spvgg_erkenschwick

Die Spvgg. Erkenschwick 1916 e.V. und deren Fans heißen die Duisburger „Zebras“ im altehrwürdigen Oer-Erkenschwicker Stimbergstadion herzlich willkommen. Es freut und ehrt uns sehr, dass der im Jahre 1902 gegründete Traditionsverein aus dem westlichen Ruhrgebiet und Gründungsmitglied der 1. Fußball-Bundesliga ohne Gage zu einem Freundschaftsspiel

nach Ende der Zweitligasaison am 16.05.2012 gegen unsere derzeit erfolgreiche Westfalenligamannschaft antreten wird.

Noch in der letzten NRW-Ligasaison spielte unser Verein gegen die Zweitvertretung des MSV Duisburg zweimal unentschieden (0:0 in Erkenschwick und 1:1 in Duisburg).

Den deutschen Vizemeister aus der Spielzeit 1963/1964 und viermaligen DFB-Pokalfinalisten (zuletzt 2011 gegen den FC Schalke 04) detailliert vorzustellen, ist wohl nicht notwendig.

Pflichtspiele in der fast 100jährigen Historie gegen unsere Spielvereinigung gab es sechs an der Zahl und zwar in der alten Oberliga West – Ergebnisse jeweils aus Sicht der Spvgg. Erkenschwick - Spielzeit 1951/52 1:1 und 5:4 und 1952/53 3:0 und 2:3 sowie 1955/56 in der 2. Liga West 1:1 und 0:4.

Am 31.12.1966 trat der Erstligist MSV Duisburg – damals unter deren Trainerfuchs Hermann Eppenhoff – zu einem Testspiel am Stimberg an. Die Meidericher gewannen u.a durch zwei Tore von Werner „Eia“ Krämer mit 3:0. Vor Beginn der Spielzeit 1987/88 kam es zu einem erneuten freundschaftlichen Aufeinandertreffen der beiden amtierenden Oberligameister aus Westfalen (Spvgg.-Trainer Dieter Tartemann) und Nordrhein (MSV-Trainer Detlef Pirsig) im damaligen Wedaustadion (Endstand: 3:1 für den MSV). Das Tor für Erkenschwick erzielte übrigens Gisbert Paus. Die Duisburger gewannen in der Saison 1986/1987 auch gleichzeitig die Deutsche Fußball-Amateurmeisterschaft.

Freuen wir uns alle auf ein spannendes Ruhrgebietsderby beider Traditionsvereine im Stimbergstadion und hoffen, dass das Spiel auch zuschauermäßig in einem würdigen Rahmen stattfindet.

Die Spvgg. Erkenschwick bedankt sich schon jetzt beim MSV Duisburg für deren Entgegenkommen, ohne Spesen im Stimbergstadion mit ihrem amtierenden Zweitligakader aufzulaufen.

Dieter Lapp  

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