gatberg marvin4Nach den ersten drei Spieltagen der Stadtmeisterschaft deutet sich an, dass die Favoriten den Titel unter sich ausmachen. GWE steht nach zwei Siegen aus zwei Spielen an der Spitze, die Spvgg. II kann am Dienstag mit einem Sieg über Titania vorbeiziehen.

 

Der Tabellenführer hat seine Pflicht mit Erfolgen gegen RWE und den FC 26 erfüllt. „Für den Stand der Vorbereitung bin ich zufrieden“, sagt „Frösche“-Trainer Thomas Synowczik, dessen Team alle seine bisherigen vier Partien in der Vorbereitung gewonnen hat. Auch dass es gegen RWE einen Rückstand umbog, hat dem Coach gefallen.

 Die Verletzung von Nico Weißfloh, der sich bei den Titelkämpfen immer nah bei seiner Mannschaft aufhält, überschattet alles ein wenig. Angeschlagen sind bei GWE derzeit Robin Bergner (Prellung), Pascal Reissing (dicker Zeh) und Daniel Christensen (umgeknickt). Am Rande der Stadtmeisterschaft wurde Torhüter Florian Gabisch von seinen Teamkollegen als Kapitän im Amt bestätigt.

 Thomas Synowczik wurmen die Gegentreffer seiner Mannschaft. „Wir haben in den zwei Spielen der Stadtmeisterschaft vier Gegentore bekommen. Individuelle Fehler nimmt man in der Vorbereitung in Kauf – aber wenn wir jetzt gegen stärkere Gegner spielen, ist es ja nicht automatisch wieder so, dass wir auch vier Tore schießen.“

Ein stärkerer Gegner als bisher wird definitiv am letzten Spieltag der Stadtmeisterschaft auf GWE zukommen. Denn dann geht es gegen die Spvgg. II, der der bislang höchste Sieg des Seniorenturniers gelang, als sie den FC 26 mit 10:0 schlug. Dabei feierte Marvin Gatberg nach seiner Rückkehr aus Ahsen mit vier Treffern einen gelungenen Einstand.

 Wie Synwoczik ist auch Holger Gehrmann, neuer Trainer der Elf vom Stimberg, bisher zufrieden. Er will den Kantersieg aber auch nicht zu hoch hängen. „Was wir machen wollten, haben wir gemacht“, sagt er zur Partie gegen den FC 26. Zehn Tore bedeuten im Schnitt alle neun Zeigerumdrehungen einen Treffer. Das war Gehrmann allerdings noch nicht genug. „Wir haben zehn Tore gemacht, hatten aber 35 Chancen“, so Gehrmann, dem sein Team bisweilen ein wenig zu kunstvoll spielte. Aber auch das will der neue Coach nicht überbewerten. „Ansonsten war es nämlich in Ordnung“, sagt er.

 Am Dienstagabend (20 Uhr) gilt es für die Spvgg. II, die Favoritenstellung und die guten Eindrücke aus der ersten Partie gegen Titania zu bestätigen. Gelingt das, ist von einem „Endspiel“ um den Titel am Samstag gegen GWE auszugehen.

 Ein wenig Pech hatte RWE in seinen zwei Spielen. Zum Auftakt gegen GWE führte die Mannschaft von Trainer Andreas Klemm zwischenzeitlich mit 2:1, musste sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Und gegen Titania holten die Rot-Weißen einen 1:3-Rückstand auf und verpassten den Siegtreffer am Ende nur knapp.

 Sie hätten also schon mehr Punkte als den einen aus dem 3:3-Unentschieden auf dem Konto haben können. Allerdings muss Klemm bisher auch auf Stützen wie Florian Pagels oder Frank Adamski verzichten.  Einen Punkt hat derzeit auch der SV Titania, der Dienstag die Spvgg. II herausfordert, auf dem Konto. Nach gutem Start gegen RWE ließen bei der Elf von Trainer Torsten Kaufmann in der zweiten Hälfte merklich die Kräfte nach.

 Der FC 26 erlebte eine schlimmen Start gegen die Spvgg. II , präsentierte sich gegen GWE allerdings schon stabiler in der Abwehr und gefährlicher in der Vorwärtsbewegung.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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