gellner matthias 2Auf dem Kunstrasen stehen die neuen Flutlichtmasten. Jetzt hofft auch die A-Jugend der Spvgg. Erkenschwick im Abstiegskracher gegen Schermeck auf eine Erleuchtung.

◦Die A-Junioren der Spvgg. Erkenschwick starten am Sonntag gegen den SV Schermbeck in die Rückrunde. ◦Das Hinspiel konnten die Schwarz-Roten noch mit 4:2 gewinnen. ◦Im Rückspiel stehen dem neuen Trainer Matthias Gellner nur zwei von zehn Neuzugängen zur Verfügung.  

Matthias Gellner will die U19 der Spvgg. Erkenschwick zum Klassenerhalt führen. 

Aktuell sieht es zwar düster aus für die A-Junioren der Spvgg. Erkenschwick. Noch steht der einstige Junioren-Bundesligist auf einem Abstiegsplatz in der Bezirksliga. Es droht der Sturz in die Bedeutungslosigkeit. „Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels“, sagt Trainer Matthias Gellner kämpferisch, der mit seiner Mannschaft am Sonntag (11 Uhr) gegen Mitkonkurrent SV Schermbeck offiziell die Winterpause beendet.

Neues Flutlicht auf dem Kunstrasenplatz

Da wird die Einweihung der neuen Flutlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz der Jule-Ludorf-Sportanlage fast schon zu einem symbolischen Akt. „Uns geht wohl ein Licht auf“, sagt Geschäftsführer Andreas Giehl augenzwinkernd und hofft auf die große Erleuchtung. An diesem Wochenende soll der Kunstrasenplatz nämlich in neuem Lichte erstrahlen. Und auch Erkenschwicks U19-Coach Gellner hofft auf einen erhellenden Start seiner Mannschaft. „Das Spiel gegen Schermbeck ist enorm wichtig. Das wissen wir alle. Gewinnen wir, könnte das für einen Motivationsschub sorgen“, ist der Coach sicher. Wenn es so etwas wie richtungsweisende Spiele gibt, dann trifft das auf die Partie am Sonntagmorgen ganz bestimmt zu.

Mit einem Sieg auf einen Nichtabstiegsplatz

Mit einem Sieg kann die Spvgg. nach Monaten erstmals die Abstiegsränge verlassen. Allerdings plagen den Übungsleiter weiter erhebliche Personalsorgen. Von den zehn Neuzugängen, die sich im Winter der Spvgg. angeschlossen haben, dürfen nur zwei ab sofort eingesetzt werden. Alle haben zwar die Freigabe ihrer alten Vereine, die Spielordnung sieht bei Vereinswechseln innerhalb der laufenden Saison aber eine Sperre von drei Monaten vor, selbst wenn der abgebenede Verein dem Wechsel zugestimmt hat. Spielen dürfen also nur Dennis Sinmaz, dessen altes Gladbecker Team sich aufgelöst hat, und Efe Özmen aus Wattenscheid. Jordan Wirtz fällt mit Bänderriss länger aus. Enes Dalay und Mustafa Danaci haben den Verein in der Pause bekanntlich verlassen.

Drei Testspiele wurden verloren

In der Vorbereitung hatte die Gellner-Truppe vier Testspiele absolviert, drei davon wurden teils deutlich verloren. Im Hinspiel in Schermbeck gab es einen 4:2-Erfolg. Danach musste damals Trainer Oliver Ridder aber seinen Hut nehmen. Am Sonntag werden auch wieder einige Spieler aus der U17 aushelfen müssen. Der Spitzenreiter der Bezirksliga, der im letzten Testspiel bei SC Preußen Münster II lange ein 1:1 hielt und am Ende mit 1:4 verlor, ist ab 13.15 Uhr im Sportzentrum Berliner Straße in Bochum zu Gast beim Tabellensechsten SG Wattenscheid 09 II. Die U17 hat übrigens einige Spiele in der Rückrunde auf Freitag oder Samstag verlegt, um personell die U19 im Abstiegskampf unterstützen zu können.

von Olaf Nehls / Stimberg-Zeitung

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