behrenswerth rudolfNach Platz zehn im ersten Bezirksligajahr hofft man bei der Spvgg. Erkenschwick II auf eine Steigerung. „Ein einstelliger Tabellenplatz sollte es schon werden“, sagt der Mannschaftsverantwortliche Michael Bröhl. Gemeinsam mit dem Trainerteam um Oliver Gallert hat Bröhl in der spielfreien Zeit und auch davor bereits an den personellen Stellschrauben gedreht. Zwölf Spieler gehen – 13 neue kommen. Da ist viel Bewegung im Kader.

 

Rudolph Behrenswerth (l.) verlässt die Spvgg. II in Richtung RWE.

 Und so formuliert Bröhl fast schon obligatorisch gleich noch weitere Ziele, die in der Prioritätenliste ganz weit oben angesiedelt sind: „Wir müssen so schnell wie möglich die Neuen integrieren, Teamgeist, Disziplin und den Zusammenhalt fördern.“ Genau daran hatte es in den vergangenen Jahren bei der zweiten Mannschaft schließlich gehapert. Kritiker warfen dem Team sogar vor, dass es „untrainierbar“ sei. Wobei die Probleme nicht neu sind.

Innerhalb des Kaders gab es schließlich Spielergruppen, die völlig unterschiedliche Ziele verfolgten. Da waren die einen, die man durchaus als echte Pfeiler der zweiten Mannschaft sehen kann, die aber auch kein Interesse daran hatten, den Sprung nach oben zu schaffen. Andere wiederum wollten sich im Team II für höhere Aufgaben empfehlen. Die Reserve soll schließlich Sprungbrett und Ausbildungsbetrieb sein. Und dann gab es noch die Spieler aus dem Kader der Ersten, die in der Bezirksliga Spielpraxis sammeln sollten oder aussortiert wurden. „Jetzt haben wir einen Kader von 24 Spielern die voll hinter der zweiten Mannschaft stehen“, sagt Bröhl. Mit Ömer Develi, der vom TSV Marl-Hüls kommt, gewinnt der Kader in der Offensive an Qualität. Sinan Özkaya (kommt aus Hillerheide) ist ein weiterer Kreativspieler. „Das ist einer wie Dirk Junge“, sagt Bröhl, der große Stücke auf den Neuzugang hält.

Als „hoch talentiert“ bezeichnet Bröhl die jungen Kadir Özüzgün (Röllinghausen), Christian Maack (Wanne-Eickel) und Joel Makowski (RW Oberhausen) sowie Jonas Feldhausen und Nils Jäckl (beide eigene U19), die ihr Seniorendebüt am Stimberg geben. Und dass Florian Gabisch vom Nachbarn GWE einer der besten Torhüter in der Kreislia A war, ist ebenfalls unbestritten.

Von Olaf Nehls

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