neisen olaf3RW Erkenschwick hat das letzte Lokalderby der Saison auf dem Kunstrasen am Stimberg-Stadion bei der Spvgg. Erkenschwick II deutlich für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Andreas Klemm setzte sich mit 4:0 (2:0) durch.

 

Niemand bei der Spvgg. hätte sich beschweren dürfen, wenn es sogar noch deutlicher für die Rot-Weißen ausgegangen wäre – Chancen dazu hatten die Gäste in Hülle und Fülle. Dass es so kam, hatte sich in der Anfangsphase noch nicht angedeutet. Da nämlich begann die Mannschaft von Olaf Neisen schwungvoller und hatte auch die ersten Möglichkeiten.

 Zunächst prüfte Tim Okrongli mit einem 20-Meter-Schuss RWE-Schlussmann Dominic Colloff (2.), der aber auch Okronglis Nachschuss parierte. Wenig später versuchte es Okrongli per Freistoß erneut (5.), fand aber wieder in Colloff seinen Meister. Max Kadura setzte den Ball kurz darauf aus spitzem Winkel ans Außennetz.

 Aber danach wurde eigentlich nur noch RWE gefährlich. Den ersten Treffer erzielte Pierre König, der das Laufduell mit dem herauseilenden Spvgg.-Torhüter Lukas Walter für sich entschied und den Ball zum 1:0 in die Maschen spitzelte (7.). In der Folge gab es einen Vorgeschmack auf de Rest des Spiels. Denn es sollte sich bis zum Schlusspfiff kaum etwas daran ändern, dass die Spvgg. sich schwer damit tat, Torchancen herauszuspielen, während RWE immer und immer wieder brandgefährliche Konter fuhr.

 Dabei setzte RWE-Torjäger Florian Pagels den Ball bei zwei Gelegenheiten (10., 27.) noch über das Gehäuse. Drei Minuten vor der Pause erlief er einen völlig verunglückten Rückpass und stieß damit unglücklich mit Lukas Walter zusammen. Dieser verletzte sich an der Schulter und musste mit dem Krankenhaus gebracht werden, für ihn ging Daniel Ridder zwischen die Pfosten.

Schwarzhoff setzt den Schlusspunkt  Florian Pagels und die Torhüter – das sollte noch häufiger brenzlig werden, wenn auch nicht mit Verletzungsfolge. Zum ersten Mal hatte Ridder es unmittelbar vor der Pause mit RWEs Torjäger zu tun. Pagels erlief in der vierten Minute der Nachspielzeit einen langen Ball, umspielte Ridder und schloss zum 2:0 ab (45.+4).

 Häufig im Zusammenspiel mit dem sehr starken Pierre König oder Frank Adamski, versetzte Pagels die Abwehr der Hausherren immer wieder in Schrecken. Fünf Minuten nach Wiederbeginn konnte ihn Spvgg.-Kapitän Patrick Warning im Strafraum nicht stoppen, und Pagels schoss Ridder den Ball durch die Beine und zum 3:0 ins Tor (50.).

 Symptomatisch für die Partie war eine Szene in der 62. Minute: Der eingewechselte Daniel Rathert führte eine Ecke für RWE schnell aus, der völlig freie Florian Pagels hatte viel zu lange Zeit den Ball im Strafraum zu kontrollieren, nutzte die Möglichkeit aber nicht.

 Eine Viertelstunde vor dem Ende lief Pagels allein auf Ridder zu, setzte den Ball aber mit dem Außenrist an den Pfosten. Besser machte es Julian Schwarzhoff, der einen Konter zum Endstand abschloss (78.).

Quelle: Stimberg-Zeitung

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