Schlebach christophBereits am Samstag reist der SV Schermbeck zum vorgezogenen Oberliga-Kick nach Erkenschwick. Dabei will Trainer Christoph Schlebach nicht erneut in die Rolle des Aufbaugegners schlüpfen. Vergangenen Sonntag SuS Stadtlohn, am Samstag Spvgg. Erkenschwick und am nächsten Wochenende Westfalia Rhynern – für Christoph Schlebach sind dies alles Kontrahenten, die „noch nicht so richtig in Schwung gekommen sind und der Musik etwas hinterher hinken“.

Ganz anders stellt sich die Situation bei dem von ihm trainierten Fußball-Oberligisten SV Schermbeck dar, Platz drei und 13 Punkte weist die Bilanz des Neulings auf. Trotz des 0:3 gegen Stadtlohn. Und eben diese Heimschlappe dient Schlebach als mahnendes Beispiel, wie es künftig bitte nicht laufen sollte. „Ich habe keine Lust, als Aufbaugegner derartiger Teams herzuhalten“, sagt der 47-Jährige. Dies soll im auf Samstag (16 Uhr) vorgezogenen Spiel der Gastgeber aus Erkenschwick zu spüren bekommen.Die erste Saisonniederlage im achten Spiel wurmt Christoph Schlebach weniger, als die gebotene Leistung. „Dass wir verlieren, war nicht das Problem – aber dass wir in allen Mannschaftsteilen so einen schlechten Tag erwischt haben“, erläutert der Schermbecker Übungsleiter. Dabei habe es weder an der Einsatzbereitschaft, noch am Willen gelegen. Vielmehr sei Stadtlohn durch die zahlreichen Fehlpässe stark gemacht worden. „Wir haben sie zu den Toren doch regelrecht eingeladen, nach 20 Minuten hätte es schon 0:3 heißen müssen“, so Christoph Schlebach. Er hofft, dass diese schwache Vorstellung ein Ausrutscher bleibt. Am Donnerstagabend kam Stadtlohn beim Training noch mal zur Sprache. „Jetzthaben wir das abgehakt.“Allerdings lässt der Coach noch offen, ob er dem zuvor erfolgreichen Personal auch in Erkenschwick weiterhin das Vertrauen schenkt. „Ich weiß es echt noch nicht.“ Großartige Umstellungen wird Christoph Schlebach sicherlich nicht vornehmen, schließlich entspreche dies nicht seinem Naturell. „Ich bin keiner, der nach einem schlechten Spiel alles durcheinander wirbelt“, versichert der Trainer. Eine Änderung muss er nach dem Testspiel unter der Woche beim VfL Grafenwald aber notgedrungen auf der Bank vornehmen. Für den beim 5:1-Sieg wegen einer Notbremse Rotgesperrten Ersatzkeeper Dennis Heyer rückt Jason Rudolph aus der spielfreien A-Jugend in den Kader des Oberligisten.

 

 

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marek Klimczok, der beim Donnerstag-Training umgeknickt ist. „Aber ich denke schon, dass es bis Samstag passt“, gibt sich der Coach zuversichtlich. Max Bönighausen, der nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel in den Übungseinheiten auf einem guten Weg ist, rückt noch nicht in den Kader. Außerdem fehlt Nachwuchsspieler Rocco Rizzo (Oberschenkelzerrung).Den Gegner aus Erkenschwick hat Christoph Schlebach bei deren 5:0 gegen den ASC Dortmund unter die Lupe genommen. „Wenn es bei denen mal rollt, dann auch richtig“, so der SVS-Trainer. Dies war aber der bisher einige Sieg, den die Erkenschwicker in ihrem Stimbergstadion einfahren konnten. Die Schermbecker sind mit zwei Erfolgen und zwei Remis bei vier Gastauftritten noch ungeschlagen.Am kommenden Dienstag (19 Uhr) testet der Oberligist gegen die eigenen A-Junioren. Ralf Polmann

SV Schermbeck will nicht noch mal als Aufbaugegner dienen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/wesel-hamminkeln-schermbeck/sv-schermbeck-will-nicht-noch-mal-als-aufbaugegner-dienen-id11171842.html#plx1827452619

Info

 Schlebach warnt vor Torjäger Oerterer

Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten gibt es am Samstag für Christoph Schlebach. Als damaliger Trainer von Westfalia Herne hatte er den gerade aus der Jugend gekommenen Stefan Oerterer unter seinen Fittichen. „Er ist eine Hausnummer, auf die wir aufpassen müssen“, lobt Schlebach den heutigen Torjäger der Spvgg. Erkenschwick.

Zum Seitenanfang