkerbeck und der TuS Sinsen nutzen ihn jetzt dafür gemeinsam. Der Sportplatz der Lenkerbecker wird dann dafür in den nächsten Jahren aufgegeben. 

Der neue Platz ist etwas kleiner sein als der bisherige. Doch er erfüllt alle Kriterien, damit dort Liga-Spiele stattfinden können. Das Fußballfeld ist auch mit einer Beregnungsanlage ausgestattet. Das mindert den Verschleiß der grünen Kunstrasenfasern. Zusätzlich bekamen die Flutlichtmasten neue Beleuchtungskappen. Auch eine neuer Umkleidekomplex wurde dort errichtet.

Wegbeschreibung
Navigationsadresse: Schulstr. 49, 45772 Marl
 Routenplaner zur BSA Obersinsen
wegbeschreibung sinsen
Die Wegbeschreibung aus Richtung Oer-Erkenschwick ist einfach: Die Sinsener Strasse in Richtung Marl entlang und dann in Sinsen in der Höhe "Schulstr. 49" rechts zu den Parkplätzen abbiegen. 
Unsere Bilanz gegen TuS 05 Sinsen

icon bilanzIm Meisterschaftsspielen standen sich beide Mannschaften noch nicht gegenüber!


logo KreispokalDafür gab es drei Kreispokalspiele, davon eine Begegnung mit einen überraschenden Ausgang:

Kreispokal 3. Runde am Donnerstag, 23. August 2012, 18 Uhr:

Sinsen schafft eine kleine Sensation. Der Landesliga-Aufsteiger besiegt den Oberligisten Spvgg. Erkenschwick nach Rückstand durch Westerhoff (21.) durch die Tore von Kopietz (26.) und Cetera (71.) am Ende nicht ganz unverdient mit 2:1.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 2:1 ! (1:1)

  • TuS 05 Sinsen:Jürgens, E. Köksal, Yaman, Ley, Weinhold, Temming, Develi, Goecke (53. Gabor), Kopietz, Georgiev, Cetera (88. Brennecke)
  • Spvgg. Erkenschwick: Müller, Apolinarski, Brüggenkamp (73. Eisen), Basile, Freyni (73. Fricke), Westerhoff, Ostdorf, Oerterer, Batman (73. Vasiliou) , Glembotzki, Menne -
  • Tor: 0:1 Westerhoff (21.), 1:1 Kopietz (26.), 2:1 Cetera (71.)
  • Schiedsrichter: Benny Schäfer (Herten)
  • Zuschauer:  120

Kreispokal 4. Runde am Donnerstag, den 4. September 2014: 

Am Ende wurde es eine kleine Demütigung für den TuS 05 Sinsen: Mit 1:6 kam der Landesligist im Kreispokal-Viertelfinale gegen die Spvgg. Erkenschwick unter die Räder. Was das Ergebnis nicht aussagt: Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen. Doch während Erkenschwicks Co-Trainer Stefan Mross vom „erwartet starken Gegner“ sprach und dem Landesligisten seinen Respekt attestierte, grämte sich Sinsens Coach Martin Schmidt.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick 1:6 (0:1)

  • Sinsen: Jürgens - P. Goecke, Kreuz, Koschollek, Tottmann, Temming, Luppatsch (80. Georgiev), Zoladz, Y. Goecke, Glembotzki (71. Piechottka), Beczkowski (76. Kalyoncu)
  • Spvgg.: Oberwahrenbrock - Kasak, Basile, Kilian (83. Forsmann), Weißfloh (78. Feldkamp), Eisen, Oerterer, Sawatzki, Robers (36. Sammerl), Rosenkranz, Opiola
  • SR: Benjamin Schäfer (Herten)
  • Zuschauer: 150
  • Tore: 0:1 Oerterer (28./FE), 1:1 Beczkowski (47.), 1:2 Rosenkranz (64.), 1:3 Rosenkranz (74.), 1:4 Oerterer (79.), 1:5 Eisen (86.), 1:6 Sammerl (90.) 

Kreispokalfinale: Mittwoch, 4. Mai 2016, 18:15 Uhr (Bezirkssportanlage Obersinsen): 

Die Spvgg. Erkenschwick hat den Kreispokal wieder an den Stimberg geholt. Am Abend setzte sich der Oberligist beim TuS 05 Sinsen vor 200 Zuschauern mit 5:2 (2:2) durch. Der Erfolg war verdient, die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussphase. Dass überhaupt Spannung aufkommen würde an diesem Pokalabend, war zunächst nicht abzusehen.

In den letzten drei Spielzeiten hat die Spvgg. nur ein einziges Kreispokal-Duell verloren: das Finale beim TSV vor einem Jahr.

TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick  2:5 (2:2)

  • Sinsen: Weeke - P. Göcke, Tottmann, Koschollek, Özgen, Kreuz, Luppatsch (24. Engel), Zoladz, Dana (71. Salja), Piechottka, Schumski - Trainer: Schmidt
  • Spvgg.: Müller - Kasak, Kokot, Kilian, Mirko Eisen, Sammerl (72. Nebi), Nils Eisen (72. Batman), Oerterer, Sawatzki (72. Grummel), Forsmann, Schurig - Trainer: Niemöller
  • Tore: 0:1 Forsmann (11.), 0:2 Sammerl (23.), 1:2 Dana (39.), 2:2 Engel (44.), 2:3 Schurig (76.), 2:4 M. Eisen (89.), 2:5 Batman (90.)
  • SR: Armin Sieber (Haltern)
 
 
 
 
 
 
 
Zum Seitenanfang