westfalenliga 2Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV

(Sonntag, 20. Oktober 2019, 15 Uhr Stimberg-Stadion)

Bisherige Bilanz dieser Paarung
Heimsiege Remis Auswärtssiege
7 0 3

Auffällig: Die Gesamtbilanz ist leicht positiv. Am Stimberg gab es noch kein Unentschieden gegen Lünen.

 

 luener sv
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Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

10

7

0

3

20:11

 Auswärts

9

3

2

4

18:16

 Gesamt

19

10

2

7

38:26

 
Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Alle Meisterschaftsspiele in der Übersicht
 
Nr. Saison Liga Begegnung Ergebnis Zusch.
01 21.05.1967 Aufstiegsrunde zur RL Lünen - ESV 2:1 (0:1) 11.000
02 28.05.1967 Aufstiegsrunde zur RL ESV - Lünen 1:2 (0:1) 7.000
03 12.10.1969 Regionalliga West ESV - Lünen 0:4 (0:1) 5.000
04 08.03.1970 Regionalliga West Lünen - ESV 0:1 (0:0) 2.500
05 01.11.1970 Regionalliga West ESV - Lünen 1:0 (0:0) 1.000
06 18.04.1971 Regionalliga West Lünen - ESV 2:0 (2:0) 7.000
07 17.10.1971 Regionalliga West ESV - Lünen 1:0 (0:0) 4.000
08 26.03.1972 Regionalliga West Lünen - ESV 2:2 (1:2) 2.500
09 17.09.1972 Regionalliga West Lünen - ESV 2:2 (1:2) 3.000
10 04.02.1973 Regionalliga West ESV - Lünen 6:0 (3:0) 5.000
11 12.09.1976 VL-Westfalen II Lünen - ESV 2:5
12 13.02.1977 VL-Westfalen II ESV - Lünen 1:2
13 16.09.1981 OL-Westfalen Lünen - ESV 0:3 (0:3) 1.200
14 21.03.1982 OL-Westfalen ESV - Lünen 2:1 (1:0) 1.800
15 19.11.2017 Westfalenliga 2 ESV - Lünen 3:1 (0:1) 103
16 27.05.2018 Westfalenliga 2 Lünen - ESV 5:4 (1:2) 100
17 23.09.2018 Westfalenliga 2 Lünen - ESV 1:0 (0:0) 180
18 24.03.2019 Westfalenliga 2 ESV - Lünen 3:0 (0:0) 145
19 20.10.2019 Westfalenliga 2 ESV - Lünen 2:1 (1:0) 72
 
Ein paar Meisterschaftsspiele im Detail

Aufstiegsrunde zur Regionalliga West: Sonntag, 21. Mai 1967 (Kampfbahn Schwansbell)

In 90 Sekunden war Erkenschwick geschlagen

Der Lüner SV bezwang die Spvgg. Erkenschwick mit 2:1. Allerdings kam der Sieg glücklich zustande, da die Spvgg. im Mittelfeld leichte Vorteile hatte. Zwei Deckungsfehler innerhalb von 90 Sekunden machten aus der Erkenschwicker 1:0-Führung ein 1:2. Aus der Stimberg-Elf ragten nur Seidenkranz und Braun heraus.

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 2:1 (0:1)

Sluener svspvgg erkenschwick 1955 1970pvgg: Freese - Ortmann, Göttke, Zurafka, Hutmacher, Jonscher, Seidenkranz, Lorenz, Braun, Schwamberger, Dyba - Trainer: Matejka

  • Tore: 0:1 Schwamberger (30.), 1:1 Bradatsch (77.), 2:1 Reismann (78.)
  • Schiedsrichter: Soall (Bad Oeyenhausen)
  • Zuschauer: 11.000
 

Aufstiegsrunde zur Regionalliga West: Sontag, 28. Mai 1967 (Stimberg-Stadion)

Lüner Flügelspiel gab den Ausschlag

Technische, spielerische und taktische Vorteile nützte der Lüner SV zu einem verdienten 2.1-Erfolg bei der Spvgg. Erkenschwick. In dem schnellen Kampfspiel war lünen mannschaftlich geschlossener. Die Seitenläufer Jonscher sowie Schwamberger waren beim Gastgeber positiv zu erwähnen.

