schulz lucaWenn es bei der Spvgg. noch einen Beweis dafür bedurfte, dass die zweite Mannschaft voll hinter ihrem Trainer steht, dann gab es diesen am Sonntag auf der Jule-Ludorf Sportanlage. Denn Bezirksligist Spvgg. II ließ der SG Castrop beim 4:0 (1:0)-Sieg nicht den Hauch einer Chance und war im Gegensatz zur Vorwoche nicht wiederzuerkennen. Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn der Partie an, dass sie keine Fehler machen wollten. So spielte sich das Geschehen fast ausschließlich zwischen den Strafräumen ab. Beide Keeper brauchten in der ersten halben Stunde überhaupt nicht eingreifen.

Spvgg.-Akteur Luca Schulz (M) wird hier von zwei Castropern bedrängt. 

Die Castroper versuchten es oft mit Diagonalbällen, doch zwingend vor das Tor kamen sie damit nicht. 

Auf der anderen Seite waren die Anspiele der Erkenschwicker im letzten Drittel einfach zu ungenau. Aus dem Nichts fiel dann der Führungstreffer für die Gastgeber. Marvin Griegel wurde kurz vor dem Strafraum gelegt und es gab Freistoß. Ömer Develi legte sich das Leder zurecht und bugsierte den Ball humorlos in die Torwartecke zum 1:0 (31.).

 Der Treffer tat der Gallert-Elf sichtlich gut, denn von da an kehrte bei vielen Akteuren die Sicherheit zurück. „Das Tor spielte uns natürlich in die Karten“, sagte auch Gallert nach der Partie.  In Durchgang zwei fiel früh die Vorentscheidung. Develi brachte einen Eckball auf den kurzen Pfosten, der aufgerückte Linus Wolt hielt aus wenigen Metern den Fuß hin – 2:0 (47.). Zwar tauchte der Castroper Andre Muth in der 63. Minute frei vor Florian Gabisch auf, doch sein Abschluss landete in den Armen des Keepers.

 Marvin Griegel entschied die Partie dann endgültig. Scheiterte er sechs Minuten vorher noch an Castrops Torwart Cedric Niemeyer, machte er es in der 72. Minute besser und brachte eine Vorlage von Develi aus zehn Metern zum 3:0 im Netz unter (72.). Die harmlosen Gäste gaben sich jetzt auf und so hatten die Schwarz-Roten leichtes Spiel. Der eingewechselte Kadir Özüzgün schließlich machte kurz vor Schluss mit dem 4:0 den Deckel auf die Partie (88.). Der gute Schiedsrichter Benedict Malz pfiff die Begegnung dann pünktlich ab.

„Ich glaube, dass wir verdient gewonnen haben. Die erste halbe Stunde war zäh, danach hatten wir die nötige Stabilität. Kompliment an die Truppe“, sagte Gallert.

von Andreas Letzner

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