cemil cemDie ärgerliche als auch unnötige Niederlage gegen die SG Suderwich ist abgehakt. Am Sonntag steht für die Reserve der Schwarz-Roten mit der Partie beim Erler SV ein dicker Brocken auf dem Programm. Allerdings wartet da ab 15 Uhr auf dem Rasenplatz „Am Forsthaus“ ein echt dickes Brett auf die in der Bezirksliga 9 weiterhin stark abstiegsbedrohte Reserve der Spvgg. Erkenschwick. Der Erler SV ist in der Rückrunde noch ungeschlagen, holte aus vier Spielen drei Siege sowie ein Unentschieden und hat sich als aktueller Fünfter im oberen Tabellendrittel festgesetzt.

 

Die Spvgg. II und Cemil-Cem Esen (r.) sind in Erle gefordert.  Foto: AvS 

Die letzte Niederlage kassierte die Mannschaft von Trainer Hartmut Scholz Anfang November letzten Jahres ausgerechnet gegen Schlusslicht Genclerbirligi Resse (2:5), das am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) nächster Gegner der „Schwicker“ am Stimberg ist.  Die Erkenschwicker hatten unter der Woche einiges aufzuarbeiten. Eine längere Mannschaftssitzung mit vielen Gesprächen gab’s am Dienstagabend. Der Stachel der Enttäuschung nach der unnötigen, aber ebenso verdienten 0:2-Heimpleite gegen die stark ersatzgeschwächte SG Suderwich saß tief.  Beim 4:2 im Hinspiel passte einfach alles

 Auch bei Trainer Mario Asseth, der nach dem Spiel eigene Fehler eingestand. Zu viel hatte man sich auf die eigentlich als Verstärkung erhofften Spieler aus dem Westfalenliga-Kader verlassen. Zu wenig hätten die jungen Talente sich aber mit der prekären Situation der zweiten Mannschaft auseinandergesetzt. Spielerisch waren die Schwarz-Roten den Recklinghäusern, die mit etlichen Kickern aus der Kreisliga B angereist waren, turmhoch überlegen. „Es fehlte die Einstellung zum Spiel“, sagt Asseth. Die erwartet der Erkenschwicker Trainer nun am Sonntag in Gelsenkirchen, zumal seine Mannschaft ja mehrmals zuvor gezeigt hätte, dass sie eine „echte Einheit“ geworden ist, wie der Coach heraushebt.

 Um in Erle zu bestehen, muss aber wohl alles passen bei den Gästen. So wie beim 4:2-Erfolg im Hinspiel, als die Schwarz-Roten, damals noch unter der Regie von Oliver Gallert, eines ihrer besseren Spiele zeigten. Daran erinnert man sich gerne. Die Begegnung gegen Suderwich sei dagegen abgehakt. „Wir müssen da jetzt einen Haken dran setzen und unsere Lehren daraus ziehen“, sagt Asseth. Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht viel getan. Wer aus dem Westfalenliga-Kader mitfährt, könne er noch nicht sagen, meint Asseth. Ob Elias De Ranca dabei ist, der die Woche mit Leistenproblemen nicht trainieren konnte, oder aber auch Laurin Grüneberg, der Schmerzen in der Schulter hat, ist noch unklar. „Beide sind sehr wichtig für uns“, weiß der Trainer.                      

von Olaf Nehls / Stimberg-Zeitung

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