wolt linus5Null Punkte, neun Gegentore, letzter Platz: So hatte man sich das beim VfB Hüls nicht vorgestellt. Der ehemalige Regionalligist steht am Sonntag (15 Uhr, Badeweiher) gegen die Spvgg. Erkenschwick II schon mächtig unter Zugzwang. Schließlich wollte die Mannschaft von Ex-Profi Markus Kaya um den Aufstieg mitspielen. Am ersten Spieltag gab’s ein 0:3 gegen TuS Haltern II. Das Derby gegen den TSV Marl-Hüls II verloren die Marler spektakulär mit 3:6.

 

Linus Wolt (li.) steht der Spvgg. Erkenschwick II am Sonntag wieder zur Verfügung.

 Und auch im Pokal musste man dem FC Marl beim 2:3 gratulieren. „Das macht es sicher nicht einfacher für uns. Aber nach dem Sieg gegen den TSV fahren wir mit breiter Brust zum VfB und freuen uns auf einen guten Gegner in einem tollen Stadion“, sagt Erkenschwicks Trainer Oliver Gallert. „Solche Spiele haben sich die Jungs durch ihren Aufstieg verdient.“

Dass der Gegner deutlich stärker ist, als es die Tabelle vermuten lässt, ist aber auch Gallert bewusst. Eine starke Offensive mit einem überragenden Kaya als Denker und Lenker wartet auf seine Mannschaft, sagt der Coach. Kapitän Pascal Kötzsch, der Ex-Sinsener Sören Luppatsch und vor allem der Ex-Erkenschwicker Mirko Grieß, dreifacher Torschütze beim 3:6 gegen den TSV, sind zu beachten.

Bei der Spvgg. kehrt Urlauber Linus Wolt zurück. Daniel Christensen fällt weiter aus. Neuzugang Rudolf Behrenswerth ist ein Kandidat für die Startelf. Marco Kampmann wird wohl zum Oberliga-Aufgebot gehören.

Von Olaf Nehls

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