petek dominic 5Dominic Petek wird fehlen. Marvin Gatberg ist dabei, wenn es am Sonntag ab 14.30 Uhr im SpoNo mit Teutonia SuS Waltrop gegen die alten Kameraden von der Spvgg. Erkenschwick II geht. Es steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Waltrop, mit dem ehemaligen FC-Trainer Peter Poseldnik, ziert das Tabellenende in der Bezirksliga Staffel 9. Die Spvgg.-Reserve liegt nur hauchdünn über dem Strich nach der überraschenden 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den bis dato Tabellenvorletzten Westfalia Gelsenkirchen. Zwei mickrige Pünktchen trennen die Schwarz-Roten von den Abstiegsrängen.

 Von denen möchte man sich schnellstmöglich absetzen. Dazu ist ein Sieg im letzten Hinrundenspiel Pflicht, zumal danach mit Stuckenbusch und Rentfort noch anspruchsvolle Aufgaben bis zum Jahresende auf die Mannschaft von Oliver Gallert warten.

 Die Waltroper kamen zuletzt in einem kuriosen Spiel immerhin zu einem 4:4 beim TuS Eichlinghofen. Die Dortmunder führten bereits mit 2:1, als Waltrops Sven Beckmann nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (er ist für drei Wochen gesperrt worden), schossen danach das 3:1 und mussten sich dennoch mit einer Punkteteilung begnügen. Der Ex-Erkenschwicker Petek schied bereits früh verletzt aus – Verdacht auf Außenbandriss. Teamkollege Gatberg, der ebenfalls vor Saisonbeginn zu Teutonia gewechselt war und dort mit fünf Treffern bester Angreifer ist, wird aber wohl spielen. Dafür ist Teutonias Kapitän Eike Stöve nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Poslednik will den Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen.

 Erkenschwicks Coach Oliver Gallert hofft auf Wiedergutmachung. „Wir haben gegen Resse und Gelsenkirchen verloren, die hinter uns stehen. Das soll gegen Waltrop nicht noch ein drittes Mal passieren“, sagt der Trainer, der personell keine Ausfälle zu beklagen hat.

von Olaf Nehls

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