gallert broehlJetzt wird es noch einmal eng: Durch die 0:2 (0:0)-Niederlage der Spvgg. Erkenschwick II beim SV Lippramsdorf ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze bis auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Die Konkurrenz hat nämlich fleißig gepunktet. Sowohl die Sportfreunde Merfeld, die den ersten Abstiegsplatz belegen (4:0 gegen SV Gescher), als auch die hinter der Spvgg. II platzierten Mannschaften von SuS Stadtlohn II (2:0 gegen TuS Haltern II) und Adler Weseke (2:0 bei der SG Borken-Hoxfeld) fuhren Siege ein.

 

 

Das wäre nicht so schlimm, wenn die Spvgg. II ihre Chancen auf Zählbares in Lippramsdorf genutzt hätte. Trainer Oliver Gallert räumte zwar ein, dass es glücklich war, dass die Hausherren zur Pause noch nicht führten - aber die Spvgg. II hatte durchaus Möglichkeiten für Treffer.

Das begann schon in Hälfte eins. Gallert: "Die Jungs haben überhaupt nicht begriffen, in welcher Lage sie sind." Sein Team kam nicht in die Zweikämpfe und hielt nicht dagegen. Zwar hatte Lippramsdorf drei, vier gute Gelegenheiten, die Schwarz-Roten aber auch eine. Aber Marvin Griegel schoss den Torwart an.

Und nach einer knappen Stunde gab es einen Handelfmeter für die Gäste. Aber Gallert ahnte schon Böses, da seine Spieler lange diskutierten, wer den Strafstoß ausführen sollte. Matthias Szatka übernahm die Verantwortung, setzte den Ball aber an den Pfosten. Marvin Gatberg hatte kurz darauf auch noch eine gute Chance, aber sein Schuss ging knapp daneben. Und so kam es, wie es fast kommen musste. Szatka begab sich zu optimistisch gegen mehrere Gegner ins Dribbling, verlor den Ball, und der folgende lange Ball erreichte Henrik Kleinefeld, der zum 1:0 abschloss (59.). Zehn Minuten später traf Robin Joemann per Handelfmeter - Linus Wolt hatte ihn verursacht - für den Endstand.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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