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 1:2 (0:1)

Spvgg.: Freese - Ortmanluener svspvgg erkenschwick 1955 1970n, Götte, Zarafka, Hutmacher, Jonscher, Seidenkranz, Lorenz, Behler, Schwamberger, Sochacki - Trainer: Matejka

  • Tore: 0:1 Demharter (24.), 0:2 A. Reismann (47.), 1:2 Jonscher (63.)
  • Schiedsrichter: Sumann (Witten)
  • Zuschauer: 7.000
 

Regionalliga West 5. Spieltag: Sonntag, 17. September 1972 (Kampfbahn Schwansbell)

Auszug aus einem Pressebericht: " auswärts auf Gegner's Plätzen scheinen den Schwarz Roten immer ein wenig die Nerven zu flattern. Trotz einer beruhigenden Führung und einer soliden Spielweise begann die Hintermannschaft zu bröckeln, als noch vor dem Pausenpfiff das Gegentor fiel. In der zweiten Halbzeit war Granitza der überragende Mann auf dem Spielfeld. ..."

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 2:2 (1:2)

luener svLünen: Behrespvgg erkenschwick 2014ns - Angel, Wirsching - Liebern , Balcerzak, Braddatsch - Riepert, Urban, Reiners, Klos, Granitza - Ersatz: Ochmann

  • Spvgg.: Breuer - Renfert, Ressemann - Korte, Pfahl, Anders - Koschmieder, Friedrich, Walter, Tenbrink, Porschke - Ersatz: Seidenkranz , Kolitsch - Trainer: Sewina
  • Tore: 0:1 Walter (21.), 0:2 Ressemann (42.), 1:2 Ochmann (42.), 2:2 Urban (55.)
  • Zuschauer: 3.000
 

Regionalliga West 22. Spieltag: Sonntag, 4. Februar 1973, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

Porschkes Torriecher

Die Erkenschwicker beherrschten Spiel und Gegner nach belieben. Lünen brachte in keine Phase des Spiels Regioballigaformat und war mit dem halben Dutzend Tore noch gut bedient. Die Feststellung, dass LSV-Torhüter Behrens bester Spieler seiner Mannschaft war, sagt eigentlich alles.

Ohne Zorc und Balcerzak glich besonders die Abwehr der Gäste einem aufgescheuchten Hühnerhaufen. Unnötigerweise verloren die Lüner Ochmann in der 74. Minute durch Platzverweis (gegen Ortmann nachtreten). Die Platzherren zeigten Klassefussball. 

 Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 6:0 (3:0)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Breuer - Ortmann, Ressemann, Korteluener sv, Renfert - Deutschmann, Seidenkranz, Koschmieder - Walter, Tenbrink (46. Kolitsch), Porschke - Trainer: Sewina

Lünen: Behrens - Eitzert, Liebern (46. Ochmann logo rot), Lang, Wirsching - Bradatsch, Urban - Stanek, Reiners, Klos (57. Riepert), Granitza - Trainer: Högerl

  • Tore: 1:0 Tenbrink (9.), 2:0 Koschmieder (22.), 3:0 Porschke (27.), 4:0 Porschke (63.), 5:0  Porschke (82.), 6:0 Ressemann (87.)
  • Schiedsrichter: Schleier: Hagen
  • Zuschauer: 4.200
  • Rote Karte: Ochmann (Lünen) 74. wegen nachtreten
 

Oberliga Westfalen 11. Spieltag: Mittwoch, 16. September 1981 (Kampfbahn Schwansbell)

Lünen mit konfuser Abwehr 

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 0:3 (0:3)

spvgg erkenschwick 2014luener svLünen: Prein - Steinke, Jesella, Pflug, Berries - Delewski, Venzhöfer (73. Rudolf), Schneiderr, Tapken - Krause, Barth (83. Marsollek)

