spvgg hertenBisher standen sich die beiden Mannschaften in Meisterschafssspiele noch nicht gegenüber.

Dafür gab es insgesamt zwei Pokal- und zwei Freundschaftsspiele:

 

 

3. Runde Kreispokal: Dienstag, 3. Oktober 2000 15:00 Uhr (Herten Katzenbusch)

DJK Spvgg. Herten - Spvgg. Erkenschwick 1:3 (1:2)

Spvgg.:  Klinkhammer, Neisen, Jäckl, Morbach, Schulze, May, Krimpmann (ab 68. Konermann), Kaufmann (ab 77. Damnitz), Pawlak, Alali (ab 46. Hustiak), Cetera.

Es hätte ein munteres Scheibenschießen werden können, doch am Ende begnügte sich Fußball-Verbandsligist Spvgg. Erkenschwick im Kreispokal mit einem 3:1 (2:1)-Sieg bei der DJK Spvgg. Herten.
Erkenschwicks Trainer Peter Anders sprach von einem guten Ergebnis für die Hertener und brachte damit die Abschluss-Schwäche seiner Elf auf den Punkt: Wir haben uns heute im Auslassen von Torchancen übertroffen. Und es gab noch eine weitere Parallele zu den letzten Auftritten der Schwarz-Roten. Nach Detlef Luchtenveld und Karsten Klimt wurde nun auch Michael Klinkhammer in die Torhüter-Pannenstatistik aufgenommen. Denn hätte er in der 32. Minute nicht seinen Mitspieler Christian Jäckl umgelaufen, dann wäre das zwischenzeitliche 1:1 durch Jörg Wisotzki nie und nimmer gefallen. Das sah schon peinlich aus, sagte Anders und ergänzte: Die Hertener haben höchstens zwei Mal im Spiel aufs Tor geschossen. Die Erkenschwicker Führung schoss Harry Schulze mit einem Freistoß aus 16 Metern in der 20. Minute heraus. Das 2:1 gelang Olaf May in der 37. Minute per Elfmeter, nachdem Zouher Alali gefoult worden war. Ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Hertener, die sich bei den Erkenschwickern bedanken konnten, dass sie kein Zielwasser im Gepäck hatten. Direkt nach dem Wiederanpfiff sah Thomas Gerlach von den Gastgebern die gelb-rote Karte, so dass das Übergewicht der Schwarz-Roten noch größer wurde. Aber Trainer Anders musste sich noch ein wenig gedulden, bis der erlösende dritte Treffer fiel. Denn selbst beim Elfmeter zeigten die Schwarz-Roten nun Nerven. Olaf May scheiterte in der 63. Minute an Dennis John. Dass die Hertener mit einem Überraschungstreffer nicht doch noch eine Verlängerung erreichen konnten, dafür sorgte Andreas Morbach in der 78. Minute mit dem 3:1. Ein Treffer, der dem zuletzt glücklosen Stürmer sicherlich gut tun wird.


Testspiel: Dienstag, 19. Januar 2010 19:00 (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)

Spvgg. Erkenschwick - Spvgg. Herten 5:1 (2:0)

  • Spvgg.: Kunz – Schurig, Falkowski, Schmidt, Brüggenkamp – Grad, Warncke, Eisenkopf, Oerterer – Bockhoff (46. Petrovic), Glembotzki
  • Tore: 1:0 Stefan Oerterer (5.), 2:0, 3:0 Alexander Glembotzki (15., 50.), 4:0 Dennis Warncke (79.), 4:1 Fabian Pfennigstorf (80.), 5:1 Dejan Petrovic (90.)

Beide Trainer waren zufrieden, und das 5:1 (3:0), das Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick im Testspiel gegen die DJK Spvgg. Herten erzielte, war ein standesgemäßes Resultat.  „Wir hätten ein, zwei Tore mehr machen müssen. Aber wir sind froh, überhaupt spielen zu können“, meinte Hertens Trainer Arno Stockhausen. „Herten hat am Ende gut mitgespielt, aber auch wir haben einiges liegen lassen“, schloss Erkenschwicks Coach Jürgen Wielert. Erkenschwick, das ohne Sechs agierte (Stammkeeper Jürgen Laugallies, Zouhair Allali, Dominik Ernst, Max Bönighausen, Timo Ostdorf und Marcel Siwek fehlten), begann die Partie kontrolliert. Die 2:0-Pausenführung durch Oerterer (6.; Foulelfmeter) und Glembotzki (16.) war schmeichelhaft für die Gäste aus dem Katzenbusch, die sich kaum befreien konnten. Nach dem 3:0 durch Glembotzki (49.) wurde die Partie offener. André Borkowitz verpasste zweimal den Anschlusstreffer für den Hertener Bezirksligisten (51.; 63.), der erst Fabian Pfennigstorf in der 80. Minute gelang. Erkenschwick schluderte mit seinen Chancen, traf aber durch Dennis Warncke (79.) und Dejan Petrovic (90.) dann doch noch.


Testspiel: Samstag, 9. Juli 2011 15:30 Uhr (Herten Katzenbusch)

DJK Spvgg. Herten - Spvgg. Erkenschwick 0:12 (0:4)

  • Spvgg.: Götz (46. Müller) - Sawatzki, Rosenkranz, Menne, Kokot (46. Siwek) - Kilian (68. Weißfloh), Piechottka (46. Basile), Ostdorf, Westerhoff - Oerterer, Glembotzki (46. Bojak)
  • SR: Gettke (TSV Marl-Hüls)
  • Zuschauer: 100
  • Tore: 0:1 Ostdorf (5.), 0:2 Westerhoff (9.), 0.3 Oerterer (43.), 0:4 Glembotzki (44), 0:5 Oerterer (51), 0:6 Westerhoff (66.), 0:7 Westerhoff (71.), 0:8 Oerterer (74.), 0:9 Oerterer (83. FE), 0:10 Bozjak (86.), 0:11 Weißfloh (88.), 0:12 Oerterer (90.)

Kreispokal Achtelfinale: Donnerstag, 25. Oktober 2011 (Herten Katzenbusch)

DJK Spvgg. Herten - Spvgg. Erkenschwick 6:5 n.E. (1:1)

  • Spvgg.: Götz - Sawatzki, Brüggenkamp, Basile, Siwek, Piechottka, Batman (91. Batman), Westerhoff, Weißfloh (62. Eisen), Oerterer, Glembotzki (72. Setzke)
  • Schiedsrichter: Kroll (RW Erkenschwick)
  • Zuschauer: 60

Um kurz nach 22 Uhr bebte der altehrwürdige Katzenbusch in seinen Grundfesten. „Europapokal, Europapokal“, schrien überglücklich Trainer, Spieler und Funktionäre der DJK Spvgg. Herten. Der Bezirksligist hatte gerade die Sensation geschafft und den Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick mit 6:5 Toren nach Elfmeterschießen aus dem Kreispokal geworfen. Und das allemal verdient.

Erst brachte Carsten Kloiber die DJK Spvgg. in der 107. Minute 1:0 in Führung, dann verteidigte der Bezirksligist mit Mann und Maus den knappen Vorsprung. Bis zur 122.(!) Minute, als Tim Brüggenkamp aus dem Gewühl doch noch zum 1:1 traf.

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