gallert oliver 1Im Duell der beiden „Großen“ gab es in der Oberliga Westfalen zuletzt ein 1:1-Remis. Diesen Sonntag stehen sich nun ab 15 Uhr die beiden Zweitmannschaften der Spvgg. Erkenschwick und des TSV Marl-Hüls am dritten Bezirksliga-Spieltag auf dem Kunstrasen am Stimberg-Stadion gegenüber. Und der frisch gebackene Derbysieger aus Marl, der am ersten Spieltag frei hatte und dann den VfB Hüls mit 6:3 besiegte, reist mit breiter Brust zum Stimberg.

„Wir sind mit dem Sieg gegen den VfB im Rücken natürlich momentan sehr selbstbewusst“, beschreibt TSV-Spielertrainer Alexander Thamm die aktuelle Stimmung beim Hülser Bezirksligisten.

Thamm, der in der Saison 2007/2008 für Erkenschwick in der Regionalliga spielte, gibt seinem Team eine klare Ansage mit auf den Weg: „Die Jungs sollten den Derbysieg genießen und feiern, aber wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und Erkenschwick unterschätzen, nur weil sie noch kein Spiel gewonnen haben. Letzte Woche mussten wir nicht viel motivieren, da ging es gegen den großen VfB Hüls. Die gleiche Einstellung brauchen wir aber auch jetzt gegen Erkenschwick wieder“, vermutet der TSV-Coach.

Sein Gegenüber Oliver Gallert musste die „Schwicker“ nach dem unglücklichen 1:2 bei TuS Haltern II mental wieder aufbauen. Ob der 3:2-Testspielsieg gegen B-Ligist BW Post Recklinghausen am Donnerstagabend dazu taugte, ist allerdings fraglich. Klintes Toska und Karim Schocke, der erstmals wieder für die Spvgg. am Ball war und gleich mit seinem ersten Ballkontakt traf, sorgten für eine 2:0-Führung. Nachdem Ezra Egole überraschend für die Recklinghäuser ausglich, gelang Hakan Cinal erst zehn Minuten vor dem Abpfiff der Siegtreffer. Fest steht, dass eine Leistung, wie die gegen den B-Ligisten, nicht reichen dürfte, um den ersten Dreier der Saison einzufahren. Mit nur einem Zähler aus den ersten beiden Spielen gegen die beiden Recklinghäuser Mitaufsteiger Weseke und Haltern befinden sich die Schwarz-Roten bereits im Tabellenkeller. Ob es Unterstützung aus dem Oberliga-Kader geben wird, entscheidet sich wie immer nach dem Abschlusstraining.

Von Olaf Nehls

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