  • Spvgg.: Wiese - Clemens (46. Bojarzin), Draheim, Jacobs, Koschmieder - Pfeifer, Kerkemeier, Horsthemke, Eigenwillig - Nabrotzki (86. Kaluzny), Fischer.
  • Tore: 0:1 Pfeifer (16.), 0:2 Fischer (28.), 0:3 Pfeifer (32.)
  • Schiedsrichter: Schnippe (Rheine)
  • Zuschauer: 1.200
 

Oberliga Westfalen 31. Spieltag: Sonntag, 21. März 1982 15:00 Uhr (Stimberg-Stadion)

Erkenschwick sehr schwach

Einmal mehr servierte die Spielvereinigung Erkenschwick ihren Anhängern ein Zitterspiel, das erst Sekunden vor dem Abpfiff durch einen Freistoß von Horsthemke zugunsten der Gastgeber entschieden wurde. Lünen spielte fast während der gesamten Spielzeit sehr gut mit und hätte allein aufgrund des kämpferischen Eisatzes durchaus ein Unentschieden verdient gehabt. Selbst nach der Herausstellung von Barth steckte die Mannschaft nicht auf und deckte Erkenschwicker Schwächen nahezu schonungslos auf. Die Gastgeber enttäuschten in ihrem schwächsten Heimspiel der Saison auf der ganzen Linie. 

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 2:1 (1:0)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg: Wiluener svese - Schwarze, Pfeifer, Laufer, Draheim - Clemens (80. Wildhagen), Stech, Horsthemke - Eigenwillig, Nabrotzki, Fischer (68. Kerkemeier) - Trainer: Manfred Balcerzak.

  • Lünen: Prein - Steinke, Wöstmann, Berries, Pflug - Jesella (65. Joubert), Höhn, Barth - Tapken, Krause, Marsollek (80. Gehrmann).
  • Tore: 1:0 Eigenwillig (34.), 1:1 Gehrmann (83.), 2:1 Horsthemke (90.)
  • Schiedsrichter: Flex (Gelsenkirchen)
  • Zuschauer: 1800
  • Verwarnungen: Draheim, Horsthemke - Steinke, Krause.
  • Rote Karte: Barth.
 

 Westfalenliga 15. Spieltag: Sonntag, 19. November 2017, 14:30 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

3:1 - Spvgg. bezwingt den Heimfluch

Die Spvgg. Erkgllogjani bernardenschwick hat ihre magere Heim-Bilanz (5 Punkte vor dem letzten Hinrundenspieltag) erheblich aufpoliert: Am Sonntag kamen die Schwarz-Roten in der Westfalenliga zu einem 3:1-Sieg über den Lüner SV. Nach dem hatte es zunächst nicht ausgesehen: Die Gäste gingen in der 44. Minute in Führung. "Verdient", wie selbst Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali sagte. Sein Team hatte sich in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchance erspielen können, Lünen dafür drei.  Zur Pause baute Allali sein Team um, und nach einer kurzen Findungsphase trugen die Umstellungen Früchte. Wurde der Schrägschuss des fleißigen Skandar Soltane gerade noch zur Ecke abgewehrt (59.), erzielte Ridvan Avci drei Minuten später aus acht Metern Torentfernung den verdienten Ausgleich (62.).

 Erkenschwick ließ nicht nach und rannte Angriff auf Angriff in Richtung des Lüner Tores. In der 82. Minute war Avci dann Vorbereiter des 2:1, das Bernard Gllogjani unter Mithilfe seines ganzen Körpereinsatzes erzielte. In der Nachspielzeit, als Lünen alles nach vorne warf, traf Dennis Weßendorf aus gut 40 Metern  noch ins leere LSV-Tor zum 3:1.  

