Kopfballduell: Spvgg.-Torschütze Burak Cesur (l.) gegen Frederik Kolfhaus.Vier Tore von Christopher Weißfloh und eine Mannschaft des SV Rot-Weiß Erkenschwick, die mit der 0:5-Heimpleite gegen die Spvgg. Erkenschwick II noch gut bedient war.


Denn die Schwarz-Roten dominierten die Partie, aber taten zum Ende auch nicht mehr als unbedingt nötig. Lediglich auf Christopher Weißfloh war Verlass und dieser gab seine Visitenkarte in der Honermann-Siedlung in der 86. Minute mit dem Treffer zum 0:5 auch noch zum vierten Mal ab. Da hatten sich die Gastgeber längst aufgegeben.
Zu Beginn allerdings spielte Rot-Weiß noch ganz gut mit. „Wir wollten vor allem hinten nichts zulassen, waren defensiv eingestellt“, meinte RWE-Trainer Andreas Jakob. Das klappte auch bis zur 21. Minute, als Burak Cesur einen Freistoß aus 18 Metern in den Winkel schoss. „Wir haben einen Fehlpass zum Gegner gemacht und diesen dann gefoult. Zu dem Freistoß durfte es nicht kommen“, sah Jakob den Fehler bei seiner Elf. Und auch beim 0:2 half RWE ordentlich mit, als Matthias Szatka gelegt wurde. Weißfloh drückte den Elfer über die Linie (40.).
Frank Adamski und Florian Pagels verpassten zuvor gute Chancen zum Ausgleich. „Machst du da ein Tor, könnte die Partie anders ausgehen“, ärgerte sich Jakob.
Sein Team erlitt in der 47. Minute den Niederschlag, als sich Weißfloh an der Strafraumkante toll durchsetzte und den Ball aus leichter Drehung in den Giebel schoss – 0:3. RWE bäumte sich nicht mehr auf. Auch die Spvgg. nahm den Druck raus. Nur Weißfloh gelang noch das 0:4 (65.) und machte kurz vor Schluss den Hattrick perfekt.
„Klar, da muss die Mannschaft galliger sein. Einen solchen Gegner muss man eigentlich abschießen. Wichtiger ist, dass wir gewonnen und zudem mal wieder zu Null gespielt haben“, freute sich Olaf Neisen, der nach seinem Urlaub selbst wieder an der Linie stand. Für Rot-Weiß wird’s dagegen schwer. Nächste Woche geht‘s zum TuS Sinsen II. „Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis“, weiß Jakob. Aber gegen Sinsen wird’s nicht leichter.

Von Florian Gleichforst

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