oezkaya sinanBezirksligist Spvgg. Erkenschwick II ist mit einem 3:3 (1:1)-Remis beim ambitionierten Herner A-Kreisligisten SC Arminia Ickern in die Vorbereitung gestartet. Sieben Neuzugänge hatte Trainer Oliver Gallert auf dem Kunstrasenplatz an der Recklinghäuser Straße in die Startelf beordert. „Da war es kein Wunder, dass noch nicht alles nach Plan laufen konnte“, meinte der Coach. Mit Ömer Develi (beim Training verletzt), Nils Jäckl (privat verhindert) und Dennis Meißner (Arbeit) standen drei Neuverpflichtungen noch nicht zur Verfügung.

 

Sinan Özkaya (r.) und die Spvgg. II mussten sich mit einem 3:3-Unentschieden bei Arminia Ickern zufrieden geben. 

Die Gastgeber, für die das Duell mit den Schwarz-Roten bereits das dritte Testspiel war – am Donnerstag hatten sich die Arminen mit 12:0 gegen DJK Westfalia Kirchlinde durchgesetzt, davor gab es einen 5:1-Sieg gegen SG Castrop – waren zu Beginn deutlich präsenter.

 Einen Abspielfehler von Torwart Florian Gabisch, der erstmals nach vielen Jahren wieder das Spvgg.-Trikot trug, nutzten die Castroper durch Torjäger Dennis Both zur schnellen Führung (7.). Nach einer Viertelstunde erst waren die Gäste im Spiel. Kadir Özüzgün traf den Außenpfosten (20.), Sinan Özkaya nach Vorarbeit von Elias de Ranca zum verdienten 1:1 (27.).

 Nach dem Wechsel hatte der Bezirksligist zwei richtig gute Gelegenheiten durch Özkaya und Marvin Griegel. Das nächste Tor aber machte wieder Ickern. Nach einem Eckball hieß es 2:1. Robin Budde hatte getroffen (55.).  Eine Ecke führte auf der Gegenseite auch zum 2:2. Özkaya hatte den Ball hoch in die Mitte geschlagen. Griegel setzte im Luftkampf mit seinem Gegenspieler Michael Henseleit den Körper ein und schon schlug der Ball im Tor ein (58.). Griegel ließ wenig später das 2:3 folgen. Nach feiner Einzelaktion lupfte er das Leder über Ickerns Torwart Pascal Schrötter ins lange Ecke (70.). Danach hätten De Ranca, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde, und erneut Griegel bei seinem Pfostenschuss alles klar machen können. Die Spvgg. war eigentlich auf der Siegerstraße – spätestens, als der eingewechselte Muhammed Kurt nach einem Schlag gegen Ben Kayan die Rote Karte sah (80.). Doch in der Schlussphase führte ein erneuter Abwehrfehler zum 3:3-Endstand durch Sebastian Janas (84.).

von Olaf Nehls

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