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 3:1 (0:1)

Sspvgg erkenschwick 2014pvgg.: Kunz – Sawatzki, Bröcker, Konarski, Wluener sveßendorf – Lehmann, Avci – Soltane, Lubkoll (46. Filipovic), Hildwein (46. Gllogjani) – Bamba (89. Tottmann) - Trainer: Allali

  • Lüner SV: Josch – Bozlar, Ziegelmeir, Reis, Göke – Akyüz – Kurgan (83. Osmani), Drees, Acar, Hegngi (65. Kodra) – Pfennigstorf - Trainer: Plechaty
  • Tore: 0:1 Fabian Pfennigstorf (44.), 1:1 Ridvan Avci (62.), 2:1 Bernard Gllogjani (82.), 3:1 Dennis Weßendorf (90. + 4)  
  • Schiedsrichter: Stefan Tendyck (Kirchhellen)  
  • Zuschauer: 103   
 
 30. Spieltag Wesfalenliga: Sonntag, 27. Mai 2018, 15 Uhr (Kampfbahn Schwansbell) 

Nach Blitz und Donner aus der Spur

Für neutrale Zuschauer war dieses 5:4 sicher ein sehenswertes Stück Sommerfußball. Für den Lüner SV garantiert ein launiger Saisonabschluss. Nur der Spaß der Gäste, der hielt sich in Grenzen: Nach einem turbulenten Kick stand für die Spvgg. Erkenschwick die vierte Niederlage in Serie. So viele Tore, wie wir zuletzt bekommen haben, kannst du gar nicht schießen“, moserte Trainer René Lewejohann.

Auch die Erkenschwicker Fans dürften etwas geknickt ihre Fahnen und Banner eingerollt haben. Der schwarz-rote Anhang war wie angekündigt „mit voller Kapelle“ nach Lünen gereist und machte die Partie am Schloss Schwansbell zum Heimspiel.

 Und zumindest eine Halbzeit lang sah es so aus, als sollte sich das auszahlen – auch wenn Trainer Lewejohann einige Stammkräfte zunächst auf die Bank setzte. Von zwei Mannschaften, die munter drauflos spielten, aber lausig verteidigten, war die Erkenschwicker in Hälfte eins die etwas cleverere.

 Während der Lüner SV seine Großchancen „verballerte“ oder am zunächst starken Torhüter Marvin Kröger scheiterte, schlugen die Gäste vor der Pause zweimal zu. Erst spitzelte Ibrahim Erdem den Ball zum 0:1 ins Tor (36.). Den Ausgleich von Adem Cabuk (43.) konterte Sebastian Kniza umgehend – mit einem präzisen Flachschuss ins Eck zum 1:2 (45.).

Als Schiedsrichter Gregor Werkle nach der Halbzeit wieder anpfiff, war bald schon wieder Pause. Ein kräftiges Gewitter über Lünen ließ dem Herner Unparteiischen keine Wahl – er beorderte beide Mannschaften auf die Tribüne, wo sie fast eine halbe Stunde ausharren mussten.

 Eine Unterbrechung, die den Gästen offenbar nicht besonders gut bekam: Als es wieder los ging, stolperten die Schwarz-Roten in der Defensive von einer Verlegenheit in die nächste. Erst ließ Torhüter Kröger den nassen Ball aus den Händen rutschen – Acar staubte ab (50.).

 Dann legte die Erkenschwicker Abwehr LSV-Torjäger Fabian Pfennigstorf das 3:2 selbst auf (54.). Beim 4:2 dribbelte Ersin Kusakci in Robben-Manier vom rechten Flügel in die Mitte. Nur nicht so flott. Es war aber trotzdem kein Erkenschwicker zur Stelle, der ihn am Abschluss hinderte (64.).

 Immerhin: Die Spvgg. steckte nicht auf, es ging weiter hin und her. Der emsige Lorenz Niedrig zog vom Flügel in den „16er“ und wurde gefoult, Ridvan Avci trat den fälligen Elfmeter ins Tor – 4:3 (79.). Die Gäste drückten nun – und wurden ausgekontert: Cabuk traf mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel: 5:3 (86.).

