Olaf Neisen (l.) setzte gegen Hüls allles auf eine Karte. Am Ende setzte Trainer Olaf Neisen alles auf eine Karte, brachte mit Tim Roeder noch den dritten Stürmer. Doch es half nichts. Die Spvgg. II unterlag einem starken TSV Marl-Hüls II im Stimberg-Stadion 1:3 (0:2).


Für die Schwarz-Roten geht die Welt nicht unter. Neisen trug die erste Niederlage im zweiten Saisonspiel mit Fassung. „Hüls ist sicher eine Mannschaft, die oben mitspielen wird“, meinte der Coach. Und dennoch ärgerte sich der ehemalige Oberligaspieler, denn auch gegen die Gäste vom Marler Loekamp wäre etwas möglich gewesen.
Mit einem klasse Freistoß schockte Ex-Spvgg.-Spieler Andre Simon die Hausherren mit dem 0:1 bereits nach zwei Minuten. „Da war unsere Taktik bereits über den Haufen geworfen“, meinte Neisen, der fortan mitansah, wie seine Mannschaft sich mühte.
„Wir sind dann besser ins Spiel gekommen, waren aber nicht wirklich zwingend. Und fangen uns dann so ein dummes Tor zum 0:2.“ Die Hülser führten einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie schnell aus, Burak Cesur trat über den Ball und schon klingelte es erneut im Kasten der Gastgeber.
Nach der Pause brachte Marvin Gatberg nach einem Freistoß von Dominic Petek die Schwarz-Roten in der 55. Minute wieder heran. Chancen zum Ausgleich waren in der Folge vorhanden, wurden aber nicht genutzt. Und erst als die Spvgg. alles auf eine Karte setzte, traf der TSV kurz vor dem Abpfiff noch zum 1:3-Endstand.

Von Olaf Nehls

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