gallert broehlDie Niederlage nimmt der Coach auf seine Kappe. „Wir wollten mit einem 4-4-2 den Gegner unter Druck setzen. Dadurch hatten wir aber im Mittelfeld viel zu große Lücken, die Gescher genutzt hat“, sagt Spvgg.-Coach Oliver Gallert nach der 0:4-Niederlage beim SV Gescher. Den Schwarz-Roten droht nach der Niederlage in Gescher jetzt wieder der Abstiegskampf, denn an den nächsten beiden Wochenenden gegen den Tabellenführer SG Borken (Hinspiel 1:14) und den Tabellendritten Vorwärts Epe sind die Erkenschwicker allenfalls Außenseiter.

Trainer Oliver Gallert und der Mannschaftsverantwortliche Michael Bröhl sahen eine 0:4-Schlappe in Gescher.

Das galt eigentlich nicht für die Partie in Gescher, gegen das man in der Hinserie ein verdientes 1:1 geholt hatte. Doch am Sonntag ging vor allem taktisch einiges in die Hose. Nach 21 Minuten starteten die Hausherren einen Angriff über die rechte Seite, den Jonah Ploss mit dem 1:0 abschließen konnte. „Da reichte ein langer Ball und unser Mittelfeld war überspielt“, sagt Gallert. Der Coach ärgerte sich kurz darauf über ein Missverständnis zwischen seinem Torwart Daniel Ridder und Innenverteidiger Linus Wolt. Andre Wellermann profitierte davon, sprintete in den zu kurzen Pass und schob zum 2:0 ein (35.). Wellermann war es dann auch, der mit dem 3:0 kurz vor der Pause vorzeitig den Deckel auf die Partie machte (44.). Wieder hatten die Gastgeber die Spvgg.-Defensive mit einem langen Ball in Verlegenheit bringen können. Gallert stellte zur Pause um, brachte mit Junge und Kajan gleich zwei neue Leute. „Danach wurd’s besser, aber unsere Chancen haben wir nicht genutzt“, sagt Gallert. Rene Böing traf stattdessen zum 4:0-Endstand (65.).

von Olaf Nehls

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