 Entschieden war nichts. Denn nur zwei Minuten später trat Lorenz Niedrig an und verkürzte auf 5:4 (88.). In der Nachspielzeit hatte der Angreifer sogar das 5:5 auf dem Fuß: Niedrig war frei durch. Doch statt den Ball ins Netz zu hämmern, versuchte er einen Schlenzer ins Eck – und schoss knapp vorbei.

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 5:4 (1:2)

luener svLüner SV: Acar - Aspvgg erkenschwick 2014kyüz (46. Büyükdere), Denizci, Malcherek, Cabuk, Kusakci (68. Göke), Drees, Ziegelmeir, Bozlar, Acar, Pfennigstorf (64. Speker) - Trainer: Mario Plechaty

  • Spvgg.: Kröger - Ilias (7. Weßendorf), Tottmann, Konarski - Kniza, Güven, Erdem, Hildwein, Soltane (64. Gllogjani), Moughli (58. Avci) - Niedrig - Trainer: Rene Lewejohann
  • Tore: 0:1 Ibrahim Erdem (38.), 1:1 Adem Cabuk (43.), 1:2 Bastian Kniza (45.), 2:2 Yasin Acar (50.), 3:2 Fabian Pfennigstorf (54.), 4:2 Ersin Kusakci (72.), 4:3 Ridvan Avci (79.), 5:3 Adem Cabuk (86.), 5:4 Lorenz Niedrig (88.)
  • Schiedsrichter: Gregor Werkle (Herne)
  • Zuschauer: 100
  • Bes. Vorkonmmnis: Spiel nach 49 Spielminuten für 35 Minuten unterbrochen wegen Unwetter
 
7. Spieltag Westfalenliga: Sonntag, 23. September 2018, 15 Uhr (Kampfbahn Schwansbell)

Spvgg. verliert ein 0:0-Spiel

ISoltane skandar4n Lünen lief alles auf eine Nullnummer hinaus. Dann ließ die Spvgg. Erkenschwick kurz vor Schluss in Überzahl einen Konter zu – und kassierte so den entscheidenden Treffer.

Es lief die 85. Minute, die Begegnung hatte einen Prickel-Faktor von höchstens drei auf der nach unten offenen Spannungsskala erreicht. Die Gäste waren seit zwölf Minuten mit einem Spieler mehr auf dem Feld, nachdem Lünens Ersin Kusakci wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen hatte (73.). Ein Sturmlauf war es nicht gerade, den die Rothemden nun veranstalteten.

Lünen fing den Ball auf der linken Abwehrseite ab und startete einen der wenigen Konter. Dass der zum Erfolg führte, lag zum einen an der Cleverness von Talha Temur, der den Ball im Erkenschwicker Strafraum an zwei Abwehrspielern vorbei lupfte.

 Und an einer ziemlich fahrlässigen Aktion: David Sawatzki ließ den Lüner Offensivmann auflaufen, Schiedsrichter Pascal Emrich – zuvor ein eher kleinlicher Spielleiter – zögerte nicht und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Marcel Ramsey verwandelte den Strafstoß sicher.

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 1:0 (0:0)

luener svspvgg erkenschwick 2014Lünen: Fischer - Malcherek, Denizci, Göke, Sekulic, Temur (87. Reis), Kusakci, Ramsey, Drees, Bozlar, Uzun (46. Basic / 75. Ibeme) - Trainer: Mario Plechaty

  • Spvgg.: Gabisch - Sawatzki, Mandla, Tottmann, Weßendorf - Große-Puppendahl, Gökdemir - Soltane (70. Drepper), Lehmann, Gllogjani (81. Binias). Conde (58. Inal)  - Trainer: Rene Lewejohann
  • Tor: 1:0 Marcel Ramsey (87. Foulelfmeter)
  • Schiedsrichter: Pascal Emrich (Siegen)
  • Zuschauer: 180
  • Gelb-Rote Karte: Kusakci (72. Lünen) nach wiederholtem Foulspiel
 

 Westfalenliga II 24. Spieltag: Sonntag, 24. März 2019, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

3:0 - Erkenschwicks Matchplan geht auf

gllogjani bernad 9 Wenn ein Trainer sagt: „Der Matchplan ist voll aufgegangen“, dann ist er mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. Das war Erkenschwicks Coach Ahmet Inal nach dem 3:0 über den Lüner SV sichtlich.

