borussia emsdetten 
Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

1

0

0

1

0:1

 Auswärts

1

0

0

1

2:3

 Gesamt

2

0

0

2

2:4

 
Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Spiele in der Übersicht
 
Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
 30.11.2008 Westfalenliga 1 Emsdetten - ESV 3:2 (0:1) 120
 24.05.2009 Westfalenliga 1 ESV - Emsdetten 0:1 (0:0) 350
 
Spiele im Detail

15. Spieltag Westfalenliga 1:Sonntag, 30. November 2008 14:30 Uhr

borussia emsdettenBorussia Emsdettenspvgg erkenschwick 2014: Minnebusch - Preßmann, Hammerschmidt, Greiling, Osterhaus (80. Albers), Schultejan (73. Limbrock), Klesper (67. Krampe), Kappelhoff-Rickert, Kleist, Meinigmann, Apke

  • Spvgg.: Kunz - Wels, Brüggenkamp, Falkowski, Meuter (75. Krupke), Ostdorf, Schurig, Bönighausen (85. Ljustina), Warncke, Bockhoff, Petrovic (46. Hernandez-Winter)
  • Schiedsrichter: Markus Westhoff (Gütersloh)
  • Zuschauer: 120
  • Gelb-rote Karte: Kappelhoff-Rickert (88.)
  • Tore: 0:1 Bockhoff (45. +1), 0:2 Bockhoff (49.), 1:2 Kleist (50.), 2:2 Meinigmann (74.), 3:2 Kappelhoff-Rickert (79.)

Spvgg. Erkenschwick verliert nach 2:0-Führung noch 3:2

Die Spvgg. Erkenschwick hat zwar ihre Torflaute nach 495 Minuten beendet. Doch auch eine 2:0-Führung reichte bei Borussia Emsdetten nicht für den so dringend benötigten Sieg für den Tabellenletzten der Westfalenliga 1.

Die gute Nachricht zuerst: Der Knoten vor dem gegnerischen Gehäuse scheint bei der Spvgg. Erkenschwick im Allgemeinen und bei Tobias Bockhoff im Besonderen endlich geplatzt zu sein. Denn der Stürmer der Schwarz-Roten, der in den vergangenen Spielen noch Riesenchancen ausgelassen hatte, legte in Emsdetten mit zwei schönen Kopfballtoren nach Flanken vonb Timo Ostdorf (45. + 1) und Lukas Wels (49.) sein Erfolglosigkeits-Image endlich ab. Doch am Ende stand unterm Strich für die Schwarz-Roten trotzdem wieder eine ausgesprochen bittere 2:3-Niederlage.

Dass nach den 90 Minuten sowohl Trainer Jürgen als auch der Sportliche Leiter Klaus Bockhoff mit dem Schiedsrichtergespann - und hier besonders mit Linienrichter Luis Torres - haderten, ist zumindest verständlich. Denn als Benjamin Hernandez-Winter nach 72 Minuten bei einem Konter das Leder über Borussia-Keeper Holger Minnebusch ins Tor lupfte, standen sie ebenso auf Ballhöhe wie Torres. Der hob - unberechtigt - die Fahne, und der Treffer wurde wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt. "Das war für mich die Schlüsselszene", erzürnte sich Erkenschwicks Trainer Jürgen Wielert. "Das wäre das 3:1 gewesen und damit wohl auch unser Sieg."

Eine ebenso berechtigte wie auch verständliche Beschwerde des Erkenschwicker Coaches nach einer vermeidbaren Niederlage, die sich aber nach dem (viel zu) frühen Emsdettener Anschlusstreffer von Jeffrey Kleist (50.) schon angedeutet hatte. Denn in einem immer hektischer werdenden, aber auch ungemein spannendem Kampfspiel investierten die Gastgeber irgendwie das entscheidenden Quäntchen mehr - und hatten  schließlich auch noch die nötige Portion Glück bei den Treffern von Marcus Meinigmann (74.) und Martin Kappelhoff-Rickert (79.), die den Erkenschwickern in den entscheidenden Situationen fehlte.

Denn kurz vor Hernandez-Winters zwar regelgerecht erzieltem, aber nicht anerkannten Treffer hatte Timo Ostdorf es bereits auf dem Fuß, mit dem 1:3 alles klar zu machen, als er im Strafraum noch zwei Emsdettener Abwehrspieler versetzte, dann aber nur ein Schüsschen in Richtung Borussia-Tor zustande brachte, das Minnebusch nicht in Verlegenheit bringen konnte. Auf der Gegenseite musste Patrick Kunz im Erkenschwicker Tor allerdings auch mit einigen Glanztaten aufwarten (1., 58., 76.), um mehr Unheil von seinem Gehäuse abzuwenden.


