cinal hakan 4Das Duell der beiden Aufsteiger blieb ohne Sieger. In der Bezirksliga 11 trennten sich die Spvgg. Erkenschwick II und Adler Weseke am Ende gerecht mit einem 1:1 (1:0). Die Führung durch Daniel Christensen konnte Dominik Sievers nach der Pause per Foulelfmeter für die Borkener egalisieren. Die Schwarz-Roten konnten unterm Strich mit dem Punkt gut leben, erwiesen sich die Adler aus Weseke, die als Vizemeister der Kreisliga A1 in der Relegation den Aufstieg schafften, als ebenbürtiger Gegner.

Nach ausgeglichener Anfangsphase, in der beide Teams ein, zwei gute Möglichkeiten besaßen, war es dann Daniel Christensen, der die Hausherren in Führung brachte. Eine Standardsituation, gut vorgetragen von Matthias Szatka, war dem Führungstreffer vorausgegangen. Der Mittelfeldspieler trat nach 32 Minuten einen Freistoß aus dem dem linken Halbfeld auf den zweiten Pfosten. Umut Ceribas war seinem Gegenspieler enteilt, legte zurück auf Christensen, der aus zehn Metern sicher einschoss. Der Treffer schien die Gastgeber zu beflügeln. Den Distanzschuss von Christensen konnte Kapitän Tobias Lütjann mit Mühe zur Ecke abwehren (36.). So blieb es bei der nicht unverdienten Führung der Mannschaft von Oliver Gallert, der mit den Nachwuchskräften Timur-Can Güven und Sandro Stellmach nur zwei nominelle Neuzugänge in die Startelf beorderte.

Den knappen Vorsprung hatten die „Schwicker“ nach Wiederbeginn schnell verspielt. Julian Kaliczok stand im Laufduell mit Daniel Meis im Strafraum ungünstig auf der Außenbahn, versuchte dennoch an den Ball zu kommen und traf seinen Gegenspieler unglücklich am Fuß. Der gute Schiri Andreas Bomers (Stadtlohn) entschied korrekt auf Elfmeter, den Sievers dann sicher zum 1:1 verwandelte (51.). Kurz darauf hatte der lange Marius Lütjann frei vor dem Tor die Chance zum Führungstreffer, setzte den Kopfball haarscharf vorbei (65.). Auf der anderen Seite kam der eingewechselte Marvin Gatberg, der die Offensive deutlich belebte, nach Doppelpass mit Dominic Petek zum Schuss, verzog knapp (70.). So blieb’s beim 1:1.

Von Olaf Nehls

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