westfalenliga 2Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Wickede

(Last game: Sonntag, 7. April 2019, 15 Uhr Jule-Ludorf-Sportanlage)

Bisherige Bilanz dieser Paarung
Heimsiege Remis Auswärtssiege
1 0 2

Auffällig: Seit vier Begegnungen gegen Wickede sieglos. Im Hinspiel gab es das erste Remis überhaupt gegeneinander!  .

 

 westfalia_wickede
Mehr zu den Gegner
Gesamtbilanz
 

BILANZ

 Spiele  

  Siege  

 Remis  

Niederl.

  Tore   

 Heim

3

1

0

2

7:7

 Auswärts

3

1

1

1

7:4

 Gesamt

6

2

1

3

14:11

Enthalten sind alle Meisterschaftsspiele nach Wiederaufnahme des Spielbetrieb im Jahr 1946  
 
Alle Spiele in der Übersicht
 
Nr. Datum Liga Begegnung Ergebnis Zuschauer
01 30.10.2011 Westfalenliga 2 ESV - Wickede 4:2 (2:2) 500
02 06.05.2012 Westfalenliga 2 Wickede - ESV 2:6 (0:4) 600
03 29.10.2017 Westfalenliga 2 ESV - Wickede 1:2 (0:1) 139
04 06.05.2018 Westfalenliga 2 Wickede - ESV 2:1 (0:0) 220
05 07.10.2018 Westfalenliga 2 Wickede - ESV 0:0 130
06 07.04.2019 Westfalenliga 2 ESV - Wickede 2:3 (2:0) 149
 
Alle Spiele im Detail

SPIEL 1: Sonntag, 30. Oktober 2011, 15 Uhr (Stimberg-Stadion)

Der Wahnsinn geht weiter

feiernde mannschaftAm Ende musste die Brechstange her. 87 Minuten waren gespielt, die Spvgg. Erkenschwick agierte in der Partie gegen Westfalia Wickede wie Handball-Rekordmeister THW Kiel.

Der Ball lief nach links, von links nach rechts, dann wieder zurück. Obwohl in zweifacher Überzahl, fanden die Schwarz-Roten die Lücke nicht. Nur einer: Stefan Oerterer. "Ö" legte sich den Ball zurecht, zog aus 17 Metern ab und im weiten Rund des Stimberg-Stadions entlud sich kollektiver Jubel – 3:2.

Knapp 450 Zuschauer rissen die Arme in die Luft: Ein ganz schweres Stück Arbeit war zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Dass das Spiel gegen den tapferen Aufsteiger am Ende 4:2 ausging, weil Oerterer in der Nachspielzeit noch einmal traf, war Makulatur. Sieben Siege in Serie lautet nun die jüngste "Schwicker" Bilanz. Eine stolze.

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Wickede 4:2 (2:2)

Spspvgg erkenschwick 2014vgg.: Müller - Basile (westfalia wickede71. Glembotzki), Kokot, Kilian, Setzke (89. Piechottka), Westerhoff, Ostdorf, Eisen, Oerterer, Sawatzki, Menne (84. Rosenkranz) - Trainer: Magnus Niemöller.

  • Wickede: Limberg -  Kreilkamp logo rot, Bunk, Didion, Fröse (66. Huneke), Seelig, Schymanietz logo gelb rot, Toetz, Städter, Schrade (56. Wittchen), Zwahr (72. Richter)
  • Tore: 0:1 Roman Schymanietz (8.), 0:2 Roman Schymanietz (14.), 1:2 Nils Eisen (19.), 2:2 Sebastian Westerhoff (42.), 3:2 Stefan Oerterer (86.), 4:2 Stefan Oerterer (90.+3)
  • Schiedsrichter: Bernd Westbeld (Harsewinkel)
  • Zuschauer: 350 (Stimberg-Stadion)
  • Besondere Vorkommnisse: Roman Schymanietz (Wickede) sieht wegen Unsportlichkeit Gelb-Rot (44.), Wickedes Trainer Marko Schrott wird des Innenraumes verwiesen (44.), Lukas Kreilkamp (Wickede) sieht wegen groben Foulspiels Rot (65.)
 

