gallert oliver 4Es ist eine Premiere, die da am Sonntag ab 15 Uhr in der NETGO-Arena in Borken stattfindet, wenn die Spvgg. II am siebten Bezirksligaspieltag bei der Sportgemeinschaft Borken zu Gast ist. Ein Punktspiel zwischen Erkenschwick und dem Borkener Fusionsverein SG, der 2003 aus Sportfreunde und TuS Borken entstand, hat es noch nicht gegeben. Und die Vorzeichen sind eindeutig.

 

 

 Oliver Gallert und die Spvgg. II müssen am Sonntag zur SG Borken. 

Auf der einen Seite der Vorjahresvierte, der mit seinem neuen Trainer Ralf Bugla die Rückkehr in die Landesliga anpeilt und der aktuell nach sechs Spielen ungeschlagen das Tableau anführt, und auf der anderen Seite der Neuling vom Stimberg, für den es von Anfang an nur um den Verbleib in der Klasse geht.

Ex-Profi Bugla, der in Borken nach zweijähriger Auszeit wieder ein Traineramt übernahm und bei der SG Jens Watermann ablöste, hat die Mannschaft in kurzer Zeit zu einem Topteam geformt, das sicher zu den Meisterschaftsfavoriten zählt.

So sieht es auch sein Gegenüber Oliver Gallert. „Wenn wir Borken ärgern und einen Punkt holen könnten, wäre das ein Bonus für uns. Die Gegner, gegen die wir gewinnen sollten, kommen schließlich alle noch“, sagt der Coach. Personell sieht es derzeit nicht rosig aus für Schwarz-Rot. Mit Dirk Junge (Knie), Marvin Gatberg (Achillessehne), Matthias Szatka (Bundeswehr) und Dennis Kämerow (gesundheitliche Probleme) fallen Alternativen fürs Mittelfeld aus. Elias de Ranca ist nach Düsseldorf gezogen und steht nicht mehr zur Verfügung. „Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sagt Gallert.

von Olaf Nehls

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