kramps alexander2Am Ende konnten sich die Schwarz-Roten bei Keeper Daniel Ridder bedanken, dass sie durch das 1:1 einen Punkt gegen den SV Lippramsdorf gewonnen habe. Zwar hatten die Hausherren auch Chancen auf den Sieg, jedoch war es Ridder, der die Heimelf lange im Spiel hielt. Das Spiel bewegte sich in der Anfangsphase auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften erspielte sich hochkarätige Torchancen und beide Defensiven standen gut.

 Kompromisslos: Alexander Kramps (l.) klärt in dieser Szene vor Lippramsdorfs Giacomo Lopez Fernandez.

 Die erste gute Gelegenheit nutzte die Stimberg-Elf jedoch direkt zur Führung. Dirk Junge schlug einen Eckball auf den zweiten Pfosten, wo sich Marvin Gatberg weggeschlichen hatte und unbedrängt zum 1:0 einköpfen konnte (21.). Lange erfreuten sich die Gastgeber ob der Führung nicht. Nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer glichen die Haltener aus. Aus gut 30 Metern zog SVL-Spieler Giacomo Lopez Fernandez einen Freistoß direkt aufs Tor. Ridder konnte diesen Schuss noch an den Pfosten lenken, doch Christian Drees war einen Schritt schneller als die Hintermannschaft der Spvgg. und erzielte den Ausgleich per Nachschuss. Kurz vor der Pause hätten die Gäste noch in Führung gehen können, doch erst parierte Ridder und im Nachsetzten klärte Cemil Cem Esen kurz vor der Linie.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zog Berg aus spitzem Winkel ab und scheiterte lediglich an der Latte. In der Folge beruhigte sich das Spiel ein wenig, bis Ridder innerhalb von fünf Minuten gleich zweimal stark parierte. Sowohl Robin Joemann (73.), als auch Dewert scheiterten mit ihren großen Chancen am Keeper. Die beste Chance zum Sieg für die Schwarz-Roten hatte Torschütze Gatberg. SVL-Keeper Marvin Niehaus vertändelte kurz vor Schluss den Ball an Gatberg und allein Stefan Schild verhinderte das sicher geglaubte 2:1 (87).

Somit blieb unter dem Strich ein Punktgewinn für die „Schwicker“ zu Buche, der nicht ganz unverdient war. Nach dem Abgang von Christoph Ditterle hätte man von einem Torwartproblem reden können, doch nach der starken Leistung von Ridder stellt sich diese Frage vorerst nicht mehr.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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