Daumen hoch und »Stinkefinger«: Während sich Hakan Cinal (l.) über seinen Dreierpack freut, zeigt sich Istanbuls Baris Tecir als »fairer« Sportsmann.Die Spvgg. Erkenschwick II bleibt in der Kreisliga A2 in der Erfolgsspur. Nach dem 3:2 (1:0)-Heimsieg gegen Fenerbahce Istanbul Marl waren die Trainer Olaf Neisen und Oliver Gallert zufrieden.

„Wir haben gut angefangen, aber bauten in der zweiten Halbzeit ab. Kompliment an die Truppe, dass sie nach dem Ausgleich weiter nach vorne gespielt hat“, erklärt Neisen.
Artikel Videos
Kommentare (0)  Daumen hoch und »Stinkefinger«: Während sich Hakan Cinal (l.) über seinen Dreierpack freut, zeigt sich Istanbuls Baris Tecir als »fairer« Sportsmann.  links1/1
rechtsDaumen hoch und »Stinkefinger«: Während sich Hakan Cinal (l.) über seinen Dreierpack freut, zeigt sich Istanbuls Baris Tecir als »fairer« Sportsmann.
Beide Mannschaften begegneten sich mit offenem Visier. Sowohl die Oer-Erkenschwicker als auch die Marler hatten in der ersten Hälfte gute Möglichkeiten. Nur Hakan Cinal nutzte in der 15. Spielminute einen Fehler von Keeper Yusuf Kocabacak aus , der nach Flanke von Dominic Petek nur abprallen konnte. Das 1:0 verlieh den Schwarz-Roten, die das zweitbestes Team der Rückrunde stellen, Sicherheit bis zum Halbzeitpfiff.
In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter. Beim offenen Schlagabtausch jubelte erneut Cinal zuerst. In der 55. Minute erreichte ihn eine Hereingabe von Christopher Damnitz – 2:0. Allerdings ließ die Konzentration bei den Gastgebern nach. Es kam, wie es kommen musste. Per Doppelschlag glich Stürmer Kudret Cetin aus. In der 63. Minute setzte er sich gegen Linus Wolt durch. Eine Minute später hatte Daniel Schmidt das Nachsehen. Durch den Doppelpack war das Spiel wieder offen. Aber die Oer-Erkenschwicker zeigten Moral und spielten weiter nach vorne. Marvin Gatberg steckte auf Cinal durch, der mit seinem dritten Treffer den 3:2-Endstand besorgte. In der Nachspielzeit wurde es noch einmal hektisch. Tim Oberwahrenbrock stand im Mittelpunkt. Es kam zu einer Rudelbildung aber Schiedsrichter Kai Höing (Dorsten) drückte beide Augen zu.

Von Julian Kaliczok

Zum Seitenanfang