 Erkenschwicks Keeper Philipp Kunz hätte sein Trikot ungewaschen in den Schrank zurücklegen oder gar den Dienst quittieren und die Frühlingssonne genießen können: Nicht einmal hatte der Schlussmann ernsthaft eingreifen müssen.

 Trotz klarster Chancen – David Sawatzki kam zweimal (11. und 24.), Philipp Mandla einmal (17.) aus nächster Nähe zum Abschluss, scheiterten aber an LSV-Keeper Florian Fischer, dazu touchierte Gllogjanis Distanzschuss die Latte des Lüner Tores (36.) – musste sich der eigene Anhang bis zur 52. Minute gedulden.

 Und wieder war es Timo Conde, der traf. Der Angreifer ist in der Rückserie merklich aufgeblüht und belohnte sich mit dem Abstaubertor zum 1:0 selbst. Denn zwei Minuten zuvor war der 19 Jahre junge Dattelner alleine aufs Lüner Tor zugestürmt, ehe er von hinten abgegrätscht wurde. Die logische Konsequenz aus der Aktion: Lünens Innenverteidiger Adjany Ideme sah wegen Notbremse die Rote Karte (50.).

 Den Freistoß von Gllogjani aus knapp 18 Metern Torentfernung konnte Keeper Fischer nur abklatschen. Und dann stand eben Conde da, wo ein Stürmer in solch einer Situation stehen muss: Am Rande des „Fünfers“, von wo aus die Erkenschwicker Spitze den Ball mit Wucht in die Maschen hämmerte.

 Letztlich hätte Schiri Lasse Lütke-Kappenberg die Partie jetzt vorzeitig abpfeifen können, denn in Unterzahl fiel Lünen bis auf ein paar sporadische Entlastungsangriffe nicht viel ein. Weil eben auch die Hausherren nicht lockerließen, weiter pressten und aufs nächste Tor spielten. In der 71. Minute erzielte Bernhard Gllogjani auf Vorarbeit von Conde das 2:0, dann ließ Skandar Soltane in der 77. Minute einen fulminanten Schuss ins lange Eck zum 3:0 folgen – und einen Jubel-Salto dazu, der Miroslav Klose zu größter Ehre gereicht hätte.

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 3:0 (0:0)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Kunz - Ilias, Mandla (59. Binias), Konarski, Weßendorf (74. Tottmann) - Große-Puluener svppendahl,  Gökdemir (80. Heine) - Sawatzki, Soltane, Gllogjani - Conde - Trainer: Ahmet Inal

Lüner SV: Fischer - Denizci (46. Lahr), Siljeg (73. Basic), Memic, Temur, Drees, Rustige (73. Reis), Pfennigstorf, Acar, Ibeme logo rot, Ramsey - Trainer: Mario Plechaty

  • Tore: 1:0 Timo Conde (51.), 2:0 Bernad Gllogjani (70.), 3:0 Skandar Soltane (77.)
  • Schiedsrichter: Lasse Lütke-Kappenberg (Amelsbüren)
  • Zuschauer: 145
  • Rote Karte: Adjany Ibeme (50. Min. / Lünen) wegen Notbremse.
 
 SPIEL 19: Sonntag, 20. Oktober 2019, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

2:1 gegen Lünen: Spvgg. Erkenschwick feiert ersten Heimsieg

berke umut05Sonntag, 20. Oktober, 16:48 Uhr – das große Werk ist vollbracht. Die Spvgg. Erkenschwick schafft in der Westfalenliga 2 mit dem 2:1 gegen den Lüner SV endlich den ersten Heimerfolg der Saison.