SPIEL 2: Sonntag, 6. Mai 2012, 15 Uhr (Pappelstadion)

Wahnsinn in Wickede

Als sich deniemoeller16r Jubel auf den Rängen und auf der Bank mit Schlusspfiff entlud, als der Aufstieg der Spvgg. Erkenschwick in die Oberliga Westfalen besiegelt war, da drohte ausgerechnet der Ur-Erkenschwicker im Team leer auszugehen.

 Der Sekt spritzte, das Bier floss – Timo Ostdorf aber drohte zu verdursten („Was ist das für ein Aufstieg? Wo bleibt das Bier?!“). „Ossi“ konnte gar nicht schnell genug in die Kabine kommen. Dorthin, wo die Spvgg. schon einiges an spritzigen Flüssigkeiten gebunkert hatte.

Gut 20 Minuten waren in Dortmund-Wickede noch zu spielen, als sich gar Trainer Magnus Niemöller den Luxus erlaubte, sich von der Bank zu entfernen. Niemöller ging breit grinsend in die Kabine, aus der der Übungsleiter die bereits fertigen Aufstiegs-Shirts holte. 6:0 lag sein Team zu diesem Zeitpunkt vorne und erfreute nicht nur die rund 200 mitgereisten eigenen Anhänger mit einem tollen offensiven Spiel.

Auch Westfalia Wickede erwies sich als glänzender Gastgeber und gratulierte herzlich zum Aufstieg, an den es eigentlich nie einen ernsthaften Zweifel gegeben hatte. Zumindest Trainer Magnus Niemöller hatte immer dran geglaubt, auch in jenen Phasen, in denen es nicht so gut lief. Gestern bekam „Nüssi“ als erster eine Sektdusche verpasst, noch ehe er ein „richtiges Bier“ orderte, was bei seinen Trainerkollegen Andreas Letzner und Klaus Maßmann für pures Entsetzen sorgte. „Der hat heute wohl noch was vor“, flachste Letzner.

Das Spiel selbst war eine klare Sache: Schon nach 13 Minuten standen die Zeichen auf Sieg, als Sebastian Westerhoff ein Rosenkranz-Zuspiel in die Maschen drückte. Als Stefan Oerterer weitere 13 Minuten später einen Foulelfmeter (Marcel Städter an Alexander Glembotzki) verwandelte, fiel der Tabellenfünfte aus Dortmund völlig auseinander.

Noch vor der Pause erhöhte die Spvgg. auf 0:4 – Oerterer traf nochmals, zudem unterlief Andreas Toetz ein Eigentor. Wickedes Coach Marco Schott reagierte, wechselte zur Halbzeit gleich dreimal aus. Besser wurde es nicht.

Keine sechs Minuten nach Wiederanpfiff hatte die Spvgg. durch Oerterer und Glembotzki auf 0:6 erhöht. Dabei beließ es der Gast. Die letzten 30 Minuten waren nur ein Schaulaufen und selbst die beiden Gegentreffer in der beginnenden Schlussphase nahm der Spvgg. niemand mehr krumm.

„Überragend, mehr kann man dazu gar nicht sagen“, meinte Sebastian Westerhoff – und stimmte in den Jubelchor mit ein.

Westfalia Wickede – Spvgg. Erkenschwick 2:6 (0:4)

westfalia wickedeWickede: Wylczoch spvgg erkenschwick 2014– Kohl, Didion, Städter – Bunk, Höse (46. Richter), Schymanietz (46. Fröse), Toetz (46.Seelig), Lipki, Zwahr – Moreira - Trainer: Schott.

Spvgg.: Götz – Basile, Kokot (63. Kokot), Eisen, Ostdorf – Kilian, Menne, Westerhoff, Rosenkranz (73. Weißfloh) – Oerterer, Glembotzki (56. Batman) - Trainer: Niemöller.

  • Tore: 0:1 Sebastian Westerhoff (13.), 0:2 Stefan Oerterer (25. Foulelfmeter), 0:3 Städter (41. Eigentor), 0:4, 0:5 Stefan Oerterer (45., 47.), 0:6 Alexander Glembotzki (50.), 1:6 Moreira (74. Foulelfmeter), 2:6 Fröse (78.).
  • SR: Dennis Melsa (Hattingen)
  • Zuschauer: 600 (Pappelstadion)
 

SPIEL 3: Sonntag, 29. Oktober 2017, 15 Uhr (Lule-Ludorf-Sportanlage-Kunstrasenplatz)

Erkenschwicks Heimfluch hält an - 1:2

Es wurde whildwein thomas 02ieder nichts mit dem sehnlich erwarteten Heimsieg: Die Spvgg. Erkenschwick unterlag am Sonntag Westfalia Wickede auf eigenem Platz mit 1:2. Es war die dritte Heimniederlage in der laufenden Saison für die Schwarz-Roten. Noch ist die Spvgg. Erkenschwick Tabellenvierter der Westfalenliga 2 – ein Zwischenzeugnis nach dem 12. Spieltag, das vor der Saison vermutlich alle im Verein gern quittiert hätten. Was an den Nerven zehrt, ist aber die lange Durststrecke auf eigenem Platz.

