horn
Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

1

0

0

1

0:1

 Auswärts

1

1

0

0

5:2

 Gesamt

2

1

0

1

5:3

 
Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Spiele in der Übersicht
 
Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
 13.09.2008 Westfalenliga 1 ESV - Horn 0:1 (0:1) 200
 21.05.2009 Westfalenliga 1 Horn - ESV 2:5 (1:1) 250
 
Spiele im Detail

5. Spieltag: Samstag, 13. September 2008 17:30 Uhr  

Spvgg. Erkenschwick - RW Horn 0:1 (0:1)

hornspvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Laugallies - Demtröder, Schurig, Brüggenkamp, Warncke, Bockhoff (65. Hernandez-Winter), Bönighausen, Falkowski, Ljustina, Grieß, Petrovic (63. Ruzic)

  • RW Horn: Nowotny; Köthemann, Jochen Menne, Thomas Menne, Bertelsmeier, Polder, Reckordt (46. Wienhues), Bömer-Schulte, Eickel, Galeano (68. Kuitkowski), Bürger
  • Schiedsrichter: Börner (Iserlohn)

Leerer Akku, leere Ränge

Laugallies pariert Elfmeter, aber Erkenschwick verliert trotzdem.

Fatales Ende einer vielleicht doch etwas zu gastfreundlichen Spielvorverlegung: Die Ränge im Stimberg-Stadion blieben beim 0:1 von Fußball-Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick gegen RW Horn mit 200 Zuschauern recht leer.

Und am Ende hatte nur der Überraschungs-Zweite Horn Grund zu feiern: Nämlich den glücklichen Sieg - und anschließend ein Schützenfest daheim. Eben wegen dieses Festes hatte die sportliche Leitung der Erkenschwicker der Vorverlegung zugestimmt.

Und vielleicht fehlte den Schwarz-Roten nach dem Pokalspiel vom Mittwoch genau dieser eine Tag als zusätzliche Regeneration: „In der ersten Halbzeit waren wir mit dem Kopf nicht so da wie in der zweiten Halbzeit”, stellte Trainer Jürgen Klahs fest.

In Durchgang eins fehlte oft die nötige Bewegung im Spiel ohne Ball. Und so reichte Horn ein genialer Spielzug nach 17 Minuten, den Hendrik Eickel mit dem goldenen Tor abschloss, für den Sieg.

Danach beschränkte sich der Gast auf Konter und die Verwaltung der Führung. Was ihm die Erkenschwicker auch erleichterten, denn zwingende Chancen blieben Mangelware. Mit Ausnahme der Großchance von Dario Ruzic (70.), der nach einem langen Pass von Igor Ljustina knapp verzog, des Freistoßes des erneut überzeugenden Innenverteidigers Marvin Schurig, der aus fast 40 Metern das Ziel knapp verfehlte (78.) und des Lattenkrachers von Mirko Grieß (79.). „Wenn man unten steht, fehlt auch das nötige Glück", haderte Klahs. Doch auch Schlussmann Jürgen Laugallies musste noch zweimal glänzen: In der 79. Minute entschärfte er Marc Polders Schuss aus kurzer Distanz und beim fragwürdigen Handelfmeter (87.) blieb er Sieger gegen Sven Kuitkowski.


Nachholspiel 21. Spieltag: Donnerstag, 21. Mai 2009 15:00 Uhr

RW Horn - Spvgg. Erkenschwick 2:5 (1:1)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Laugallies; Ostdorf (70. Hübner), Schmidt, Ljustina, Schornhurig, Ernst, Bönighausen, Siwek, Warncke, Bockhoff (40. Glembotzki), Grieß (75. Petrovic)

  • Schiedsrichter: Vasili Nedic (Iserlohn)
  • Zuschauer: 250
  • Rote Karte: Christoph Köthemann (59. wegen groben Fouklspiels);
  • Gelb-rote Karte: Franz Börner-Schulte (65. wegen fortdauernden Meckerns nach vorheriger Verwarnung)
  • Tore: 1:0 Marc Polder (31.), 1:1 Dennis Warncke (36.), 1:2 Timo Ostdorf (47.), 1:3 Timo Ostdorf (62., Foulelfmeter), 2:3 Sven Kuitkowski (83.), 2:4 Alexander Glembotzki (89.), 2:5 Alexander Glembotzki (90.)

Die Abstiegsränge wieder verlassen hat Fußball-Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick nach dem 5:2 (1:1) im Nachholspiel beim Tabellenfünften RW Horn. Drei Spieltage vor dem Saisonende kletterte er von Platz 15 aus 13 und liegt nun zwei Zähler vor einem Abstiegsplatz.

Begünstigt wurde die gute Vorstellung der Mannschaft von Jürgen Wielert im Trotzbachstadion durch zwei Platzverweise  für den Gastgeber. Der verlor in der 59. Minute beim Stand von 1:2 erst Christopher Köthemann, der Rot sah, und sechs Minuten später wegen Meckerns mit einer Ampelkarte auch noch Friedrich Bömer-Schulte. Danach hätte es ein Leichtes für die Gäste sein können, ihre Überlegenheit auszuspielen. Das aber taten sie erst in der Schlussphase, machten die Partie zwischendurch sogar selbst noch einmal kurzzeitig spannend.

Nachdem Dennis Warnke (36.) Horns Führung durch Marc Polder (22.) egalisiert und Timo Ostdorf unmittelbar nachem Wechsel aus 25 Metern das 2:1 für Erkenschwick erzielte hatte, sorgte Ostdorf per Foulfmeter (62.) mit dem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung. Durch eine Unachtsamkeit in der Erkenschwicker Hintermannschaft gelang Horn durch Sven Kuitkowski zwar noch der - umstrittene - Anschluss zum 2:3 (83.). Aber die Spielvereinigung ließ in der Schlussphase keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf einfahren will. Nachwuchsspieler Alexander Glembotzki besiegelte  mit einem Doppelschlag (89./90.) den zehnten Saisonsieg.

Erkenschwicks Mannschaftssenior Jürgen Laugallies (35), der einmal mehr mit glänzenden Paraden vor allem in den ersten 30 Minuten überzeugte, vermittelte die Partie ein völlig neues Erlebnis. Denn der Keeper der Stimberg-Elf, der Sonntag für Sonntag einer der ältesten Akteure auf den Plätzen in der Westfalenliga ist, musste sich fast wie ein "Teenie" vorkommen angesichts des stolzen Alters seines Gegenübers Andreas Schade (46). Allerdings: Am Alter des Horner Schlussmannes lag es nicht, dass die Schwarz-Rotenam Donnerstag unterm Strich auch in dieser Höhe doch noch ebenso überzeugend wie verdient gewannen.

 
 ESV-Torschützen gegen RW Horn

Insgesamt drei Spieler erzielten die 5 Treffer gegen Horn:

  • Tglembotzki alexander5imo Ostdorf, Alexander Glembotzki (je 2),
  • Dennis Warncke (1)
 
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