Die Gastgeber starteten aufmerksam und bissig im Zweikampf, der Ball lief flott und präzise durch die Erkenschwicker Reihen. So wie beim frühen 1:0: Samir Bouachria trat auf der linken Seite an, zog den Ball vors Tor – Skander Soltane vollendete am zweiten Pfosten schnörkellos (9.).

Die Hoffnung, dass es auf diese Tour einfach weitergehen würde, sie erledigte sich aber schnell. Bis zur Pause ließen die Erkenschwicker zwar keine Torchance für den Lüner SV zu.

Im zweiten Durchgang aber wurde das anders. Beim Fallrückzieher von Marcel Ramsey (61.) oder dem Linksschuss von LSV-Kapitän Matthias Drees (66.) musste sich Torhüter Philipp Amft schon mächtig strecken.

Auf der anderen Seite hatte Lukas Puppendahl Pech mit einem Kopfball an die Latte (49.), Timur Umar verpasste nach einem Freistoß-Knaller von Hakan Gökdemir im Nachschuss das mögliche 2:0 (56.). Das erzielte in der 79. endlich Umut Berke: Timo Conde verlängerte den Ball per Kopf, Neuzugang Berke startete im richtigen Moment, rannte allein aufs Tor zu und ließ LSV-Torhüter Dreesen keine Chance.

Eine gemütliche Schlussphase wurde es trotzdem nicht: Nur drei Minuten später entschied der Bochumer Schiedsrichter Björn Backhaus nach einem Zweikampf des eingewechselten Steffen Heine gegen Lünens Johannes Zottl auf Strafstoß für die Gäste. Zum Ärger der Schwarz-Roten. Heine verletzte sich dabei so schwer, dass er nach zweiminütiger Behandlung den Platz verlassen musste.

Zottl trat den Ball vom Elfmeterpunkt zum 2:1 ins Tor (83.). Das Signal zu einer umkämpften Schlussphase, in der die Spielvereinigung den knappen Vorsprung mit Einsatz, Geschick und etwas Glück verteidigte.

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 2:1 (1:0)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Amft - Große-Puppendahl, Bouachria (83. Mustapha), luener svOvelhey, Weßendorf, Pilica, Gökdemir, Soltane, Berke, Stöhr (77. Heine, 85. Sarikiz), Umar (70. Conde) - Trainer: David Sawatzki

Lüner SV: Dreesen - Rudolf, Lahr, Ernst, Reis, Mikuljanac (88. Halim), Memic, Drees, Bozlar (46. Nanfack), Zottl, Ramsey - Trainer: Christian Hampel

  • Tore: 1:0 Skandar Soltane (9.), 2:0 Umut Berke (79.), 2:1 Johannes Zottl (82. Foulelfmeter)
  • Schiedsrichter: Björn Backhaus (Wiemelhausen)
  • Zuschauer: 72 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
 Sonstige Begegnungen im Detail

 Testspiel in der Saison 1960/1961:

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 3:2


Testspiel in der Saison 1965/1966:

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 1:3


Finale Westfalenmeisterschaft: 14. Mai 1967 (in Castrop-Rauxel) 

SpVgg. Erkenschwick - Lüner SV  0:0 n.V., kein Meister

logo westfalenVor 7.500 Zuschauern trennte sich die SpVgg 1916 Erkenschwick vom Meister der Verbandsliga Gruppe 2, dem Lüner SV mit 0-0 Unentschieden. Der Titel des Westfalenmeisters wurde "geteilt". Auf ein Wiederholungsspiel wurde von beiden Seiten verzichtet.


Testspiel in der Saison 1975/1976 (Kampfbahn Schwansbell in Lünen):

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 1:6

 

Testspiel am 16. August 2003 (Turnier in Brambauer)

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 6:4 n.E. (2:2)

 
Testspiel am Dienstag, 11. Oktober 2005 (Kampfbahn "Schwansbell" in Lünen)

Nur die Ausbeute passt nicht zum Spielverlauf - "Das Ergebnis ist eigentlich ein absoluter Witz. Denn wenn bis zur 80. Minute nur jede 100-prozentige Chance genutzt worden wäre, hätte es 8:0 oder 9:0 für uns gestanden." So aber hieß es nach dem Testspiel der Spvgg. Erkenschwick beim Verbandsligisten Lüner SV am Schluss nur 3:2.