Das 1:2 gegen Westfalia Wickede schmerzte nicht weniger als die 1:6-Packung gegen YEG Hassel neulich. Sie tat nur an anderer Stelle weh. Vor zwei Wochen waren die Schwarz-Roten komplett von der Rolle und darum chancenlos. Jetzt stellten sie die bessere Mannschaft – und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

 Davor, dazwischen und danach vergaben die Gastgeber Chancen in Hülle und Fülle. Unvermögen, fehlende Cleverness und Pech bei zwei Aluminiumtreffern verdarben den Schwarz-Roten den Nachmittag. Und schlug der Ball doch mal ein, stand Mohamed Bamba jeweils knapp im Abseits (15. und 67.).

 Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Wickede 1:2 (0:1)

spvgg erkenschwick 2014Spvgg.: Kunz - Weßendorf, Konarswestfalia wickedeki, Tottmann (81. Ilias) - Lehmann, Avci, Ceric (59. Gilogiani), Soltane - Filipovic (68. Hildwein), Bamba - Trainer: Allali

  • Tore: 0:1 Erdogan (37.), 0:2 Großkreutz (61.), 1:2 Thomas Hildwein (89.)
  • Schiedsrichter: Kleiböhmer (Hagen)
  • Zuschauer: 139 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
SPIEL 4:  Sonntag, 6. Mai 2018, 15 Uhr (Pappelstadion)

1:2 - Spvgg. verliert in der 97. Minute

Inilias eleftherios 2 Sicht- und Hörweite des Dortmunder Flughafens kassiert die Spvgg. Erkenschwick eine schmerzliche Niederlage: Dem Ausgleich der Gäste in der 95. Minute folgt in der 97. der Siegtreffer für Gastgeber Wickede, das bringt die "Schwicker" am Dortmunder Airport in Turbulenzen. Die Spvgg. verlor Platz zwei wieder an den DSC Wanne-Eickel und ist nun von der Rolle des Gejagten in die des Jägers gerutscht – und das unnötigerweise.

Denn was die Schwarz-Roten im Pappelstadion an Torchancen liegen ließen, das ging nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Zweimal trafen sie bei ruhenden Bällen ans Aluminium, erst drosch Philipp Mandla einen Freistoß ans Lattenkreuz (66.), dann Ibrahim Erdem einen an den Pfosten (75.). Einmal klärte Nils Lennard Dietz einen Schuss von Ridvan Avci vor der eigenen Torlinie (55.) – es war die größte Rettungstat des Wickeders, ehe er später nach Foul an Jan Binias die Ampelkarte sah und sein Team in Unterzahl geriet.

Von Wickede war bis auf einen Konter, den Dennis Konarski im letzten Moment im Fünfmeterraum klärte (57.), nichts mehr zu sehen. Bis zur 86. Minute: Benedict Zwahr zirkelte einen Freistoß an Freund und Feind vorbei zum 1:0 ins Tor.

 Es war der Start in eine irre Schlussphase, die Schiedsrichter Max Conrad wegen der Trinkpause großzügig verlängerte. Zunächst zum Erkenschwicker Glück: Als Wickedes Bank längst lautstark den Abpfiff einforderte, stocherte Dennis Weßendorf einen Ball im Fünfmeterraum zum umjubelten 1:1 ins Netz (90. + 5).

 Der Abpfiff indes ließ noch auf sich warten – und die 120 weiteren Sekunden der Nachspielzeit nutzte Wickede, um noch einmal zuzuschlagen. Nach einem Ballverlust in Höhe der Mittellinie flog der Ball in den Erkenschwicker Strafraum, wo Stefan Fels im Stile eines Mittelstürmers gnadenlos vollendet (90. + 7).

