imre jenriEs war schon immer ein besonderes, ein besonders brisantes Spiel, wenn in der Fußball-Oberliga der TuS Ennepetal und die SpVg Erkenschwick aufeinander treffen. So wird es auch am Sonntag im Bremenstadion sein. Eine erhöhte Sicherheitsstufe ist dann angesagt – ob der Gäste-Fans. Aber auch das Geschehen auf dem Platz hat es in sich. Es birgt eine gehörige Portion Unterhaltungswert.

 

Dabei spricht die Bilanz für die Gäste vom Stimberg-Stadion. Denn der letzte Sieg der Ennepetaler datiert vom 4. November 2012. In den bisher drei gemeinsamen Oberliga-Jahren setzte es noch vier Niederlage, dazu gab es ein Remis. Und gerade der Blick auf die vergangene Saison zeigt, dass Ennepetal durchaus als Außenseiter in die Partie geht.

Ein Grund mag sein, dass Erkenschwick abgezockter die Begegnungen angeht. Im letzten Aufeinandertreffen in Erkenschwick gelang den Gastgebern in der dritten Minute der Nachspielzeit der Treffer zum 1:0-Sieg – per Strafstoß, in deren Entstehung sich sowohl Hausmann als auch Gallus hinreißen ließen und jeweils vorzeitig vom Feld mussten.

Klar, dass soll am Sonntag im Bremenstadion besser werden. Wenngleich Ennepetal heuer eine weniger gute Vorbereitung hatte, immerhin aber mit dem Punktgewinn zum Saisonauftakt in Stadtlohn überraschen konnte. Erkenschwick musste dagegen zum Saisonstart das 1:2 gegen den ambitionierten Neuling TSV Marl-Hüls einstecken. Punkte weg, Kapitän weg. Nils Eisen sah Gelb-Rot. Besonders bitter: Das Tor zur Niederlage markierte Ex-Spieler Sebastian Wördehoff. Möglicher Vorteil für Ennepetal?

Nein! Denn Erkenschwick hatte zwischenzeitlich ein Pokalspiel, die Sperre scheint abgesessen. Überdies „ist Erkenschwick stärker als im Vorjahr einzuschätzen“, weiß TuS-Trainer Imre Renji. Vor allem in der Offensive: Neben Stefan Oerterer werden die Neuzugänge Dimitrios Pappas (Velbert) und Arda Nebi (Lippstadt) für ordentlichen Wirbel sorgen. Übrigens gibt es da noch einen gewissen Timo Erdmann neu im Kader, der vom Bremenplatz zum Stimberg gewechselt ist. Ennepetal muss ohne Giovanni Federico (Beruf), für ihn könnte Ibrahim Lahchaychi auflaufen.

 TuS Ennepetal – SpVg Erkenschwick So., 15 Uhr

  • TuS Ennepetal: Neunter der Vorsaison mit 45 Pkt (12 Siege, 9 Remis, 13 Niederlagen; 52:57 Tore).
  • SpVg Erkenschwick: Sechster der Vorsaison mit 59 Pkt (16 Siege, 11 Remis, 7 Niederlagen; 54:33 Tore).
  • Vorherige Saison: Ennepetal verliert 0:3 (H) und 0:1 (A).
  • Wo: Bremenstadion, Ennepetal.

Ennepetal empfängt Erkenschwick zu einem brisanten Spiel | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/ennepetal-gevelsberg-schwelm/ennepetal-empfaengt-erkenschwick-zu-einem-brisanten-spiel-id11010780.html#plx2089070504

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