Lüner SV - Spvgg. Erkenschwick 2:3 (0:2)

Sluener svspvgg erkenschwick 2014pvgg.: Ritz - Magga, falkowski, Kasperidus, Althaus (Grallert), Damnitz, Knößl (Schajor), Bendig, Woidtke (Lenz), Yavuzaslan (Wood), Setzke (Fischer-Riepe)

Tore: 0:1 Damnitz (18.) 0:2 Bendig (39.), 0:3 Fischer-Riepe (72.), 1:3 Bördeling  (82. Foulelfmeter), 2:2 Richter (85.)

 

Testspiel: Sonntag, 10. August 2008 15:00 Uhr (Stimberg-Stadion)

Nach 0:1-Rückstand drehten Mirko Grieß (70.) und Dennis Warncke auf Zuspiel des jungen Stürmers mit dem Treffer zum 2:1 (80.) das Spiel, was für zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen auf der Bank sorgte. „Wichtig war für meine Jungs zu sehen, dass sie mithalten können“, blieb Trainer Jürgen Klahs gelassen.

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 2:1 (0:0) 

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Vössing (46. luener svLoitsch) - Falkowski, Kubitza (46. Böninghausen), Mireinski, Wels (46. Brüggenkamp; 59. Schurig), Mulai (46. Grieß), Ostdorf, Rusic (64. Ljustina), Hernandez-Winter, Bockhoff (46. Warncke), Grad.

  • Tore: 0:1 Ekic (63.), 1:1 Grieß (70.), 2:1 Warncke (80.)
  • Schiedsrichter: Gettke (TSV Marl-Hüls)  
  • Zuschauer: 150 
 

Sonntag, 7. Februar 2016, 14:30 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)

Die Spielvereinigung Erkenschwick hat ihr letztes Testspiel vor dem Rückrundenauftakt gewonnen. Gegen den Lüner SV setzte sich der Oberligist am Sonntag mit 2:1 durch.

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 2:1 (2:1)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Marcel Müller - Basiluener svle (46. Opiola), Forsmann, Nils Eisen, Sawatzki, Grummel. Feldkamp, Sammerl, Nebi, Mirko Eisen, Oerterer - Trainer: Niemöller

  • Tore: 0:1 Ribero (37.), 1:1 Oerterer (43.), 2:1 Mirko Eisen (45.)
  • SR: Armin Sieber
 

 Sonntag, 22. Januar 2017, 12:30 Uhr (Kunstrasenplatz Stimberg-Stadion)

Spvgg. bleibt in Erfolgsspur: 3:2 gegen Lünen

Die Spvgg. Erkenschwick bleibt in der Wintervorbereitung in der Erfolgsspur. Der Oberligist gewann am Sonntag auch sein viertes Testspiel in Folge, musste dabei allerdings beim 3:2 (2:1) über den Lüner SV die ersten beiden Gegentreffer in einem Test in 2017 hinnehmen. Erkenschwicks Trainer Zouhair Allali war zwar im Grundsatz zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: „Das war eine ordentliche Leistung heute“,

Spvgg. Erkenschwick - Lüner SV 3:2 (2:1)

spvgg erkenschwick 2014luener svSpvgg.: Oberwahrenbrock (46. Kröger) - Boatey (46. Benkovic), Demir, Konarski, Weßendorf (46. Viran) - Bröcker, Kampmann, sawatzki, Lubkoll (71. Stellmach) - Solak (71. El-Sabeh), Mrowiec - Trainer: Allali

  • Tore: 0:1 Ribeiro (15.). 1:1 Mrowiec (33.), 2:1 Solak (39.). 2:2 Rosenkranz (60. Handelfmeter), 3:2 Mrowiec (66.)
  • SR: Marcel Brinkpeter
 
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