BV Westfalia Wickede – Spvgg, Erkenschwick 2:1 (0:0)

westfalia wickedeWickede: Lüder - Fspvgg erkenschwick 2014els, Herwig, Konya, Dietz logo gelb rot, Heinings (46. Lmcademali), Corke, Dieckmann (73. Camara), Cakir, Toetz (84. Akinci),  Zwahr - Trainer: Alexander Gocke, Thomas Gerner

  • Spvgg.: Kunz - Konarski, Tottmann, Sawatzki, Weßendorf - Lehmann, Binias - Hildwein, Ilias (46. Philipp Mandla), Avci - Gllogjani (46. Hegel, 70. Erdem) - Trainer: Rene Lewejohann
  • Tore: 1:0 Christopher Herwig (86.), 1:1 Dennis Weßendorf (90.+5), 2:1 Benedict Zwahr (90.+7)
  • Schiedsrichter: Max Conrad (Overberge)
  • Zuschauer: 220 (Pappelstadion)
  • Gelb-Rote Karte: 74. Dietz (Wickede) wegen wiederholten Foulspiels
 

SPIEL 5: Sonntag, 7. Oktober 2018, 15 Uhr (Pappelstadion)

Rassiger Kick endet kurios torlos

kunz philipp2Ein verschossener Elfmeter, ein Abseitstor, eine Rote Karte, zwei Pfostentreffer – es war einiges los im Pappelstadion. Dass die rassige Partie Wickede - Erkenschwick 0:0 endete, ist daher kaum zu glauben.

„Keiner hätte sich beschweren können, wenn das Spiel mit 7:4 für uns ausgegangen wäre“, meinte René Lewejohann. Der frühere Stürmer sah den entscheidenden Anteil an der Nullnummer dabei nicht an den Torhütern: „Unsere Chancenverwertung war nicht nur mangelhaft, sie war ungenügend.“

 Etwa in der 57. Minute: Marcel Großkreutz stoppte Skandar Soltane im eigenen Strafraum nur mit unfairen Mitteln, der Elfmeterpfiff war die logische Folge: Halbherzig schoss Bernhard Gllogjani Keeper Wegner das Spielgerät in die Arme. Bis zur 67. Minute musste nun Erkenschwicks Keeper dreimal in Folge retten. Dass sich Nils Dietz nach einem Schulterstoß gegen Soltane die Rote Karte eingehandelt hatte (62.), merkte man den Gastgebern nicht an. Sie spielten mit.

 Die Großchancen hatten in den letzten 20 Minuten wieder die Gäste. In der 73. Minute hatte der Ball endlich im Netz gezappelt, Ahmet Inal hatte getroffen – aus dem Abseits heraus.

Westfalia Wickede - Spvgg. Erkenschwick 0:0

spvgg erkenschwick 2014westfalia wickede

Wickede: Wegner – Lüder, Konya, Großkreutz, Fels – Zwahr, Icen (46.Tielker), Cakir, Toetz – Dieckmann (80. Odichukwumma Igweani), Heinings (46. Dietz logo rot) - Trainer: Alexander Gocke

Spvgg.: Kunz - Sawatzki, Große-Puppendahl, Mandla, Weßendorf - Gökdemir (46. Tottmann), Lehmann, Soltane (73. Binias), Drepper (78. Dos Santos), Gllogjani - Inal - Trainer: Rene Lewejohann  

  • Tore: Fehlanzeige
  • Schiedsrichter: Jan Lohmann (Borghorst)
  • Zuschauer: 130 (Pappelstadion)
  • Rote Karte: für Wickedes Nils Lennard Dietz wegen Tätlichkeit (62.)
  • Bes. Vorkommnis: Wickedes Keeper Dennis Wegner hält Foulelfmeter von Bernad Gllogjani in der 60. Minute
 

 SPIEL 6: Sonntag, 7. April 2019, 15 Uhr (Jule-Ludorf-Sportanlage)

Spvgg. gibt 2:0-Führung aus Händen

gllogjani bernad 10Ohne Not hat die Spvgg. Erkenschwick einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben und das Heimspiel gegen Westfalia Wickede am Ende nicht unverdient mit 2:3 verloren.

Die Gäste freuten sich diebisch über den Erfolg – schließlich hätte nach knapp 40 Minuten kaum jemand mit einer solchen Wende gerechnet. Gegen sehr defensiv formierte Dortmunder waren die Hausherren bis dahin deutlich überlegen.

