petek kaliczekBei schwülem Wetter sahen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz am Stimbergstadion zwischen der Spvgg. Erkenschwick II und der DJK Wattenscheid ein typisches Testspiel: Beim 3:2 (2:1)-Sieg der Spvgg. II war noch vieles Stückwerk. Trainer Oliver Gallert, der einen Tag zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war, war nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben noch viel Arbeit vor der Brust. Allerdings sind es ja auch noch drei Wochen bis zum Saisonstart“, sagte der Coach.

 

Die beiden Torschützen für die Spvgg. II waren gegen Wattenscheid Dominic Petek (links) und Julian Kaliczok (Hintergrund).  Foto: Andreas Letzner

 

Die Partie ging für die Gastgeber aber gut los. Julian Kaliczok schoss seine Farben in der 10. Minute in Führung. Über die rechte Seite drang er in den Strafraum ein, drehte sich um einen Gegenspieler und schob den Ball mit dem Außenrist an Torwart Marvin Bachert vorbei zum 1:0 ins Netz. Fünf Minuten später musste sich Spvgg.-Keeper Christopher Ditterle aber ganz lang machen, um den Ausgleich zu verhindern. Den Schuss von Markus Maxellon aus halbrechter Position erwischte Ditterle noch soeben mit den Fingerspitzen. Doch der Ausgleich fiel in der nächsten Aktion dann doch. Maxellon wurde im Strafraum frei gespielt und erzielte aus knapp acht Metern das 1:1 (17.). Noch vor der Pause fiel die erneute Führung der Schwarz-Roten. Matthias Szatka gewann im Mittelfeld einen Zweikampf, spielte dann einen Diagonalball auf Dominic Petek und der lupfte aus gut 22 Metern den Ball über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Bachert direkt zum 2:1 ins Tor (36.). Nach dem Wechsel passierte vor den Toren lange Zeit nicht viel. Das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab. Spvgg.-Akteur Elias De Ranca sorgte erst in der 68. Minute mit einem Pfostenschuss aus gut 20 Metern wieder für eine gefährliche Aktion.

Sechs Minuten später erzielte Petek dann mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung. De Ranca spielte einen klugen Pass auf Petek, der dann Hakan Cinal im Sechzehner bediente, den Ball auch sofort zurückbekam und aus wenigen Metern zum 3:1 einschob (74.).

Mit dem einzigen Torschuss in Halbzeit zwei kamen die Wattenscheider dann noch mal auf 2:3 heran. Spvgg.-Keeper Daniel Ridder, der in der 46. Minute für Ditterle ins Spiel kam, konnte den abgefälschten Schuss von Kevin Klinger aus 16 Metern aber nicht halten (83.). Dabei blieb es.

von Andreas Letzner

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