bozjak sebastian4Die Spvgg. II will nach zwei Niederlagen in Folge im Auswärtsspiel bei Adler Weseke (So., 14.30 Uhr) wieder drei Punkte einfahren. Damit könnten der Gegner und die anderen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller auf Distanz gehalten werden. „Wir müssen langsam wieder anfangen zu punkten“, sagt Co-Trainer Marvin Bröhl. Denn Zähler sammelte zuletzt beispielsweise der Tabellenvorletzte SuS Olfen, der zunächst mit einem 2:0-Sieg beim Zweiten SG Borken auf sich aufmerksam machte, und dann gegen Spitzenreiter Vorwärts Epe beim 1:1 auch noch einen Zähler mitnahm.

 Sebastian Bozjak (re.) ist nach langer Verletzungspause wieder eine Alternative.  Foto: Nehls (Archiv)

 Der Vorsprung der Spvgg. II auf Olfen hat sich so auf sechs Punkte reduziert. In der Tabelle liegen noch zwei Mannschaften zwischen den Schwarz-Roten und Olfen, und zwar der SuS Stadtlohn II – und Adler Weseke auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Marvin Bröhl formuliert das Ziel klar: „Ein Dreier muss her“, sagt er. Dann betrüge der Vorsprung auf Weseke komfortable acht Punkte.

Dass dies noch nicht der Fall ist, liegt daran, dass die Spvgg. II sich manchmal nicht belohnt, wenn sie die bessere Mannschaft ist. Unglücklich sei schon die Niederlage gegen Borken-Hoxfeld (1:3) gewesen, so Bröhl, und beim FC Epe (1:2) zuletzt sei man überlegen gewesen.

Am ersten Rückrundenspieltag kennt die Spvgg. II ihren Gegner bereits von einem Aufeinandertreffen: Am Stimberg trennten sich beide Teams im August mit 1:1. „Da haben wir gesehen, dass Weseke als Mannschaft stark auftritt“, sagt Bröhl. „Da kämpft jeder für jeden. Weseke ist robust und bei Standards durch die Größe der Spieler gefährlich“, so der Co-Trainer von Coach Oliver Gallert.

Personell sieht es laut Marvin Bröhl gut aus für Sonntag. „Wir haben bis auf Urlauber Linus Wolt alle an Bord“, sagt er. Froh ist er über die Rückkehr von Kapitän Sebastian Bozjak, der nach seinem Kreuzbandriss in Epe sein Comeback bei einem Kurzeinsatz feierte. „Er war vor seiner Verletzung ein wichtiger Führungsspieler und kann uns defensiv Stabilität verleihen“, sagt Bröhl.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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