Spvgg.-II-Coach Olaf NeisenDas 1:1-Remis gegen den souveränen A-Liga-Tabellenführer TuS Haltern II war schon eine Art Kampfansage von der „Zweiten“ der Spvgg. Erkenschwick (7.) an die Konkurrenz. Am Sonntag (15 Uhr) müssen die „Schwicker“ gegen Abstiegskandidat Sickingmühler SV ran.


„Wir müssen jetzt nachlegen und dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, betont Olaf Neisen, der die Reserve vom Stimberg-Stadion zusammen mit Oliver Gallert trainiert. Auch wenn mit Kevin Kokot, Aaron Vasiliou und Philip Schmid gegen Haltern drei Akteure aus dem Oberliga-Kader mitgemischt hatten, ist Neisen für Sonntag weitgehend positiv gestimmt.

Allerdings hat der Coach gleich eine ganze Reihe an Spielern, auf die er verzichten muss: Matthias Lemanczyk hatte sich im Haltern-Spiel das Knie verdreht. An einen Einsatz morgen ist nicht zu denken. „Wir hoffen nur, dass er keinen Kreuzbandriss hat“, so Neisen. Den hat nämlich schon Stürmer Karim Schocke seit einigen Wochen. Er fällt ebenfalls noch lange aus. Dominic Petek laboriert an muskulären Problemen, bei Jonas Tavornik hat der Arzt einen Muskelfaserriss diagnostiziert. Auf erneute Verstärkung aus der „Ersten“ kann die Reserve wohl nicht hoffen. „Bei denen sieht’s ja auch nicht so gut aus. Wenn überhaupt wird ein Spieler runterkommen“, kündigt Olaf Neisen an.

Von Martin Behr

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