gallert oliver 4Rückschläge, wie den in Borken, hatte die zweite Mannschaft der Spvgg. schon lange nicht mehr zu verkraften. „Die Jungs spielen gegen Epe auf Bewährung“, sagt Trainer Oliver Gallert. 1:14 lautete das Ergebnis aus Erkenschwicker Sicht in Borken. Woran Gallert auch seinem mittlerweile zurückgetretenen Torwart Christopher Ditterle eine erheblich Mitschuld gibt. „Er hat am Ende nur noch tatenlos im Tor gestanden.

Hofft gegen Epe auf ein anderes Auftreten seiner Mannschaft: Spvgg.-Trainer Oliver Gallert.  Foto: Schneider

  Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon dreimal gewechselt, sonst hätte ich ihn rausgenommen“, sagt Gallert, der die Akte Ditterle aber geschlossen hat. „Das ist abgehakt. Jetzt erwarte ich eine Reaktion von den anderen. Unabhängig vom Ergebnis, will ich gegen Epe sehen, dass alle eine andere Einstellung zeigen. Sonst hat sich die Sache auch für mich erledigt“, sagt der Trainer. Wie geprügelte Hunde seien seine Spieler zum Training geschlichen. „Die Jungs wissen, was sie für einen Mist gebaut haben.“

Alle hätten glaubhaft versichert, dass sie es besser machen wollen. Die Mannschaft hat sich selbst einen Ehrenkodex auferlegt, den auch alle unterschrieben haben. „Das war eine Initiative der Spieler“, sagt Gallert. So gesehen, könnte das Debakel von Borken sogar eine heilsame Wirkung haben. Für Ditterle, der die Verantwortlichen des Klubs um vorzeitige Vertragsauflösung gebeten hat, wird Daniel Ridder ins Tor gehen. „Er hat das Vertrauen der ganzen Mannschaft“, sagt der Coach. Weitere personelle Veränderungen sind nicht ausgeschlossen.

Von Olaf Nehls

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