Christopher Weißfloh traf zum zwischenzeitlichen 1:1.„Mann des Tages“ war ausgerechnet eine Frau: In der 60. Minute stoppte Trainer-Gattin Esther Elbert hinter der Bande eher unfreiwillig den Ball und leitete den Angriff zum 2:1-Führungstreffer der Hammer „Löwen“ ein.

Es war die Situation, die Erkenschwicks Trainer Olaf Neisen nach dem Schlusspfiff als Knackpunkt der Partie bezeichnete. Der Endstand fiel mit 6:1 (1:1) noch deutlicher aus.
Dabei hatte die Spvgg. auf dem Sportplatz am Feldweg streckenweise eine durchaus überzeugende Vorstellung abgeliefert. Aber der Reihe nach: Julian Platzer traf nach acht Minuten zum 1:0, das der überragende Christopher Weißfloh wenig später egalisierte (16.). „Da haben wir ordentlich gespielt und in der zweiten Halbzeit davon abgelassen“, kritisierte Neisen. Und auch auf Marler Seite gab es etwas zu „meckern“. „Wir dürfen den Ausgleich nicht kassieren“, so Trainer Stefan Elbert. „Wir spekulieren auf Abseits und fangen uns ein einfaches Gegentor.“ Hamms Torhüter Joachim Hirdler musste nach einem Zusammenprall mit Marvin Gatberg verletzt vom Platz (40.).

Im zweiten Durchgang aber räumten auch die Gastgeber richtig ab. Unterstützt von einer überragenden Abwehrleistung von Sebastian Heitkamp, lief es auch plötzlich in der Offensive. Der Ex-Erkenschwicker Marcel Koch traf in der 60. Minute zur Führung, danach leitete Julian Platzer nach einer herrlichen Kombination über vier Stationen und seinem Treffer zum 3:1 (77.) die fulminante Schlussphase ein. Wieder Koch nutzte einen Abwehrfehler und traf per Konter zum 4:1 (87.), dann vollstreckte Julian Platzer mit einem humorlosen Schuss in die linke untere Ecke zum 5:1 (90.). In der Nachspielzeit traf „Joker“ Dennis Oskard zum 6:1.

Von Dominik Hamers

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