warning  szatkaMit einem Sieg beim SC Herten am Sonntag (Anstoß 15 Uhr), dem letzten Spieltag der Saison, könnten die Fußballer von GWE die Vizemeisterschaft in der Kreisliga A2 hinter dem souveränen Aufsteiger aus Hillerheide unter Dach und Fach bringen. Chancen auf Rang zwei hat aber auch noch die Spvgg. II, die schon um 13.15 Uhr beim SV Vestia Disteln II vorlegen möchte.

SV Vestia Disteln II – Spvgg. II (So., 13.15 Uhr, Gesamtschule Disteln). Bei beiden Teams lief es in den vergangenen fünf Spielen, in denen es jeweils vier Niederlagen gab, nicht mehr rund. Die Schwarz-Roten unterlagen nach katastrophaler Leistung zuletzt im Derby gegen RWE mit 0:4, haben bei einem Sieg bei den noch nicht endgültig abgestiegenen Distelnern aber dennoch die Chance auf Platz zwei zu springen. Vorausgesetzt, dass GWE (beim SC Herten) und Flaesheim (gegen Genclik Spor) nicht gewinnen. Michael Bröhl, der sich als eine Art Sportlicher Leiter des Kreisliga-Teams gemeinsam mit dem neuen Trainer Holger Gehrmann um die Kaderplanung kümmert, versichert, dass sich die Mannschaft vernünftig aus der Saison verabschieden will. „Danach fahren wir gemeinsam zum Vereinsheim und verabschieden auch unsere beiden Trainer Daniel Bergmannshoff und Olaf Neisen sowie die fünf Spieler, die den Verein verlassen werden“, sagt Bröhl.  


Der Vizemeister geht leer aus

logo kreisligaDie Aufstiegsentscheidungen in den beiden A-Kreisligen sind gefallen. FC Marl (A1) und FC/JS Hillerheide (A2) steigen sicher in die Bezirksliga auf. Die Vizemeister beider Staffeln haben keine Aufstiegschance über eine eventuelle Relegation mehr, wie der Kreisvorsitzende Hans-Otto Matthey im Gespräch erklärt.

Selbst wenn sich beispielsweise Bezirksliga-Vize Teutonia SuS Waltrop (Staffel 9) in einer Relegation noch den Aufstieg in die Landesliga sichern würde, gingen die Kreisligisten leer aus. „Der dann frei werdende Platz in der Bezirksliga würde wieder durch einen Bezirksligisten aus einer anderen Staffel ersetzt werden“, sagt Matthey. „Da die anderen Staffeln teilweise nicht paarig sind.“ 

von Olaf Nehls            

Zum Seitenanfang