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Gehrmann holger 01Die Ergebnisse der Staffeleinteilung des Fußballkreises Recklinghausen stoßen bei den Vereinen aus Oer-Erkenschwick auf wenig Gegenliebe. Sowohl die Aufstockung auf 19 Vereine (Westfalia Vinnum kommt aus dem Kreis Lüdinghausen dazu), als auch der um eine Woche frühere Start in die Meisterschaft am 9. August ernten Kritik.

 

Spvgg.-Trainer Holger Gehrmann hält nichts von der 19er-Staffel. Foto: Schneider

„Alles Jammern nutzt ja nichts“, sagt Holger Gehrmann, der neue Trainer der Spvgg. II. Eine klare Meinung hat er trotzdem dazu, dass der Meisterschaftsstart vom 16. August sieben Tage vorgezogen wird, und die ist nicht positiv: „Mir fehlt dadurch eine Woche Vorbereitung.“ Gehrmann verweist auch darauf, dass er den Termin für die Stadtmeisterschaft, die am Freitag beginnt, für unglücklich halte. „Es ist Urlaubszeit und wir sind noch früh in der Vorbereitung. Das heißt, ich presse aus denen, die da sind, bei vier Vollzeit-Spielen innerhalb von acht Tagen das Letzte heraus.“ Man könne die Titelkämpfe nach der Saison und/oder mit einer Spielzeit von zweimal 30 Minute austragen.

 Auch von der 19er-Staffel hält Gehrmann nicht viel. „Nichts gegen Vinnum, die haben eine wunderschöne Kunstrasen-Anlage. Aber so wird am Ende der mit dem breitesten Kader Meister. Ich muss überlegen, ob ich im Winter noch drei, vier, fünf Spieler dazu hole.“ 36 Spiele seien sehr viel, so Gehrmann – zu viel.

Das Argument, am 9. August hätte auch nach früheren Plänen ein Pflichtspiel, nämlich das der ersten Pokalrunde, auf dem Terminkalender gestanden, lässt kaum ein Trainer gelten – für die A-Ligisten hat der Pokal meist eher Testspielcharakter, sie legen das Hauptaugenmerk klar auf die Meisterschaft.

von Sebastian Schneider