 Und sie profitierten zwei Mal von Unachtsamkeiten in der Westfalia-Defensive. Beim ersten Mal gelangte ein abgefälschtes Zuspiel von David Sawatzki bei Bernard Gllogjani. Der zentrale Angreifer setzte sich im Laufduell gegen Justice Agyeman und Anil Konya durch, überwand aus elf Metern Torhüter Dennis Wegner (24.).

 Keine 60 Sekunden später kam der Stürmer wieder durch, scheiterte diesmal aber am Keeper. Von Wickede kam wenig bis nichts. Ohne zu glänzen, hielten die Gastgeber das Geschehen unter Kontrolle und profitierten vom zweiten Schnitzer der Schwarz-Weißen.

 Bei einer harmlosen Hereingabe unterlief Kapitän Konya ein Handspiel. „Klarer Elfmeter“, urteilte sein Trainer Alexander Gocke. Hakan Gökdemir ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte auf 2:0 (37.).

 Dass Timo Conde kurz zuvor verletzt hatte ausgetauscht werden müssen, rückte angesichts des zweiten Treffers in den Hintergrund. Doch schon kurz vor dem Seitenwechsel deutete sich an, dass die vermeintlich sichere Führung das falsche Signal darstellte. Robin Dieckmann hatte den Anschlusstreffer gegen die allzu sorglose Abwehr auf dem Fuß, verpasste aber.

 Wickede hatte im zweiten Durchgang mehr Anteile, ohne richtig gefährlich zu werden. Die Gäste machten wenig später ernst. Andreas Lüder hatte auf der rechten Seite zu viel Raum und wurde von Danny Tottmann nicht entscheidend gestört. Er spielte zurück auf Dieckmann, der Keeper Florian Gabisch keine Abwehrchance ließ (71.).

 Nach dem 2:1 wollten die Gäste nachsetzen. Die Spvgg. bekam jetzt noch mehr Raum, aber aussichtsreiche Kontersituationen wurden nicht konsequent umgesetzt. Schlimmer: Wieder kamen die Gäste über rechts gefährlich nach vorne. Die Erkenschwicker Abwehr spekulierte auf Abseits, doch der eingewechselte Mehmet Erdogan wurde nicht zurückgewinkt und vollendete zum 2:2 (77.).

 Fünf Minuten später legte Wickede gegen konsternierte Hausherren nach.  Diesmal kam die Vorlage vom linken Flügel. Dieckmann kam frei zum Abschluss. Torhüter Gabisch reagierte prächtig, war aber gegen den Nachschuss von Erdogan machtlos.

Quelle: Stimberg-Zeitung

Spvgg. Erkenschwick  - BV Westfalia Wickede 2:3 (2:0)

spvgg erkenschwick 2014westfalia wickedeSpvgg.: Gabisch - Tottmann, Heine, Konarski, Weßendorf - Gökdemir, Sawatzki, Lehmann (Drepper 78.), Sawatzki, Große-Puppendahl, Gllogjani - Conde (35. Soltane) - Trainer: Ahmet Inal  

  • Wickede: Wegner - Lüder, Tielker, Konya, Fels, Homann, Jcen (65. Lewandowski), Justice Agyeman (46. Erdogan), Dieckmann, Cakir (88. Jäkel), Toetz - Trainer: Alexander Gocke
  • Tore: 1:0 Bernad Gllogjani (25.); 2:0 Hakan Gökdemir (37. Handelfmeter); 2:1 Robin Dieckmann (71.); 2:2 Mehmet Erdiogan (77.), 2:3 Mehmet Erdogan (82.)
  • Schiedsrichter: Florian Schreiber (Siegen)
  • Zuschauer: 149 (Jule-Ludorf-Sportanlage)
 
 
ESV-Torschützen gegen Westfalia Wickede

Insgesamt acht Spieler erzielten die 14 Treffer gegen Wickede:

  • oerterer65 Tore: Stefan Oerterer (siehe Bild),
  • 2 Tore: Sebastian Westerhoff,
  • 1 Tor: Nils Eisen, Alexander Glembotzki, Thomas Hildwein, Dennis Weßendorf, Bernard Gllogjani, Hakan Gökdemir.

Dazu kommt ein Eigentor von Westfalia Wickede.

 
 
 
 

Quellenverzeichnis:

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