de rancia elias2Es komme auf die Fitness an, sagt Mario Asseth vor dem Spiel der Spvgg. II am Sonntag gegen Bezirksliga-Schlusslicht Genclerbirligi Resse. Der Trainer selbst liegt aber seit 14 Tagen mit Grippe flach. Am Freitagabend hat er sich aber auf den Weg zur Jule-Ludorf-Sportanlage gemacht, um beim Abschlusstraining vor der so wichtigen Begegnung dabei zu sein. In Asseths Abwesenheit hat Philipp Lennartz, neuer Co-Trainer bei der U23 der Schwarz-Roten, die Einheiten geleitet. Mit ihm hat Asseth alles Wichtige fürs Resse-Spiel besprochen. Aber auch das Gespräch mit Cheftrainer Rene Lewejohann hat der Coach des Bezirksliga-Teams gesucht.

 

  Der Einsatz von Elias De Ranca (r.) im Spiel gegen Resse ist fraglich. Foto: Kevin Korte

  Asseth kennt den 43-Jährigen, der erst am Dienstag als Nachfolger des zurückgetretenen Zouhair Allali vorgestellt wurde, noch aus seiner Zeit (2003 bis 2009) als Koordinator beim FC Schalke 04. Der gebürtige Herner wechselte 2005 von LR Ahlen zur zweiten Mannschaft der Königsblauen, wo er bis 2007 unter Vertrag stand.

„Was ich über die Presse erfahren haben, klingt sehr positiv“, sagt Asseth. Schließlich strebe auch Lewejohann eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Senioren-Teams an. Und die dürfte absolut notwendig sein, wenn die U23 der Spvgg. auch in der nächsten Spielzeit noch in der Bezirksliga kicken soll. „Wir brauchen Unterstützung von oben“, sagt Asseth, der noch um den Einsatz der erkrankten Elias de Ranca, Laurin Grüneberg und Sinan Özkaya bangt. Beim 1:1 am vergangenen Sonntag in Huckarde gehörte nur Kevin Hegel „von oben“ zum Bezirksliga-Team. „Und Kevin war noch nicht wieder ganz fit. Aber genau das ist ja unser Job, den Spielern von oben wieder Einsatzzeiten zu geben. Und mit seinem Treffer hat er uns natürlich auch geholfen, wenngleich wir in dem Spiel zwei Punkte verschenkt haben“, sagt Asseth.

 Das sei auch im Hinspiel gegen Resse nicht anders gewesen, erinnert sich der Trainer. „Da müssen wir eigentlich 10:3 gewinnen und fahren am Ende aber ohne Punkte nach Hause.“ Garant für den 5:3-Sieg des Tabellenletzten in der Hinrunde war ganz sicher Resses Keeper Dennis Lamczyk. Auch den kennt Asseth noch aus seinen Schalker Tagen, denn von 2004 bis 2007 trug der in Münster geborene Schlussmann das Trikot des FC Schalke 04. In der Jugend spielte er u.a. gemeinsam mit Mesut Özil oder Benedikt Höwedes. Dass es zur ganz großen Torwart-Karriere nicht reichte, liegt wohl daran, dass er hinter einem gewissen Manuel Neuer nur zweite Wahl bei S04 war. Über Hessen Kassel und RW Essen führte der Weg Lamczyks zurück nach Gelsenkirchen, allerdings in die Bezirksliga. Bei der Spvgg. kennt man Lamczyk sehr gut, schließlich ist er seit 2017 als Torwarttrainer tätig.

von Olaf Nehls

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