32. Spieltag Westfalenliga 1: Sonntag, 24. Mai, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Laugallies - borussia emsdettenSchmidt, Falkowski, Schurig, Ljustina, Bönighausen, Ernst (79. Hübner), Ostdorf, Warncke, Grieß, Petrovic (59. Glembotzki) - Trainer: Wielert.

  • Emsdetten: Minnebusch - Jansky, Greiling, da Silva, Schultejan, Hammerschmidt, Kappelhoff-Rickert (13. Osterhaus), Meinigmann (74. Klesper), Krampe (57. Altunsaban), Apke, Niemeier
  • Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn)
  • Zuschauer: 350
  • Gelb-rote Karte: Timo Greiling (90. wegen wiederholten Foulspiels)
  • Tor: 0:1 Maik Osterhaus (88.)

Spvgg. Erkenschwick verliert gegen Borussia Emsdetten durch ein Tor in der 88. Minute

Eigentlich hätte es so schön sein können: Mit einem Sieg das Polster nach unten kräftig vergrößern und unbeschwert in die letzten beiden Spiele gehen.

So jedenfalls hatte man es bei der Spvgg. Erkenschwick geplant. Aber es kam anders, weil – mal wieder – die eigenen Möglichkeiten nicht genutzt wurden, dafür aber in der 88. Minute ein Gegentreffer nach einem Freistoß fiel. Wieder mal lassen die späten Gegentore grüßen und die Stimberg-Elf weiter zittern.

„Jetzt haben wir schon zum vierten Mal die Big Points liegen lassen”, stöhnte Co-Trainer Patrick Courteaux nach dem Hitze-Spiel, die für Emsdettens Abwehrspieler Timo Greiling im Krankenhaus endete. Denn der brach nach seiner Gelb-Roten Karte in der 90. Minute am Spielfeldrand zusammen, wurde nach der Partie vom Notarzt behandelt und anschließend ins Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen eingeliefert.

Ahlen und Paderborn lassen grüßen: Auch da klingelte es jeweils in der Schlussphase im Erkenschwicker Gehäuse – wie diesmal gegen Emsdetten. Und das jeweils in einer Phase, als es absolut nicht nach einem Gegentreffer aussah. Denn auch am Sonntag hatten zu diesem Zeitpunkt die Erkenschwicker das Kommando eindeutig übernommen. Doch weder Alexander Glembotzki (70.), noch Dennis Warncke (80., Freistoß gegen den Pfosten) und Jan Schmidt (84./85.) trafen das Ziel bei ihren Hochkarätern und ließen Emsdetten dadurch am Ende mächtig jubeln.

Vielleicht auch eine Folge von der unglücklichen Terminansetzung von Staffelleiter Hans-Dieter Schnippe, der den Erkenschwickern gleich fünf Spiele (davon vier in Folge auswärts) innerhalb von 14 Tagen verordnet hatte. Zwar war dem Team von Trainer Jürgen Wielert ein deutlicher Kräfteverschleiß nicht unbedingt anzumerken. Doch nicht nur in den entscheidenden Situationen blieb bei den Erkenschwickern die Konzentration doch merklich auf der Strecke – auch wenn sie sich ganz speziell in der Anfangsphase, als Emsdetten mit Macht eine schnelle Führung erzwingen wollte, zumindest rund ums eigene Tor sehr effektiv zu wehren verstanden.

Da hatten die Gäste aus dem Münsterland ein deutliches optisches Übergewicht. Doch richtige Chancen spielten die sich eigentlich während der gesamten 90 Minuten nicht heraus – außer eben bei dem Freistoß in der 88. Minute.

„Jetzt stehen wir wieder genau da, wo wir nicht hin wollten”, klagte der Erkenschwicker Coach 20 Minuten nach dem Schlusspfiff mit kaum hörbarer Stimme. „Es hätte fast perfekt sein können, weil ja Erlinghausen und Brakel verloren haben. Nur haben wir auch wieder mal verschissen.”

 
 ESV-Torschützen gegen Borussia Emsdetten

bockhoffEin Spieler erzielte die beiden Treffer gegen Borussia Emsdetten:

Tobias Bockhoff (2) 

 
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