GWE-Mittelfeldspieler Thorsten Birk (l.) und Spvgg.-Angreifer Karim Schocke freuen sich aufs Derby am Sonntag auf dem Kunstrasen am Stimberg-Stadion. --Foto: Nehls  5:0 nach 45 Minuten wird es dieses Mal wohl nicht stehen. Da ist sich Patrick Warning, Co-Trainer bei der Spvgg. II, vor dem Derby am Sonntag (14.30 Uhr) gegen GWE sicher. „Dafür wird Thomas Synowczik schon sorgen.“


Zuletzt standen sich die zweite Mannschaft der Spvgg. und die „grünen Frösche“ Mitte Juli bei der Stadtmeisterschaft auf dem RWE-Platz gegenüber. Es war das entscheidende Spiel um den Titel. Und es war die wohl perfekteste erste Halbzeit, die die Schwarz-Roten in dieser Zusammenstellung bislang abgeliefert haben. Konter-Fußball wie aus dem Lehrbuch zelebrierte die junge Mannschaft von Olaf Neisen gegen überforderte GWE-Kicker, die mit dem 0:5 beim Seitenwechsel noch gut bedient waren. Doch die Synowczik-Elf zeigte eine tolle Moral und machte aus dem 0:5 immerhin noch ein 4:5.

Die Partie ist längst abgehakt. Mittlerweile hat sich GWE als stärkstes OE-Team in der Kreisliga A etabliert. Und dürfte auch am Sonntag leichter Favorit sein. So zumindest sieht es Warning, der die Begründung gleich mitliefert. „Die Grün-Weißen spielen seit vier, fünf Jahren fast mit dem identischen Kader zusammen. Die haben uns zwei, drei Jahre voraus. Das macht den Unterschied aus“, erklärt Warning, vor Jahren selbst noch am Nußbaumweg aktiv.
Bange machen lässt sich der Verteidiger aber nicht. „Wir haben ein Heimspiel. Und das wollen wir natürlich gewinnen.“ Personell sieht es eine Woche nach der 1:6-Packung beim SC Marl-Hamm wieder besser aus bei den Gastgebern. Mathias Szatka und Markus Reinert sind wieder an Bord. „In Marl haben wir 65 Minuten ganz ordentlich gespielt, sind dann aber völlig eingebrochen. So etwas darf nicht passieren“, sagt Warning.

Auch Thomas Synowczik kann sich noch gut an die Begegnung im Rahmen der Stadtmeisterschaft erinnern. „Und ich hoffe, meine Jungs können das auch“, sagt der Trainer, der eine hohe Meinung vom Ortsrivalen hat. „Mit dem Abstieg wird die Spvgg. auf keinen Fall etwas zu tun haben. Der Kader ist groß, die Qualität ist gut und auch die Trainingsbeteiligung soll bestens sein. Zudem kommen immer mal wieder ein, zwei Spieler von oben. Das macht die Mannschaft noch etwas unberechenbarer“, sagt Synowczik. Bei GWE sind bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Auch Mittelstürmer Marvin Peterlin hat seine Rotsperre abgesessen und freut sich aufs Derby.

Von Olaf Nehls

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